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Monat: Januar 2020

Saisonrückblick 2019 Noëlle Buri

Saisonrückblick 2019 Noëlle Buri

(Noëlle) RÜCKBLICK

Ich kann auf ein ereignisreiches 2019 zurückblicken. Ich wurde Teamfahrerin von Thömus RN Youngstars und durfte im Januar bereits meinen ersten Vize-Schweizermeistertitel im Radquer feiern. In den Frühlingsmonaten durfte ich u.a. auch mit der Nationalmannschaft an verschiedenen Trainingslagern teilnehmen und mich so auf die Bikesaison vorbereiten. Der Start am ersten Swiss Bike Cup in Rivera gelang mir mit einem 4. Rang nicht schlecht. Leider konnte ich an den kommenden Rennen nicht mehr daran anknüpfen. Mit der Nationalmannschaft durfte ich an den Juniors Series in Albstadt und in Nové Mesto starten. Mein Ziel war es, mich mit guten Rennen für die Europameisterschaft zu empfehlen. Zwar erfüllte ich die geforderten Plätze, aber mit dem Start an der Europameisterschaft wurde es dann doch nichts. Weil ich an den Schweizermeisterschaften auf der Strasse und im Zeitfahren jeweils den 2. Platz herausfuhr, wurde ich stattdessen für die Strassen Europameisterschaft in Alkmaar selektioniert. Diese Teilnahme war zwar anfangs Jahr nicht mein Ziel, ich freute mich aber dann doch auf den Start. Unser Strassenrennen war von vielen Stürzen geprägt gewesen, denn der Regen machte das Fahren auf den Pflastersteinen nicht einfach. Ich konnte mich immer vorne in der Gruppe aufhalten und war bis zum Schluss vorne mit dabei. Im Massensprint konnte ich mir noch den 21 Rang sichern. Aufgrund des Rennens in Alkmaar, wurde ich auch für die Strassenweltmeisterschaft in Yorkshire selektioniert. Auch in diesem Rennen gab es einige Hürden zu bewältigen. Da die Strecke fast keine Höhenmeter hatte, war das Feld sehr hektisch und auch hier kam es zu vielen Stürzen. Ich konnte auch in diesem Rennen vorne mitfahren. Leider verhinderte dann 200 Meter vor dem Ziel ein Sturz neben mir, dass ich um einen Platz in den ersten 10 mitsprinten konnte. So reichte es mir am Schluss auf den 16. Rang.

 

AUSBLICK

Ich bin weiterhin Teil des RN Thömus Swiss Bike Team und werde mich in diesem Jahr das erste Mal in der Kategorie U23 behaupten müssen, was auch heisst, dass ich zum ersten Mal an einem Weltcup starten darf. Dafür muss ich jedoch zuerst die geforderten UCI Punkte sammeln. Da ich neu in der Strassen Nationalmannschaft bin, werde ich zudem auch einzelne Strassenrennen fahren. Mit der Lehrabschlussprüfung im Juni kommt noch eine weitere Herausforderung dazu. Ich freue mich auf die kommende Saison und werde für meine Ziele kämpfen.

Hauptversammlung 2020

Hauptversammlung 2020

(Gloor) Die 96. Hauptversammlung des Radfahrervereins Ersigen vom 24. Januar 2020 war durch viele Neueintritte, Vorstandswahlen und Ehrungen geprägt. Im Mittelpunkt des Vereins stehen die Nachwuchsförderung sowie die wöchentlichen Trainings für Jung und Alt. Zudem stehen Anlässe auf dem Programm, wie die 41. Emmental Rundfahrt am 25. / 26. Juli 2020 und die Frühlingsrennen in Hindelbank im März 2020.

