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Autor: wenzel

Blau-weisse Podeste in Oberburg

Blau-weisse Podeste in Oberburg

(Wenzel)Am Samstag 19.08.2017 fanden nicht nur das coolste OpenAir der Schweiz (Gampel VS) und der schönste BikeMarathon der Schweiz (GRC in Verbier VS) statt, sondern ganz nebenbei auch die erste Oberburger Speichä-Chiubi mit Beteiligung des RV Ersigen. Bereits vergangenen Mittwoch haben wir unsere Kids im Rahmen des Kids-Trainings mit der Strecke bekannt gemacht – und nebenher die Wiese etwas ‚befahrbar‘ gemacht.

Den Herren Buri und Locher ist es gelungen eine Strecke auf die Beine zu stellen, welche sowohl für Fahrer wie auch für Zuschauer äusserst attraktiv war. Erwartungsgemäss war dann das halbe Teilnehmerfeld in Blau-Weiss.

Den Start machten die Kategorien Soft und Cross um 13.30 und dies gleich mit einem Paukenschlag. Auf 5 Runden der KurzDistanz legte Jonas Fuhrimann eine eindrückliche Performance an den Tag. Bereits am Ende der Startschleife hatte Jonas sich an 2. Stelle festgebissen und liess das Hinterrad des Führenden nicht mehr aus den Augen.

In Runde 2 war er bereits in Führung und gab diese bis zur letzten Runde nicht mehr aus der Hand. In Runde 5 erschien Jonas ’nur‘ noch an zweiter Stelle und hat den Fotografen ziemlich nervös gemacht 😉 Wie ein eiskalter Profi hat sich Jonas auf der Zielgeraden in Position gebracht und auf der Aussenbahn angegriffen. Das Publikum hat ihn quasi zum Sieg ‚geschrien‘! Bravo Jonas. Vor lauter Schreien und Anfeuern habe ich leider kein Video vom Zieleinlauf hinbekommen …

Aber auch die anderen Fahrer konnten mit sehr guten Leistungen überzeugen. Jöel Stettler fuhr ständig in der Spitzengruppe mit und konnte sich von Platz 7 in der Startrunde zwischenzeitlich sogar auf den 3. Rang vorkämpfen. Zwischenzeitlich durfte er sich sogar als Bronze-Gewinner feiern lassen, leider musste das Resultat aber nach der Siegerehrung noch korrigiert werden und nun fehlen Joel 1.4 Sek. zur Bronzemedaille. Beim nächsten mal klappt es aber bestimmt. Die weiteren Ersiger-Crosser Kimi (Rang 11), Nico (Rang 13), Lars (Rang 16) und Eneas (Rang 17) runden das tolle Resultat ab.

Bei den Cross Modi fuhr Céline Bieri auf den 3. Rang. Dies ist alles andere als selbstverständlich, hatte Céline doch auf der ersten Runde einen heftigen Sturz bei den Kamelbuckeln und es könnte genau so gut ein „DNF“ auf der Rangliste stehen. Mit Celina Alvarez hat ein weiters RVE-Modi Rennluft geschnuppert. Sie hat über die gesamte Renndauer nicht abreissen lassen und fuhr nur kurz hinter den älteren Modis ins Ziel auf Rang 6.

Noch besser lief es den Mädchen in der Kategorie Soft. Gleich bei ihrem ersten Renneinsatz fuhr Zuber Isabelle mit einem beherzten Schlussspurt auf den 3. Rang!

Mit Zingg Vivienne auf Rang 2 waren die Ersiger Modis gleich doppelt auf dem Siegerpodest. Auch hier ein grosses Bravo.

Bei den Soft Giele haben Lukas ( Rang 4 ) und Fynn ( Rang 5 ) das Podest nur knapp verpasst. Wärend sein Bruder vorne Gas gab, hat Jöel Fuhrimann das Rennen sichtlich genossen und ist mit viel Flow auf Rang 12 gefahren. Auch Kimis jüngerer Bruder Mika war zum ersten mal auf einer Rennstrecke und hat ohne richtige Vorbereitung eine Runde absolviert. Bravo…


Um 14.30 ging es dann weiter mit der Kategorie Rock, welche 8 Runden auf der mittleren Distanz zurücklegen mussten. Mehr als die Hälfte der Fahrer trug das RVE Shirt! Bereits beim Start hat sich Severin an die Spitze gesetzt, gewillt dem Rennen seinen Stempel aufzudrücken. Während dem gesamten Rennen war er Teil eines 4er Blocks, welcher hart um die Spitze kämpfte.

