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Schlagwort: Lager

Trainingslager Toskana

Trainingslager Toskana

(Ädu) Die RV Ersiger sind wieder zurück aus der unvergesslichen Rennvelo und Bikewoche in der Toscana,
Trotz einzelner Regentage konnten wir unsere geplanten Touren abspulen. Viel zu schnell war diese Woche vorbei, was bleibt, sind die schönen Erinnerungen.
Ein Dank an Stefu, Ädu, Pesche S. Pesche N. und an Wenzel, für die tolle Organisation.

Bilder in der Galerie.

 

 

 

 

Trainingscamp Swiss Cycling Kanton Bern

Trainingscamp Swiss Cycling Kanton Bern

(Marlen) Eine bunte Truppe aus Radfahrern (und wenigen Radfahrerinnen) von Jahrgang 2006 bis 1990 bestreitete vom 16. bis 18. Februar gemeinsam das Trainingsweekend Kanton Bern in Tenero. Darunter auch Severin Zingg (Kids, 5. Klasse) und Marlen Reusser (FE, aus der Schule ;)) vom RVE. Von frühlingshaften Temperaturen konnte nicht die Rede sein, doch waren ausgiebige Rennradtouren ohne Extremitätenverlust möglich.  So konnte Severin mit den Kids spielerisch an der Fahrtechnik und an der Grundlagenausdauer arbeiten. Marlen konnte sogar eine Seeumrundung (rund 170km) machen. Dabei traf die Gruppe auf die RV-Ersiger Flückiger Brothers, welche zur Zeit auch im Tessin an ihrer Grundlagenausdauer arbeiten.

Herzlichen Dank an die Organisatoren und Betreuer, vorne weg an Anton Hänni (Sportchef Swiss Cycling Kanton Bern)!

Kids Bike Lager in Zollikofen

Kids Bike Lager in Zollikofen

Auch 2017 fand über Auffahrt das traditionelle Kids Bike Lager in Zollikofen statt. Knapp 30 Kids hatten sich angemeldet, die komplette Betreuer-Mannschaft war verfügbar und die Wetterprognosen waren super. Einem coolen bzw. heissen Bike-Weekend stand also nichts mehr im Wege.

Um 08:00 in der Früh treffen wir uns „ready to ride“ beim Saalbau in Kirchberg und verteilen die Kids auf 4 Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsniveau. Der Abschied fällt einigen noch etwas schwer – aber die Vorfreude auf die anstehenden Biketouren ist unverkennbar. Die Route führt uns mehr oder weniger direkt via Burgdorf, Krauchthal, Sädelbachhütte nach Zollikofen.

   

Die Trails der Umgebung von Burgdorf sind staubtrocken und beinahe alle Wanderer sitzen in der Badi – perfekte Bedingungen! Unterwegs werden bereits einige Extrarunden gedreht und technische Passagen mehrfach befahren – was am Mittwochs-Training aus zeitlichen Gründen nicht immer möglich ist. Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir die Sädelbachhütte und treffen auf den Verpflegungsbus.

Der Nachmittag führt uns auf die Freeride Trails am Schwarzkopf wo auf den diversen Hindernissen und Anlegerkurven fleissig geübt wird. In der Abfahrt zeichnet sich ab, woran wir in den nächsten Tagen arbeiten müssen. Ab 15.00 treffen die Gruppen in der Unterkunft ein wo uns die gute Lagerfee Katrin mit Eistee und Obst erwartet. Wie schon im Vorjahr haben wir die Gruppenunterkunft der Pfadi Frisco an der Aare gebucht. Die Hütte wurde auf 2017 ausgebaut (das OG ist nun auch für Menschen ab 1.20m begehbar) und platzt angesichts der Gruppengrösse aus allen Nähten. Nach etwas BunnyHop Technik gibt es einen herrlichen Spaghettiplausch mit anschliessendem Kuchen vor der Hütte. Das „Türkenradio“ ist heuer etwas gnädiger bzw weiter weg 😉 Nach dem Essen gibt es dann die obligatorische Foto / Video Session bevor es ab in den Schlafsack geht.

 

Der Freitag startet mit dem obligatorischen Morgenfooting der Aare entlang. Dieses Jahr wurde gnädigerweise auf „gefährliche“ Rennspiele verzichtet, so dass wir keinen „Leitersturz“ (Sturz eines Leiters – nicht zu verwechseln mit dem Sturz von der Leiter) zu beklagen hatten. Für die Rolle vorwärts haben dann andere gesorgt (merci Janice fürs Einspringen ;-).

   

Nach einem ausgiebigen Frühstück zeigt sich dann, dass die Herren Burri und Zuber nicht nur zum Arbeiten nach Zollikofen gehen. Ein schier unerschöpfliches Trail-Labyrinth verbirgt sich in den umliegenden Wäldern. Den gesamten Vormittag verbringen wir mit den Schleichwegen im „Riederewald“ (Gemeinde Kirchlindach). Bei der Vielzahl an kurzen feinen Downhills, kniffligen Wurzelpassagen, kaum sichtbaren Wiesentrails und knackigen Aufstiegen wäre der Name „CrossCountry Wald“ eigentlich besser geeignet.