85 Personen, davon 20 Kids, besuchten die Hauptversammlung 2019

 

J&S Leiter des RVE
Phippu, Andre, Dario, Pesche S., Fabienne, Wenzel, Timo, Pesche N., Stefan, Hämpu, Ädu

 

Jürg und Franziska vom OK der Emmental Rundfahrt

 

Rämsi, Leiter Durchführung der Frühlingsrennen in Hindelbank

 

Unser erfolgreiche Nachwuchs: Lars, Fabienne und Nöelle

 

Unsere erfolgreichen Kids, Janice, Florian und Céline

 

Die fleissigsten Kids im Vereinsjahr 2019

 

Erfolgreiche Hobby-Fahrer. Patrick und Ädu

 

Christoph – unser aktives Ehrenmitglied

 

David und Marc, scheidende Vorstandsmitglieder

 

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Saisonrückblick 2019 Fabienne Buri

Saisonrückblick 2019 Fabienne Buri

(Fabienne) Ich konnte mein Saison wie bereits im letzten Jahr im RE/MAX Cycling Team fahren. Eine super Möglichkeit nationale und internationale Rennen zu bestreiten. Gestartet haben wir im Februar mit einem Team-Trainingslager in Mallorca um Kilometer zu sammeln und so den Grundstein für die Saison zu legen.

Mein Rennplan war vielfältig und ergab eine durchzogene Saison mit Tiefs aber auch vielen Highlights. Folgend ein paar Ausschnitte aus meinen Rennen der letzten Saison.

Schweizermeisterschaft Strasse Frauen Elite

Nachdem meine Schwester am Samstag den Vize- Schweizemeistertitel holte, hatte ich am Sonntag meine Chance. Die Strecke ging über 4 kleine und anschliessend 2 grosse Runden mit je einem langen Berg. Für mich war klar, dass ich bei diesem Berg nicht mit der Spitze mithalten kann. Aus diesem Grund griff ich gleich nach dem Start an, um in eine Fluchtgruppe zu kommen. Mit mir kamen 3 andere Fahrerinnen mit und so konnten wir gut zusammenarbeiten und einen Vorsprung von 1:30 Minuten herausfahren. Als es in den langen Aufstieg ging, konnte ich die Führung übernehmen und in meinem eigenen Rhythmus hochfahren. Ich hatte mir das Ziel gesetzt, erst ganz zuoberst von der Spitze eingeholt zu werden.

Ich hatte genau das richtige Timing und konnte mich so über den 1. langen Berg «retten» und mit der Spitzengruppe in die Abfahrt fahren (cooles Gefühl 🙂 ). In der 2. Runde waren aber meine Energiereserven auf 0. Irgendwie kämpfte ich mich noch einmal diesen Berg hoch, bis ins Ziel. Am Ende reichte es für den 14. Rang. Ich habe sicher noch viel Arbeit vor mir, aber den Mut zu haben einfach mal etwas zu probieren, war super.

GP Olten

Bei doch etwas nassen Bedingungen startete ich am Kriterium «GP Olten». Eines der wenigen Kriterien in der Schweiz. Zu fahren gab es 50 Runden mit je 850 Metern Länge. Jede 5. Runde war Sprintwertung. Zusammen mit meiner Teamkollegin Sandra fuhren wir die Sprints mit und holten uns so Punkte.

Das Rennen war sehr hart, da es doch viele Angriffe gab welche immer wieder neutralisiert werden mussten. Ich hatte aber Spass mit dem RE/MAX Cycling Team dieses Rennen zu fahren. So reichte es mir am Schluss für den 4. Gesamtrang bei den Frauen Elite.

Europameisterschaft

Ein grosses Highlight der Saison war die Europameisterschaft in Alkmaar. Ich durfte in der Kategorie U23 das Zeitfahren und das Strassenrennen absolvieren. Das Zeitfahren war komplett flach, mit einigen Kurven und viel Wind. Ich hatte mein Pacing nicht richtig eingeteilt und verlor am Schluss etwas Zeit. Es reichte nur für den 20. Rang, deutlich unter meinen Erwartungen.

Das Strassenrennen war nicht einfach. Viel Wind, Regen und viele Kurven in der Stadt machten das Rennen herausfordernd. Ich gab mein Bestes und konnte mich gut im Feld halten. Am Schluss wurde das Feld dann aber noch etwas in die Länge gezogen und es reichte mir für den 46. Rang. Mit dem Strassenrennen war ich zufrieden. Mit vielen neuen Erfahrungen und guten Erinnerungen konnte ich dann nach Hause zurückkehren.