Richtig absetzen konnte Severin sich aber nicht. Eventuell hat er ein wenig zu oft bzw. zu lange geführt, denn in der letzten Runde lag er nur noch auf Rang 2. Während dem Überrunden von Fahrern wurde er dann auf der Zielgerade nochmals überholt und landete letzlich auf Rang 3. Dahinter fuhr Niklas einsam auf Rang 5 ( ganz der Showman mit Bunny Hops auf den Kamelbuckeln ), Patrick Rang 7, Fabio Rang 9, Nicola Rang 10 , Thierry Rang 11, Jeremias Rang 13, Florian Rang 14 und Raul Rang 15.
Bei den Rock Modis konnte Anina Murina leider nicht ganz vorne mitfahren. Sie hat ihren Lauf aber souverän gemeistert und auf Rang 3 gelandet.


Um 15.00 haben die Kategorien Mega und Hard ihren Parcours absolviert und dabei erstmals die ganze Strecke befahren, inkl. dem harten Aufstieg zum „Leimern“ auf offenem Feld. Lars Heiniger hat in eindrücklicher Manier einen lupenreinen Start-Ziel Sieg mit zwischenzeitlichem Streckenrekord hingelegt und lief nie Gefahr, das Rennen aus der Hand zu geben.

Mit gut 1 1/2 Min. Vorsprung verwies er die Kunkurrenz in die Schranken. Joel Oppliger auf Rang 4 und Yannick Lindauer auf Rang 5 haben auch eine starke Leistung gezeigt, konnten jedoch das hohe Tempo der Spitze nicht mithalten.

Moser Mascha hatte als einzige Teilnehmerin der Kategorie Hard den Sieg bereits beim Start auf sicher, fuhr aber trotzdem Vollgas und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden ( hat dein Papi mir gesagt ;-). Weniger klar und deshalb umso erfreulicher war der Sieg von Janice Stettler in der Kategorie Mega Modi. Schon ziemlich durstig vom ganzen Anfeuern konnte ich nicht mehr den ganzen Rennverlauf verfolgen – aber ich glaube dass Janice immerzu geführt hat und im Ziel war sie sehr glücklich.

Ob beim „Pfüderi“ (Like-A-Bike) Rennen Ersiger Knöpfe am Start waren kann ich leider auch nicht sagen, versuchte ich mich doch beim Burgdorfer-Zelt vor der Teilnahme an der Team-Staffette zu verstecken. Geglückt ist mir das leider nicht und so durfte ich mit Jeremias und Severin als Team antreten. Mit dem Ehepaar Wymann, Fabienne Buri, Pascal Locher, Timo Läderach, Raoul und José Alvarez und Küse Kohler war auch bei diesem Race das halbe Teilnehmerfeld Feld per du. Gewonnen wurde die Stafette durch das Team Buri/Locher/Läderach. Die Väter Alvarez, Kohler und Zuber waren sich im Ziel einig dass das die härtesten 50 Höhenmeter seit langem waren.

Im FUN-Rennen über 9 Runden hat Stefan Buri dann gezeigt wer im Dörfchen die Biker-Hosen anhat. In eindrücklicher Manier hat er die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren und ich schwöre dass da kein einziger Tropfen Schweiss geflossen ist! Auf Rang 2 landete mit Frank Schiffmann ein weiterer Ersiger der von Jeremias auf dem Siegerpodest würdig vertreten wurde. Auf jeden Fall hat Familie Zuber nun ausreichend Bidons zuhause und kann endlich mal ein paar alte Flaschen entsorgen…

Danke an das OK für das tolle Fest. Hoffentlich wieder im 2018 – aber bitte nicht mehr am Grand-Raid / Gampel Weekend. Es ist schon so schwer genug für einen Walliser.

Bilder in der Galerie.

