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Schlagwort: Toskana

Trainingslager 2019 Follonica (ITA)

Trainingslager 2019 Follonica (ITA)

Ein grosses DANKESCHÖN den Organisatoren, den Tourenleitern, den Velo-Ein&Aus-Packern, der Vorturnerin, den Apéro-Organisatoren, den Schlusswagen-Fahrern, den Windschattenspendern und der Autorin des Berichts!

(Simone)

Dieses Jahr haben wieder rund 60 Personen – verteilt auf 17 Wohnungen – das Rekka-Dorf in Follonica “überrollt”. Bereits am Samstag haben sich viele Ersiger emsig auf das Bike oder Rennrad gesetzt um eine erste Ausfahrt zu unternehmen und das noch warme Wetter auszunutzen. Äusserst überrascht ab unserem plötzlichen und vielköpfigen Auftreten war am Abend dann das „Ristorante“ des Rekkadorfes. „Weil es ja der erste Abend war“ schien dieses gar nicht mit Gästen gerechnet zu haben, geschweige denn mit einer Horde hungriger Velöler, worauf die Bedienung völlig den Kopf verlor. Zum Glück bekamen wir doch noch etwas zu Essen und auch eine Rechnung. Alles nicht ganz selbstverständlich, wie wir lernten.

 

Trotz mässiger Wetterprognose war die Motivation bei uns gross um einen ersten richtigen Trainingsimpuls zu setzen, Kräfte zu messen, die Umgebung auszukundschaften und die besten „Gelatis“ zu jagen. Um 8:00 sonntagmorgens, aufgrund des regnerischen Wetters eine Halbe stunde später als für den Rest der Woche, ging es los mit dem „Morgenfooting“. Rituale sind ja bekanntlich wichtig und gesund, also habe ich auch dieses Jahr jeden Tag der Trainingswoche mit einem ca. 25-minütigen Aufwachkommando gestartet. Wer es hierzu noch nicht geschafft hat kam spätestens beim Pedalen zum Zuge. Es gab für jeden eine passende Trainings-Gruppe auf dem Bike oder Rennvelo. Das Wetter hat uns schlussendlich April-mässig die ganze Woche von Tag zu Tag überrascht, aber doch nie richtig im Stich gelassen.

 

Die Biketrails in der Region von Massamaritima, Scarlino und Punta-Ala scheinen kein Ende zu haben. Aufgrund der technischen Trails steigt die „Fully“-Quote von Jahr zu Jahr an. Somit wurde es dieses Jahr für die wenigen hartgesottenen Hardtrailfahrer das angeschlagene Tempo mitzugehen. Dieses Jahr musste man sich sogar an den Anblick von 160er Gabeln und Integralhelme gewöhnen. So habe ich es bei meiner ersten Bikeausfahrt zusammen mit einer Gruppe von fünf Bikern geschafft, den Anschluss an die starken Bike-Kids zu verlieren. In der Folge habe ich mich (logischerweise) an einer Kreuzung für den „einfacheren“ Weg (geradaus, nicht einfach steil und steinig in die Tiefe) entschieden. Dank Handys konnten wir die Leaders schnell wiederfinden und alle waren erleichtert, dass wir falsch gefahren sind und ich nicht einen „Köpfler“ über das Velo gemacht habe. Am Hinterrad eines geschickten Ersiger-Kids konnte ich aber dann schnell etwas Sicherheit gewinnen und eine gute Linie finden.

 

Die Gümmeler haben auch dieses Jahr wieder viele Kilometer abgespult während welchen sie die schöne Landschaft genossen oder sich im Windschatten vom Vordermann versteckt haben. Die Tagestour von 160 km haben rund 12 Fahrer bereits am Montag bewältigt. Bei trockenen Bedingungen wurde der Lieblingsaufstieg nach Sassetta im noch gut machbarem Tempo gefahren, weiter ging es auf den Monterotondo, den Tatti und zum Abschluss das Tierli (Tirli). Der Gegenwind nach Follonica hat mir und einigen Youngsters die wirklich letzten Kräfte abverlangt, aber umso besser war das Belohnungsgelato zum Abschluss.

 

An Recovery-Tagen kamen Kulturinteressierte ebenfalls auf Ihr Kosten. Ganz mutige Einzelkämpfer trauten sich bis nach Rom und am Donnerstag hat eine Gruppe den Park von niki de saint phalle besucht. So ging die Woche im Nu vorbei. Zum Glück kam es auch dieses Jahr zu keinen schweren Umfällen. Verschieden mühsame Andenken wie Quetschungen, Blutergüsse und Schürfungen blieben aber nicht aus. Von Bindehautentzündungen, oder Magendarmgrippen blieben wir dieses Jahr verschont, somit war die bedrohlichste infektiöse Krankheit eine (Männer-) Grippe.