Ausblick

Während dem Sommer hatte ich auch noch meine Lehre als Kauffrau EFZ abgeschlossen. Nun kann ich mein Arbeitspensum auf 50% reduzieren und die restliche Zeit ins Training investieren. Mit der Heim-WM im 2020 und 2024 habe ich mir neue Ziele gesetzt. Die nächsten Schritte werde ich im Andy Schleck Cycles – Immo Losch Team machen. Das luxemburgische Team gibt mir die Chance, weiterhin nationale und internationale Rennen zu fahren. Berichte zu meinen Rennen könnt ihr auch jederzeit auf www.fabienneburi.ch mitverfolgen.

Jahresrückblick 2019 Lars Heiniger

Jahresrückblick 2019 Lars Heiniger

(Lars) Das Jahr 2019 war für mich nicht gerade ein einfaches Jahr.

Obwohl ich aufgrund der Ausbildung als Schreiner noch nicht so viel trainierte, startete ich mit einem Sieg und einem sechsten Rang bei der Elite auf der Bahn sehr motiviert in meine zweite Strassensaison und dies erst noch als Teil der Nationalmannschaft. Doch als ich im März mit dem Training hochschraubte bin ich gleich zwei Mal an einem Abend an mehreren Bahnrennen gestürzt. Von Kopf bis Fuss, alles aufgeschürft. Bandagiert und angeschlagen ging ich trotzdem weiterhin in die Schreinerei arbeiten. Die sichtbaren Wunden waren schnell verheilt und so trainierte ich parallel zur Arbeit wieder voll. Doch dann geschah es: bei der Arbeit draussen auf der Baustelle begann mich alles zu Jucken und am Abend war der ganze Körper geschwollen. Alles brennte und juckte. Beim Arzt hiess es dann, dass dies ein Zeichen für Stress im Körper durch die Wunden, die Arbeit und das viele Training sei. Weiter aber nichts.

In der Woche darauf gingen wir mit der Nati ins Lager auf Mallorca. Mit Vorfreude und Euphorie vergass ich alles was in den letzten Tagen los war. Wir trainierten und hatten dort eine gute Zeit. Doch als wir gut bis perfekt vorbereitet zurückkamen, lief an den Rennen nichts. Ich konnte nicht einmal an den Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen, wo ich noch deutlich weniger trainiert habe als im Frühjahr 2019. Nach der Arbeit war ich zu erschöpft und wollte nur noch schlafen. Als es so weit kam, dass ich andauernd müde war, die Leistungen in der Schule nicht mehr erbracht wurden und ich im Betrieb immer alles vergass, mussten wir leider feststellen das dies so nicht weitergehen kann und ich brach die Lehre im April ab. Bereits im Mai, durfte ich schon in der Feusi einsteigen, damit ich im August gleich im 2. Lehrjahr weitermachen konnte.

Diese Kooperation mit der Schule gab mir Zuversicht. Doch die Müdigkeit zog sich über die ganze Saison bis in den Herbst hin. Ich ging zwar an die Rennen und dies zwischendurch auch erfolgreich. Aber auch an den erfolgreichen Rennen fühlte ich mich nie 100% fit. Nicht an der Zeitfahrschweizermeisterschaft, als ich um nur 4.5 Sekunden den Titel verpasste, oder als ich in Basel mit fast einer Minute Vorsprung gewinnen konnte. Auch nicht als ich in Steinmaur mit knapp einer Minute Rückstand aus dem Feld nach vorne in die achtköpfige Spitzengruppe fuhr, und nach dem ich auch diese Gruppe sprengte, dritter wurde.

Als klar war das die WM für mich kein Thema sein würde, fuhr ich mit dem Training bereits im August wieder etwas runter. Die Junioren Saison war für mich gelaufen und ich wollte mich auf die U23 Jahre vorbereiten.

Trotzdem kann ich auf ein Jahr mit tollen Erlebnissen im Ausland zurückschauen. Mit Rennen in Luxemburg, Belgien und Holland, in Deutschland und auf der französischen Seite der Schweiz. Natürlich hätte ich immer gerne Vollgas gegeben und das Schweizerkreuz etwas besser präsentiert, doch bei diesen Umständen lag schlussendlich nie mehr drin.