Weitere Bilder vom OK in Oberburg 

Rangliste unter https://www.swiss-cycling-boe.ch/resultate/ und direkt hier Rangliste Oberburg v1

Piccola Roubaix Strassenrennen in Borgomanero (I)

Piccola Roubaix Strassenrennen in Borgomanero (I)

(Lars) Am Samstag gingen wir alle 9 Fahrer hinter dem Auto auf die Strecke. Dann am Abend nach dem Essen hatten wir die Teambesprechung. Mir und drei anderen Jungs wurde der Auftrag über die drei kleinen Runden (je 8.5km) das Feld anzuführen und alle Angriffe ab zu wehren. Zwei andere Fahrer vom Team waren dann in der ersten von zwei grossen Runden an je 19 km für den Zwischensprint und den Bergpreis zuständig. Danach sollte der Kapitän mit dem Sprintanfahrer vorne mitfahren.
Im Rennen am Sonntag mit über 100 Fahrern ging dann alles genau auf wie es geplant war, wir führten die 3 Runden an und holten die Sprint und Bergwertungen, doch es gab auf dem Kies und dem Pflasterstein auch Pannen. Dann im Sprint um den Sieg wollte unser Kapitän aus der 2. Position angreifen und erwischte dann ein Loch in der Strasse wo ihm die Kette raus fiel und unsere Sprintanfahrer konnten ihn noch überholen und auf Platz 5 fahren.
Mir reichte es trotz den drei ersten Runden im Wind auch noch in die top 20. so hatten wir dann 6 von 9 Fahrern in den Top 20 drinnen.

Jetzt freue ich mich auf eine kurze Erholung, bevor es dann nach Oststeiermarkt (Ö) geht, wo ich mit 5 anderen Fahrern gegen die Top U17 Fahrer von Europa über 5 Etappen mitfahren kann und hoffentlich in einer der drei Wertungen (Gesamt, Sprint und Berg) vorne mitfahren kann.

Argoviacup Langendorf 13.8.2017

Argoviacup Langendorf 13.8.2017

 (Fränzi) Nach der Sommerpause des Argoviacups ging es am letzten Wochenende in Langendorf mit dem vierten Lauf weiter. Der Anfang machte am Morgen Schwendener Gregory (Mega), er platzierte sich als 17. Bei der Kategorie Rock fuhr Bieri Dominic auf Rang 14. Beim Geschicklichkeitsparcour fuhren die Brüder Fuhrimann Joel (Soft) auf Platz 13.und Jonas auf den 7. Rang.
Am späteren Nachmittag ging Fränzi Wymann bei den Fun Frauen an den Start. Bei der ersten Zieldurchfahrt war sie in der dreier Spitzengruppe. In der zweiten Runde in einer technischen Aufwärtspassage konnte sie ihre zwei Gegnerinnen mit einer anderen Linienwahl überholen und nutzte dies für den Angriff. Sie kam weg und durfte sich im vierten Argoviacuprennen über den vierten Sieg freuen.

20. Eiger Bike mit Ersiger Beteiligung

20. Eiger Bike mit Ersiger Beteiligung

Update: Fotos in der Gallerie.

(Ädu) Traditionell stand am letzten Wochenende wieder das Eiger Bike auf dem Programm von einigen Ersiger Bikerinnen und Biker.
Am Samstag standen als erstes unsere Nachwuchsbiker im Grund von Grindelwald am Start. In einer Reihe aufgereiht wurde gestartet und die Kids hatten im Grund von Grindelwald eine kleinere oder grössere Runde zu bewältigen und anschliessend galt es den kräftezerrenden Anstieg bis ins Ziel, im Dorfzentrum hinter sich zu bringen. Die Ersiger Nachwuchsbiker meisterten die Strecke gut und schnell, so dass es mit den Geschwister Severin und Vivien Zingg gleich zwei Podestplätze zu feiern gab. Auch die restlichen RVE Kids fuhren alle samt starke Rennen und hatten sichtlich Freude daran.