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Trainingslager Toskana

Trainingslager Toskana

(Ädu) Die RV Ersiger sind wieder zurück aus der unvergesslichen Rennvelo und Bikewoche in der Toscana,
Trotz einzelner Regentage konnten wir unsere geplanten Touren abspulen. Viel zu schnell war diese Woche vorbei, was bleibt, sind die schönen Erinnerungen.
Ein Dank an Stefu, Ädu, Pesche S. Pesche N. und an Wenzel, für die tolle Organisation.

Bilder in der Galerie.

 

 

 

 

Bericht Toskana

Bericht Toskana

Bericht Bike- und Velowoche 2017 in der Toskana

Bericht von Wenzel

Allgemein

Nach 2016 hat der RVE auch dieses Jahr eine Bike- und Velowoche in der Toskana organisiert. Waren wir 2016 noch in einer „naja-Unterkunft“ war heuer das RekaDorf GolfoDelSole unsere Homebase. Mit 7 Familien, den obligatorischen Männer- und Frauen WG sowie diversen Einzel(zimmer)kämpfern kamen sagenhafte 44 Teilnehmer zusammen.

Unser Tausendsassa-Präsident Ädu hat nicht nur die Zimmerbuchungen vorgenommen, er hat auch wieder einen sportlichen Wochenplan ausgearbeitet welcher täglich 2 kleine oder 1 grosse Tour vorsah. RadTransport mit 2 Bussen, tägliches Morgenfooting, diverse social Events wie Grillen und gemeinsames Abendessen – höchstperformantes WLAN, alles vom Feinsten. Danke Ädu!


Morgenfooting

Jeweils am brutal frühen Morgen um 07:30 haben sich tapfere und mutige Ersiger die ersten Verrenkungen des Tages angetan. Dass diese Events wirklich stattfanden hat der Autor erst auf den Fotos gesehen – Ferien sind Ferien und Aufstehen vor 08:45 ein No-Go! Basta 😉


Strassen-Training

Wenn möglich wurde in 2 Gruppen gestartet. Wer wie ich nicht gerne in der Gruppe fährt und noch nie einen Rennveloschlauch gewechselt hat, der kommt in der Toskana garantiert auf seine Kosten 😉 Irgendwie sind aber am Ende immer alle Gümmeler zurückgekommen!

An der Spitze wird immer ordentlich Tempo gemacht wobei aber darauf geachtet wird dass keiner zu lange Führen muss.

Während der Aufstieg jeder in seinem Tempo fährt ( bedeutet vereinsinternes Rennen 😉 ) wird die Abfahrt und die Rückfahrt dann wieder gemeinsam bestritten. Wenn zeitlich und logistisch möglich führt die Tour auch mal in eine Gartenbeiz.

Angenehme Temperaturen und relativ wenig Verkehr auf Nebenstrassen lassen die Ausfahrten trotz teilweise starkem Wind in guter Erinnerung.


Bike-Training

Die Toskana ist bekannt für ihre BikeTrails. Knochentrockene Wege in undurchdringlichem Wald und steinreich ist die Region ausserdem auch noch. Das Netz rund ums RekaDorf ist angenehm vielfältig und bietet vom Flow bis zum Knorz eigentlich alles.

Damit auch die Kleinen auf ihre Kosten kommen werden die Busse teilweise als Shuttle eingesetzt und diverse Gelateria-Stopps eingebaut. Abgesehen von einzelnen Schrammen, 1000 Mosquitostichen und einem guten Dutzend platten Füssen kommen wir ungeschoren davon.

Der Besuch in Massa Maritima sowie seinem Bikecanyon durfte auch 2017 nicht fehlen. Kleine wie grosse Biker konnten einige Fortschritte verbuchen.

 


Socializing

Auch die Abende sind teilweise organisiert. Gemeinsames Abendessen an der Promenade, Club-Grillade in Winterjacken mit der obligatorischen 5-Liter-Bottiglia (die auch 2017 ihren Meister fand) und das grosse Abschlussessen boten reichlich Gelegenheit zum Plagieren und Planen.

Nach 2016 (Stefans 30ter 😉 ) war 2017 Nöelle dran mit Kerzen-ausblasen.

Was wir seither auch wissen:
– Ein Schwarzwälder kann auch mal für 44 Leute reichen.
– Stöckli-Rennräder lassen sich auch mit immensen Kopfschmerzen noch gut lenken
– je kleiner der Tisch an dem du sitzt, desto früher wirst du essen


Fun

Das RekaDorf bot mit Minigolf, Fussball, Tischtennis und Pool auch reichlich Gelegenheit zur Bewegung ohne Rad. Überall wurde gefighted und die „Kleinen“ haben sich mächtig ins Zeug gelegt für das Selfie mit Rekalino ,-)

Das Ädu eigentlich Florist werden wollte wissen wir auch schon seit geraumer Zeit und dass die braune Sauce auf dem Trail kein Gelati ist auch !

 

Die Woche hat mächtig Spass gemacht und lässt den Wintereinbruch in der Schweiz etwas erträglicher werden. Auf ein Neues im 2018 !