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Schlagwort: Rennvelo

Durch das Schwimmbad mit dem Quervelo

Durch das Schwimmbad mit dem Quervelo

(Stefan)Wenn auf dem Gurten eine Europameisterschaft funktioniert, dann passt ein Radquer auch in eine Badi. Sobald der letzte Badigast sein Badetuch weggeräumt hatte, gestaltet deshalb das OK des EKZ-Cups das Weyermannshaus kurzerhand in eine Querarena um. Auf dem wunderbaren Rundkurs, der auch mitten durch das Plantschbecken und den Sandkasten führte, waren auch zahlreiche blauweisse Fahrer/innen (Ersiger) zu bestaunen. Insbesondere beim Eliterennen der Frauen waren gleich 3 Ersigerinnen am Start. Los gings in der Kategorie Kids 3 mit Vivien und Kevin, die sich die Ränge 11 und 16 erkämpften. Bei den Kids 3 hatten wir Joel am Start, der sich den 21. Rang erkämpfte. Die U13/15 testeten dann erstmals den Originalparcours. Mit Severin und Jonas jagten auch 2 Ersiger über den Rasen und durch die zahlreichen Kurven. Die beiden belegten die Ränge 24 und 25. Auch die Eliterennen waren «blau». Mit Noelle, Fabienne und Marlen war das Frauenfeld gar blau durchzogen. Insbesondere Noelle fand im Startspurt die schnelle Linie und bog in der Spitzengruppe in die Querpassagen ein. Am Schluss reichte es Noelle auf den 17., Fabienne auf den 26. und Marlen auf den 27. Rang. Im abschliessenden Eliterennen der Männer kämpfte Lukas vorne mit und belegte schliesslich den 6. Rang.


Top 5 am Le défi Boscardin

Top 5 am Le défi Boscardin

(Lars) Am Samstag fand noch das letzte nationale Strasserennen in Avuys statt. Wir waren 41 Jungs am Start, der um 15:35 erfolgte. Ich fühlte mich durch das ganze Rennen wohl und konnte mich immer in der vorderen Hälfte aufhalten. Das Tempo war für ein schweizer Rennen mit 40km/h im Durchschnitt eines der schnelleren in diesem Jahr. 1km vor dem Ziel war ich dann eigentlich gut positioniert für den Sprint und wurde dann leider etwas eingeengt und da es eine schmale Nebenstrasse war, die zum Zielstrich führte konnte ich nicht mit Schwung überholen und kam nur stockend nach vorne auf den 5. Schlussrang was zum Abschluss der Saison mein bestes Resultat ergab.

32. Oststeiermark Radjugendtour in Österreich

32. Oststeiermark Radjugendtour in Österreich

(Lars)Ich konnte nach Italien mit dem Team TSP-Aargau auch noch nach Österreich an die Oststeiermark Radjugendtour, das grösste u17 Strassen rennen von Europa, wo unter den 21 Teams auch 11 Nationalteams Teil nahmen.

Beim PROLOG im Mannschaftszeitfahren über 9km auf holprigen Strassen und Bahngleisen, wurden wir hinter den deutschen und den Belgiern 3.