2. Vivien Zingg Kat. Soft
7. Céline Bieri Kat. Cross
2. Severin Zingg Kat. Rock
7. Florian Müller Kat. Rock
8. Niklas Schneeberger Kat. Rock
11. Patrick Reinmann Kat. Rock

Am Abend stand noch ein hart umkämpfter Prolog nach Eliminator-Modus vor dichter Zuschauerkulisse auf dem Programm. Kurz entschlossen hat sich Silvan Marti für dieses Rennen auch angemeldet. Die Vorläufe meisterte er suferän und er schaffte es sogar in den viertelfinal, wo er dann aber leider sehr knapp ausschied. War aber auch gut so, denn so konnten wir endlich essen gehen und unsere Speicher für den nächsten Tag wieder füllen.

Am Sonntag erwartete uns ein prächtiger Bergsommertag in Grindelwald. Als erstes starteten um 07:00 Stefan Buri, Christof Zürcher und Chrigu Läderach auf die 88km Strecke. Um 07:45 und 08:15 galt es dann auch ernst für Lea Hofer, Silvan Marti, Daniel Marbach, Adrian Locher, und Hansueli Stettler auf der 55km Strecke.
Lea Hofer war die jüngste Dame auf der 55km Strecke und einer Zeit von 4Std 14 reichte es für den guten 6. Rang.
Silvan Marti beklagte schon in der ersten Steigung zur Grossen Scheidegg schlechte Beine, ev spürte er noch seinen Effort vom Vortag im Eliminator Rennen. Mit den KM wurden aber auch seine Beine besser und er erreichte das Ziel in 3 Std. 42 auf dem 33. Rang.
Mit einer Zeit von 3:28 war unser Presi Adrian Locher zufrieden mit seiner Zeit auf den 55km, auch wenn er eher in den Abfahrten zu kämpfen hatte.
Daniel Marbacher startet das erste Mal am Eiger Bike und hatte daher auch etwas Respekt von den vielen Höhenmeter. Er teilte sein Rennen aber gut ein und kam mit einer Zeit von 03:51 sichtlich zufrieden ins Ziel.
Hansueli Stettler teilte die 55km mit seinem Sohn gut ein und kam mit einer Zeit von 6 Std 32 ins Ziel.
Stefan Buri konnte auf der 88km Strecke einen durchwegs hohen Rhythmus fahren und wurde im Gegensatz von vielen anderen von Krämpfen verschont. Leider verpasste er mit dem 4. Rang nur knapp das Podest in seiner Kategorie.
Christof Zürcher und Christof Läderach kämpften sich auf der 88km Strecke mit Krämpfen geplagt in die letzte Steigung zur Kleinen Scheidegg. Aber auch sie erreichten das Ziel auf dem 10. und 12. Rang.
Trotz dem Kampf in den Steigungen, genoss aber jeder die herrliche Bergkulisse von Eiger Mönch und Jungfrau bei diesem schönen Wetter.

55km
Lea Hofer 06. Kat. Rang 04:14
Adrian Locher 13. Kat. Rang 03:28
Silvan Marti 33. Kat Rang 03:42
Daniel Marbacher 42 Kat. Rang 03:51
Hansueli Stettler 113. Kat. Rang 05:55

88km
Stefan Buri 4. Kat. Rang 05:53
Christof Zürcher 10. Kat. Rang 06:32
Christian Läderach 12. Kat. Rang 06:42

22km
16. Rang Gian Luca Schwendener

Marlen an der EM Strasse 2017 in Herning

Marlen an der EM Strasse 2017 in Herning

(Marlen) Mein Sieg an der Schweizermeisterschaft im Zeitfahren brachte die Selektion für die Europameisterschaft mit sich. So durfte ich im verregneten und windigen Herning die 31.5km lange Strecke der Frauen Elite als eine der zwei Schweizerinnen in Angriff nehmen. Eine grosse Ehre für mich! Leider fand ich trotz der mir eigentlich gelegenen, über lange Passagen flachen Strecke nicht wirklich ins Rennen und fuhr mässig. In einer Kurve ca. 2.5km vor dem Ziel rutschte mir dann das Rad auf der vom strömenden Regen nassen Strasse weg und ich bin am Boden gelandet. Dabei habe ich mir ein paar Prellungen und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Dass ich irgendwann befunden hätte, ich würde das Rennen fertig fahren und mich torkelnd auf das Ersatzrad gesetzt hatte, musste ich mir in der Folge von den dabei Anwesenden erklären lassen. Ich bin froh, hat die Festplatte gehalten und ist nichts Schlimmeres passiert. Auf ein hoffentlich besseres Nächstes! (Rang 28).