   

Zur Mittagszeit treffen wir beim Campingplatz Eymatt auf den Verpflegungsbus und gönnen uns eine ausgiebige Pause im schattigen Bremerwald. Obwohl die Hitze zu schaffen macht sind die Kids nicht zu halten und fahren schon nach wenigen Minuten wie Fliegen um das Betreuerteam herum: Sie wissen was nun kommt – der Bremerloop.

Der Loop ist gemeinsames Projekt der Grundeigentümerin, des Sportamtes der Stadt Bern und dem Verein trailnet.ch. Auf einer abwechslungsreichen Enduro-Runde durch den gesamten Bremgartenwald erwartet uns alles was das Biker-Herz begehrt. Bereits 2016 hatten wir diesen Trail mehrfach befahren und uns an die schwierigeren Stellen Stück für Stück herangetastet. Diverse Fail-Videos garantieren bereits einen unterhaltsamen Videoabend in der Unterkunft.

Den Vogel abgeschossen hat aber ein gewisser J&S Leiter aus dem Wallis (Name der Redaktion bekannt) indem er kopfüber im einzigen Schlammloch im Umkreis von 50 km landet. Er hätte sich besser an andere Sequenzen aus dem „Wee Day Out“ Video von Danny MacAskill orientieren sollen…. (YouTube>> ab Minute 2:49). Nachdem wir den Glacé-Bestand des Camping-Kiosk geplündert haben sind die Batterien halbwegs wieder voll. Müde aber zufrieden fahren wir zurück zur Unterkunft wo Bike- und Fahrerpflege ansteht. Unsere gute Fee hat diverse offene Knie zu versorgen und auch die Bikemechs im Verein kommen auf ihre Kosten. Gemessen an der Anzahl Räder und der zurückgelegten Strecke haben wir zwar kaum mit Materialproblemen zu kämpfen. Damit unseren talentierten Mechanikern aber nicht langweilig wird sorgt der Autor mit seinem Rüeblivelo (Zitat S) gleich selber. Übrigens: Das Knacken ist nicht wieder aufgetreten! Merci Stefan.

Freitag-Abend = Grill-Abend. An die 2 Ster Holz werden verfeuert und diverse kg Fleisch finden ihr goldbraunes (=verkohltes) Ende auf dem Grill. Wir müssen ja einen schönen Anblick abgegeben haben, versorgt uns doch Familie Läderach bei ihrem Besuch nach der Grillade nochmals mit einem Eis 😉 Danke ! Die lustigen Videos die wir tagsüber aufgenommen haben werden von Stefan professionell analysiert und amüsant kommentiert.

Kleines Intermezzo: Timo Läderach hat die Gruppe 1 angeführt, welche getreu dem Motto „Höher-Weiter-Besser“ jeweils früher aufgebrochen und später angekommen ist. Was genau die nun gemacht haben kann ich nicht sagen, aber so fit wie die am Samstag Abend noch waren kann es nicht wirklich streng gewesen sein 😉 Die Gerüchte dass in dieser Gruppe hauptsächlich Regeneration geübt wurde konnte Timo weder bestätigen noch dementieren.

Am Samstag steht schon der letzte Tag des Lagers an. Beim Morgenfooting ist die Begeisterung schon nicht mehr sooooo riesig und es braucht etwas an Geschick um die Truppe zu „bewegen“. Nach dem Putzen der Hütte brechen wir ein letztes mal auf in Richtung Grauholz. Den Vormittag verbringen wir mit spielerischen Trailfahrten rund um den Schiessplatz wo wir auch etwas Technik machen und später PickNicken.

Es ist nochmals etwas heisser als an den Vortagen, aber die Kids machen tapfer mit und geben ihr Bestes. Die Trails am Schwarzkopf – welche am Donnerstag teilweise noch zu Fuss absolviert wurden – machen nun richtig Spass und überall sind Fortschritte zu erkennen (einige fahren schon fast blind – siehe Foto links ;-). Die älteren Kids ziehen die jüngeren bis ganz nach oben auf den Schwarzkopf für die finale Abfahrt ins Krauchtal, wo wir wie die Heuschrecken über den Brunnen herfallen.

    

Wie geplant treffen alle Truppen um 17:00 beim Saalbau in Kirchberg ein wo die Kids ein herzlicher Empfang von Eltern und Grosis erwartet. Den Helm noch auf dem Kopf werden bereits die ersten Geschichten erzählt. Seit 2014 bin ich im Verein aktiv und 2017 war nun schon das dritte Lager das ich betreuen durfte. Dabei ist es sehr eindrücklich was für Fortschritte unser Nachwuchs macht. Aber auch abseits der Trails werden Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Rücksicht auf Mensch und Natur, Kameradschaft und nicht zuletzt HUMOR gross geschrieben. Ein grosser Dank an all die Kids!!

Das beste Wetter und die besten Trails machen nur halb soviel Spass, wenn das leibliche Wohl zu kurz kommt. Daher geht der grösste Dank an die Betreuermannschaft (Göldi Elena & Philipp, Bieri Michael, Stettler Peter, Zuber Wenzel, Läderach Timo, Locher Adrian und Buri Stefan) und unsere Lagermama, Gelataio, Sanitäterin, Barista und Köchin in Personalunion: Katrin Stettler.

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