Bei der 1.ETAPPE war ich sehr nervös bei diesen Fahrern. Und musste mich zurückfallen lassen und konnte dann am Ende noch im Sprint des Verfolgerfelds 2 Sekunden herausfahren und wurde 61.er, was mir dann den Mut für die folgenden Tage gab.
An der 2.ETAPPE fühlte ich mich dann im Feld schon ziemlich wohl und konnte bis zur 1. Zieldurchfahrt an der Spitze des Feldes mitfahren und kam dann mit dem Feld auf die Zielgerade, wo es im Sprint um den ca 30. Rang ging. Ich war gut positioniert und mein Teamkollege griff an und ich folgte ihm, doch er klinkte schnell wieder aus und ich war 250m vor dem Ziel im Wind. Ich probierte dann wie am Vortag einfach durchzuziehen. Doch wegen der verschiedenen Übersetzungen, konnte ich nicht ganz mithalten und wurde noch guter 53.
Die 3.ETAPPE war dann nicht wirklich gut für mich. Ich fuhr im neutralen Bereich einen Defekt ein und weil ich nervös wurde und gerade weiterfahren wollte, merkte ich nur an den zuviel verbrauchten Körner dass etwas nicht stimmt. Ich musste dann mit einem Bremsklotz an der Felge hinter dem Teamauto herfahren und als wir Anfang des Berges den Bremsklotz zurechtbogen, hatte ich keine Kraft mehr und als es gerade zu regnen begann nahm mich der Schlusswagen mit ins Ziel.
Bei der 4. und letzten ETAPPE über 87km konnte ich bis 2km vor dem Ziel gut mitfahren und auch mal die Führung im Feld hinter 3 Ausreissern übernehmen. Bei dieser Etappe kamen wir in der Abfahrt auf über 90km/h und hatten einen Schnitt von 45km/h, also gerade 10 km/h schneller als in der Schweiz. Am letzten Hügel konnte ich dann nicht mehr ganz mithalten und wurde zum Ende nochmal 53. wie an der 2.Etappe.
Ich konnte in diesen 5 Tagen sehr viel lernen und konnte viel Selbstvertrauen gewinnen und nehme diese tolle Erfahrung mit in die nächste Saison.

2. Schweizermeistertitel für Marlen Reusser in diesem Jahr!

2. Schweizermeistertitel für Marlen Reusser in diesem Jahr!

(Marlen)Simone und Marlen an der Berg-Schweizermeisteschaft 2017

Bei mehr als garstigem Wetter und in aller Früh machten wir uns letzten Sonntag auf nach Chur. Dort sollten wir mit rund 160 anderen leicht verrückten Radsportlern auf die 29 km lange und 1150 hm betragende Strecke nach Arosa aufmachen. Dabei fühlten wir uns schon ein wenig als massive Kaltduscherinnen und krass hart im Nehmen. Während des steilen Aufstieges, allmählich umgeben von Schnee (dafür raus aus dem Regen), verging uns das Lachen leider. Bei der Ankunft in Arosa, durchnässt, zitternd und bei 2 Grad fanden wir uns schon langsam ziemlich dumm.

Gelohnt hat es sich aber allemal; Simone zeigte eine überragende Leistung und erreichte den 3. Rang bei den Hobby-Frauen. Sie degradierte dabei sogar einige Elite-Fahrerinnen und sorgte für ordentlich Verblüffung. Marlen qualifizierte sich mit der Bestzeit der Frauen für das anschliessende Berg-Einzelzeitfahren (5 km, 360 hm), wo sie ihren Vorsprung weiter ausbauen und damit den Schweizermeistertitel gewinnen konnte. Zwei RVE-Erfolge definitiv ausserhalb der Comfortzone.

Bilder vom Veranstalter.

Podestplätze für (Power)Heinz Wermuth

Podestplätze für (Power)Heinz Wermuth

Heinz an der 31. Rad – Weltmeisterschaft der Bäcker, Konditoren, Confiseuren in Masna -Godow Polen.

Der Rundkurs von 6 Km war mit 9 Runden zu bewältigen Gesamt 54 Km. und 800 Höhenmeter. Heinz hatte für die Strecke 90min. gebraucht und einen Schnitt von 36Km/h. gefahren.

Er fuhr in seiner Kategorie bei halber Distanz seinen Gegner davon und kam mit 5min. Vorsprung ins Ziel.

Auf dem zweiten und dritten Rang waren Fahrer aus Frankreich.

Vize Weltmeister Powerman Long Distance Duathlon

Beim Powerman in Zofingen startete Heinz in der Kategorie Männer 55-59 für die Nationalmannschaft. Auf dem anspruchsvollen Parcour 10 km Laufen, 150 km Radfahren und 30 km Laufen erreicht er das Zeil als Zweiter!