Fabienne an der EM Strasse 2017 in Herning

Fabienne an der EM Strasse 2017 in Herning

(Fabienne) Die letzte Woche verbrachte ich in Herning (Dänemark) an der Europameisterschaft Strasse.
Am Mittwoch startet ich am Einzelzeitfahren über 18 km. Die Strecke war mehrheitlich flach, mit einigen Steigungen. Gefordert wurden wir zudem vom starken Wind und den zum Teil starken Regenschauer. Ich konnte mich mit den Bedingungen und der Strecke gut zurechtfinden und bin als 18. mit meinem Resultat zufrieden.
Den zweiten Einsatz hatte ich am Freitag beim Strassenrennen. Zusammen mit zwei weiteren Schweizerinnen hatten wir eine Distanz von 60 km zu absolvieren. Das Feld war sehr nervös und es braucht schon etwas Nerven um im Feld mitzufahren. Als wir auf der letzten Runde waren bereiten wir uns auf das Ende vor, sammelten uns alle drei, um im Sprint taktisch mitfahren zu können. Leider entschieden wir uns für die falsche Seite und stürzten alle drei rund 7 km vor dem Ziel in einem Massensturz. Somit war eine gute Rangierung ausser Reichweite. Wir beendeten aber alle das Rennen ohne grossen „Schaden“. Es war eine super Erfahrung und ich konnte vieles Neues lernen.


Noëlle am European Youth Olympic Festival 2017

Noëlle am European Youth Olympic Festival 2017

(Noëlle): Ich bin sehr stolz, dass ich am EYOF in Györ die Schweiz in der Disziplin Cycling vertreten durfte. V
oller Vorfreude bin ich mit dem Swiss Olympic Team nach Györ angereist und nach einer mega Eröffnungsfeier fing unser Wettkampf am Dienstag an. Als Erste überhaupt, habe ich das Einzelzeitfahren der Frauen eröffnen müssen. Natürlich hätte ich auch gerne eine Konkurrentin vor mir gehabt, die ich hätte einholen können, aber dies war nun halt nicht der Fall. Bis in Rennhälfte unterstützte mich der Rückenwind. Da die Strecke dann in die gegengesetzte Richtung zurück ins Ziel führte, hatte ich einen harten Kampf mit dem Wind. Manchmal blies es mich fast von der Strasse. Mit dem 32. Rang auf dieser flachen Strecke bin ich aber immerhin in der vorderen Hälfte klassiert. Vom Strassenrennen am Donnerstag erhoffte ich mir dann mehr. Am Abend vor dem Rennen haben wir drei Frauen vom Swiss
Cycling Team eine Teamtaktik besprochen und wir waren voller Tatendrang. Am Start war ich ziemlich nervös, aber ich freute mich sehr, hatte gute Beine und war parat. Wohl waren die anderen Fahrerinnen auch nervös, denn kurz nach dem Start kam es zum ersten grossen Sturz und meine Kollegin und ich waren ebenfalls in diesen Sturz involviert. So ein Pech! Bis wir wieder mit unseren Velos losfahren konnten, war das Hauptfeld leider schon ausser Reichweite. Für mich begann dann eine  lange Aufholjagt. Aber alleine im Wind war es ein aussichtsloses Unterfangen und ich fuhr 44 Kilometer quasi wie ein weiteres Einzelzeitfahren! Immerhin konnte ich das Rennen beenden, aber ich habe mir diesen Wettkampf schon anders vorgestellt!

Nach unseren Rennen hatten wir dann Zeit, um die anderen Schweizer Wettkämpferinnen und Wettkämpfer während ihren Einsätzen zu unterstützen. Das war sehr spannend und abwechslungsreich. Ich bin Swiss Cycling und Swiss Olympic sehr dankbar, dass ich Teil des Teams sein durfte!