Nachdem ich dann nach bereits zwei Radquerrennen für den Weltcup in Bern aufgeboten wurde, spürte ich das erste Mal, das meine Qualitäten als Fahrer wahrgenommen werden. Doch als beim Weltcup diese Müdigkeit wieder hervorkam, liessen wir die Sache endlich abklären und stellten fest, dass ich am pfeifferischen Drüsenfieber erkrankt bin. Als wir beim Arzt nach einem Grund für die Erkrankung suchten, führten mehr oder weniger alle Anzeichen auf die Zeit vom Lehrabbruch im Frühling zurück, was für den Arzt, die Verantwortlichen der Nati und auch für mich einiges erklärte.

Da es trotzdem nicht nur an den nationalen sondern auch an den internationalen Rennen meist gegen Ende nur knapp nicht aufging, freue ich mich nun auf die kommende Saison wo ich wieder einer der jüngsten in der neuen Kategorie sein werde. Mit gut zwei Monaten Trainingsrückstand und dem Gewissen, dass ich wieder ganz gesund bin, muss ich mir keinen unnötigen Druck für die ersten Rennen machen. Ich werde es wieder voll geniessen Rennen zu fahren. Was dann drin liegt werden wir dann sehen.

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Ein ziemlich langer Langlauftag

Ein ziemlich langer Langlauftag

(Ellie)Nach den gemütlichen Feiertagen war ich doch etwas verwirrt, als mich der Wecker am 2. Tag im neuen Jahr bereits um 05:30 Uhr aus dem Schlaf riss. Um 08:30 Uhr trafen sich dann rund 20 RV-Ersiger an der Talstation zur Engstligenalp. Die erste Hälfte der Gruppe erwischte – wie geplant – die erste Gondel, welche aber zwei Anläufe brauchte, weil die Insassen angeblich zu schwer waren ;-). Zu diesem Zeitpunkten ahnten wir noch nicht, dass wir am Abend noch viiieel mehr Geduld mit dieser Gondel brauchen würden….

Aber der Reihe nach. Am Vormittag genossen wir in 2 Gruppen den Langlaufunterricht mit Christof Zürcher. Damit niemand den Skiern die Schuld zuweisen konnte, falls es mal nicht so lief wie beabsichtigt, stellte uns Christof auch gleich das Langlaufmaterial zur Verfügung. Ein riesiges MERCI an dieser Stelle für deinen unermüdlichen Einsatz und das super präparierte MADUHS Langlaufmaterial!! https://www.zuercher-langlauf.ch/

Das tolle Bergpanorama entschädigte die anfängliche Kälte bis sich die wärmende Sonne zeigte. Bei super Bedingungen konnten wir über die Loipen gleiten. Nach dem Mittagessen im Bergrestaurant war noch freies Laufen angesagt. Wir konnten das herrliche Wetter richtig auskosten.

Nachdem sich alle richtig müde gelaufen hatten und es auch wieder kälter wurde, wollten wir gegen 16:00 Uhr fix auf die Gondel. Es blieb beim „fix wollen“… Schon von weitem war eine riesige Menschenschlange auszumachen. Also wieder zurück ins Bergrestaurant, aber auch dort mussten wir feststellen, dass noch andere dieselbe Idee hatten. Einzig im wohlriechenden „Stübli“ konnten wir noch einen freien Tisch für die Bahnangestellten ausfindig machen ;-). Rund 1.5 Stunden und ein paar Räubergeschichten später mussten wir in den sauren Apfel beissen und uns in die etwas kürzere aber immer noch ausreichend lange Warteschlange zur Gondel stellen.

Falls DU immer noch am lesen bist….BRAVO du ahnst es richtig: Wir mussten uns auch noch im Auto mit Geduld üben. Beklagen konnte sich zumindest das „Locher’sche“ Auto nicht: wir hatten dank Sitzheizung endlich warm und eine Büchse Weihnachtsgüetzi wurde auch noch hervor gezaubert. Wann genau wir zu Hause waren, weiss ich nicht mehr genau. Ich kann mich nur noch erinnern, dass ich nach einer Dusche um 21:00 Uhr hundemüde ins Bett plumpste und wenn ich nicht gestorben bin, dann liege noch heute….  😉

Danke an alle Beteiligten für den unvergesslichen Tag!