 

Alpenbrevet vom 26.08.2017

Alpenbrevet vom 26.08.2017

(Patrik) An diesem Samstagmorgen hiess es, beizeiten aufzustehen. Um 06.45 Uhr war in Meiringen der Start zum Alpenbrevet, bei welchem man vier unterschiedliche Touren fahren konnte. Vom RV Ersigen waren es 7 Personen welche sich für 3 Pässe (Silber Tour) entschieden und Patrik Riedi welcher 4 Pässe (Gold Tour) fahren wollte. Sehr eindrücklich an dieser Tour sind sicher die Bergpässe mit der ganzen Alpenkulisse rundherum, aber noch fast eindrücklicher ist die Meute an Radfahrern die am Start stehen. Insgesamt starteten 2‘500 begeisterte Radsportler zu diesem Abenteuer. Ab dem Start war es relativ nass bis zum Grimselpass hoch. Auch bis Gletsch stürzten einige Mitfahrer auf den nassen Strassen (niemand von uns). Von Gletsch aus mussten dann die einen 7 Ersiger über den Furkapass, nach Andermatt. Von wo aus sie dann noch den Sustenpass zu bewältigen hatten. Ab dann war dann eine lange Abfahrt Richtung Innertkirchen, über die Aareschlucht zurück nach Meiringen. Marlen und Jörg gelangen dabei sehr gute Zeiten! Diese Strecke unter 5 Stunden zu fahren braucht Ehrgeiz.
Patrik musste nach dem Grimselpass via Ulrichen über den Nufenenpass nach Airolo. Von Airolo aus dann über die Tremola auf den Gotthardpass nach Andermatt und dann ebenfalls als vierten und letzten Pass den Susten bezwingen. Gegen Mittag waren es gute 33 Grad den Felswänden am Susten entlang. Viele etwas weniger trainierte Radfahrer bekamen dies zu spüren. Auf der Abfahrt dann nach Meiringen hiess es nochmals: Volle Konzentration und dennoch Vollgas dem Ziel entgegen. Mit 7 Std. und 34min hat dann auch Patrik seine von sich selbst geforderte Zeit erreicht. Auch diese Zeit kann sich definitiv sehen lassen bei so vielen Kilometern und Höhenmetern.
Dieser Tag war sicher für alle Beteiligten ein Highlight und eine grosse sportliche Herausforderung.
Auf ein Neues im 2018… vielleicht sogar die Platinrunde mit 5 Bergpässen… wer weiss…  !

„Silber-Tour“ über 3 Alpenpässe (132km, 3‘875 Höhenmeter):
Reusser Marlen​  4.48.38 Std.
Wagner Jörg​​  4.51.40 Std.
Bolliger Daniel. ​​5.25.50 Std.
Mortier Simone​  7.07.06 Std.
Aebersold Babette​  7.10.16 Std.
Aebersold Jürg​  7.10.18 Std.
Häni Jan. ​​Aufgabe!

„Gold-Tour“ über 4 Alpenpässe (172km, 5‘294 Höhenmeter):
Riedi Patrik​​  7.34.20 Std.

RV Ersigen am Nationalpark Bike Marathon

RV Ersigen am Nationalpark Bike Marathon


(Frank.) Am Freitag 25. August ging’s für eine Handvoll Ersiger ins Graubünden zu den Bären, Wölfen und wilden Tieren auf Räder. Ädu, Stefan, Thomas und Frank machten sich auf zum Nationalpark Bike Marathon während Silvan, Christian, Daniel Marbacher (Neumitglied) sowie Franziska schon zur Akklimatisierung vor Ort waren. Nach letztem Bike-tuning und Einchecken stand Pastafuttern auf dem Programm, währenddessen die Rennstrategie besprochen wurde. Spät wurde es nicht, Samstag um 5 Uhr gings nämlich bereits richtig los – erst mal wieder mit Essen.