Erfolgreiche Durchführung der 38. Emmental-Rundfahrt

Erfolgreiche Durchführung der 38. Emmental-Rundfahrt

(Jürg) Am Wochenende vom 22. / 23. Juli wurde die Emmental-Rundfahrt zum 38. Mal ausgetragen. Die Rundfahrt startete 2017 zum zweiten Mal ab dem Saalbau in Kirchberg. Die Räumlichkeiten im Saalbau und der gegenüberliegenden Sporthalle eignen sich bestens, um den Radfahrer einen erfolgreichen Start in die Rundfahrt zu ermöglichen.

Wie aufgrund des Wetterberichts zu erwarten war, kamen am Samstag deutlich mehr Radfahrer nach Kirchberg als am Sonntag. So konnten am Samstag zahlreiche Radfahrer bei besten Bedingungen im Emmental beim Ausüben ihrer Sportart beobachtet werden. Aber auch die Teilnehmer am Sonntag blieben grösstenteils trocken. Der Regen hielt sich an den Wetterbericht und stellte seine Tätigkeit am frühen Morgen ein, so dass der Regenschutz nicht zum Einsatz kommen musste. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Schweiz und aus dem nahen Ausland. Der organisierende Radfahrverein Ersigen wurde mit der guten Teilnehmerzahl von 781 Radfahrern für seine Bemühungen belohnt. Es zeigt sich, dass nebst sportlichen Grossveranstaltungen auch kleinere Anlässe mit familiärem Charakter nach wie vor beliebt sind.

Die Helferinnen und Helfer standen am Wochenende bereits ab 05:00 Uhr im Einsatz, um die zahlreichen Velofahrerinnen und –fahrer zu empfangen. Dank der eingespielten Organisation konnte der Anlass reibungslos durchgeführt werden.

Die Teilnehmer mit einem Strassenfahrrad wählten zwischen einer 100-, 125- oder 150-Kilometer langen Strecke. Die Mountainbiker kamen, fernab vom Strassenverkehr, mit einer attraktiven und erlebnisreichen Strecke, auf ihre Kosten. Sie konnten zwischen zwei Strecken von 50 oder 60 Kilometer auswählen. Mit einer Abkürzung ab der Schaufelbühelegg direkt nach Affoltern wird die Nachfrage nach einer verkürzten Strecke zufrieden gestellt.

An der Emmental-Rundfahrt wird ohne Zeitmessung gefahren. Dadurch können die Velofahrer das idyllische Emmental, dank der gut markierten Streckenführung, voll und ganz geniessen und entdecken. Bei gutem Wetter werden die Teilnehmer mit einer herrlichen Rundsicht auf die Alpen, das Aaretal und das Mittelland für ihre Anstrengungen belohnt.

Bei den Verpflegungsposten versorgten die Helfer die Fahrer mit Sandwiches, Riegeln, Bananen, Bouillon, Biberli und Bichermüesli, sowie natürlich mit viel Flüssigkeit.

Die vielen positiven Rückmeldungen motivieren das OK-Team, sich hinter die Organisation der nächsten Austragung zu machen. Es freut sich schon heute, in einem Jahr an der 39. Austragung vom 21. / 22. Juli 2018 wieder viele Teilnehmer am Start begrüssen zu können.

Bilder vom Samstag: https://photos.app.goo.gl/aG2RbKosbGUuaGZ13

Bilder vom Sonntag: https://photos.app.goo.gl/7UnfnqzZZZ73kT2L2

Autor: Jürg Aebersold

Bilder: Thomas Wolleb

38. Emmental-Rundfahrt 22. / 23.07.2017

38. Emmental-Rundfahrt 22. / 23.07.2017

Besuchen sie uns an der 38. Emmental Rundfahrt

Liebe Radsportfreundinnen, liebe Radsportfreunde

Schon bald ist es soweit. Die Austragung der 38. Emmental-Rundfahrt vom 22. und 23. Juli 2017 ist nicht mehr allzu fern. Aus diesem Grund senden wir euch hier diese Erinnerung.

Ausschreibung hier.

Startort

Die Emmental-Rundfahrt startet im 2017 wie im 2016 ab dem Saalbau in Kirchberg. Den Saalbau erreicht man bequem, ab Autobahnausfahrt Kirchberg, über die Umfahrungsstrasse, indem man der offiziellen Ausschilderung Industrie Neuhof und Saalbau folgt.

Hier stehen euch Garderoben mit Duschen zur Verfügung. Die Festwirtschaft haben wir ab 06:00 Uhr offen, so dass alle, welche gerne vor dem Start einen Kaffee mit Gipfeli genehmigen, dazu auch Gelegenheit haben.

Strecken

Es stehen die bekannten drei Strecken für die Strassenfahrer zur Verfügung. Auch dieses Jahr bieten wir die verkürzte Bikestrecke an. Diese führt ab der Schaufelbühlegg direkt nach Affoltern. Die Strecke verkürzt sich so um 15 km und verliert 200 Höhenmeter.

Alle Strecken können auch mit E Bikes absolviert werden. Wir können an den Verpflegungsposten allerdings keine Möglichkeit anbieten, die Akkus aufzuladen.

Alle übrigen Infos findet Ihr unter dem Link https://rversigen.ch/emmental-rundfahrt/ oder in der angehängten Ausschreibung.

Wir wünschen euch bei den Vorbereitungen viel Spass und freuen uns, euch in Kirchberg am Start der 38. Emmental-Rundfahrt begrüssen zu können.

 

Mit den besten Wünschen

RV Ersigen

OK Emmental-Rundfahrt

Kids Ausflug auf der ERF MTB-Strecke vom 19.07.2017

Kids Ausflug auf der ERF MTB-Strecke vom 19.07.2017

(Wenzel) Bei höchstsommerlichen Temparaturen um die 30° finden sich um 11:00 Uhr 4 Kids und 2 Eltern (taffe Biker-Mamis) beim Rössler in Ersigen ein, um die MTB Strecke der Emmental Rundfahrt zu befahren.

Schon zu Beginn wählen wir zum Sommerhaus eine etwas andere Route um a) ein paar zusätzliche Trails einzubauen und b) einen Brunnen anzusteuern, da eines der taffen Mamis schon mal ohne Wasser auf die Strecke wollte 😉

Die Hitze ist echt erdrückend – so dass wir wo immer möglich im Schatten der Bäume fahren und möglichst keinen Trail entlang der Emme auslassen. Dass auch der beste Guide mal falsch abbiegen kann, oder auch mal ein ganzes Dorf ‚auslässt‘ beweise ich dann in Hasle b. Burgdorf. Zur Strafe fürs Gelächter müssen dann alle einen Teil auf der Strasse fahren. Ha – wer zuletzt lacht…. 😉

Der Aufstieg zum Brandishub und das anschliessende Teilstück auf der Herzroute bis zur Schaukäserei in Affoltern i. Emmental gehört bei solchen Temparaturen eigentlich verboten – die Kids und Mamis fahren aber tapfer (Höhen)Meter um (Höhen)Meter einer leckeren Bratwurst entgegen: denn nicht nur wir werden in der Hitze gegrillt, Iris & Alexandra haben für die Kids ein leckeres Grill, Salat, Chips und Kuchen z’Mittag organisiert. Da sind die Strapazen natürlich schnell vergessen!

Nicht zuletzt durch die Tatsache, dass der Guide ein lausiger Griller ist, müssen wir die Tour etwas ‚abkürzen‘ um noch rechtzeitig zurück in Ersigen sein zu können. Also fahren wir nach dem Mittag via Lueg-Denkmal auf dem Jakobsweg zum Kaltacker. Der Jakobsweg ist, besonders im obersten Teil, eine echte Herausforderung für die Kids – liegen hier doch jeweils diverse Fondü-Tour und Neujahrs-Tour-Teilnehmer neben der Piste – aber sie meistern das mit Bravour! Und auch bei den Biker-Mamis gibt es überraschende Fortschritte zu berichten.

Nach einer letzten Stärkung beim Kaltacker geht es nun via Strausack-Trail & Powermanhole zurück nach Ersigen, wo wir pünktlich um 17:00 eintreffen.

Ein grosses Kompliment gebührt den Kids, welche trotz sommerlicher Temparatur das Bike der Badi vorgezogen haben. Und dann natürlich den Mamis die sich finanziell und/oder logistisch an der Tour beteiligt haben.