Das Wetter war optimal, bei angenehmen 18° wurden bis kurz vor Rennstart überschüssige Kleider deponiert – wo auch immer gerade ein Versteck war. Entsprechend der individuellen Rennstrategie wurde im Startfeld eingereiht, einige im Feld und andere vor (!?) der Spitze. Nach (nicht ganz für alle) neutralisierter Dorfdurchfahrt ging’s dann richtig los. Der erste Anstieg war mit angenehmer Steigung ruhig und hatte mit 1000Hm genügend Höhe um das Feld in die Länge zu ziehen, bevor es im Single-Trail über den ersten Sattel ‘Costaines’ führte. Es war ein prächtiger Tag und wir frühmorgens schon mitten in den Bündner Bergwelt auf komfortabler flowiger Piste – herrlich.

Weiter ging’s rund um den Nationalpark meist auf Schotterwegen und staubtrockenen Singelis rauf und runter sogar bis nach Italien (Livigno) – gut wenn du weisst was Gel auf Italienisch heisst.  Nach kurzer oder langer Laufpassage (nicht alle sind gut zu Fuss) ging’s über den Chaschauna (2694 m.ü.M.) zurück ins Engadin. Spätestens nach diesem Gipfel bei km 80 hatten wohl alle mehr oder weniger zu kämpfen; mit Krämpfen (dagegen gab’s ganz feinen Gurkensaft), leeren Beinen (dagegen gab’s leicht trockene Nusstorte) und quietschenden Ketten (dagegen gab’s Spray); die Verpflegung und Unterstützung durch die Helfer liess keine Wünsche offen. Von S-chanf ging’s eigentlich flach via Zernez, Guarda (Schellen-Ursli) und Ftan zurück nach Scuol, wir sammelten dabei trotzdem nochmal zähe 1000 Höhenmeter, total dann 137km mit 4000 Hm.

Die persönlich Ziel-Zeit haben vielleicht nicht alle erreicht. Es war und bleibt aber eine der schönsten Bike-Touren der Alpen, die uns mit dem prächtigen Wetter und super Trails in guter Erinnerung bleiben wird.

Sonntag zog es uns bei sonnigem Wetter nochmal von Scuol aus in die Höhe zur Regenerationsfahrt. Nach kurzer Pause auf einer Sonnenterasse fanden wir noch den – erst ruppigen und später wunderbaren – Singletrail zurück ins Tal.

Bilder in der Galerie, Rangliste auf mso-chrono.ch

 

Die Zeiten der Ersiger.

Strecke 137 km => Zum Vergleich. Der WebMaster hat 2006 für die 137 km satte 10:57 Std. benötigt ….

Buri Stefan- Pos 68 Overall – Pos 7 Kategorie (06:53)

Locher Adrian – Pos 149 Overall – Pos 36 Kategorie (07:28)

Wolleb Thomas – Pos 189 Overall – Pos 60 Kategorie (07:41)

Läderach Christian – Pos 190 Overall – Pos 20 Kategorie (07:41)

Marbach Daniel – Pos 195 Overall – Pos 57 Kategorie (07:42)

Schiffmann Frank – Pos 337  Overall – Pos 116 Kategorie  (8:23)

Marti Silvan – DNF

 

47 km

Wymann-Ebinger Franziska – Pos 9 Overall – Pos 6 Kategorie (01:52)

GP Tzamo in Savagnier U17

GP Tzamo in Savagnier U17

(Lars) Zum ersten mal war auch Elia Goetschmann mit mir bei der u17 dabei. Doch da er etwas am kränkeln war, musste er das Rennen abbrechen. Ich hatte am Anfang noch etwas kalt, doch am Ende drückte die Sonne durch und wegen eines Sturzes in der Nebenstrasse wurde das Rennen um eine Runde gekürzt. Dies erfuhren wir dann erst einen guten Kilometer vor der Zieleinfahrt. Ich war nicht optimal positioniert doch ich konnte mich am Ende auf den 6. Rang sprinten

Piccola Roubaix Strassenrennen in Borgomanero (I)

Piccola Roubaix Strassenrennen in Borgomanero (I)

(Lars) Am Samstag gingen wir alle 9 Fahrer hinter dem Auto auf die Strecke. Dann am Abend nach dem Essen hatten wir die Teambesprechung. Mir und drei anderen Jungs wurde der Auftrag über die drei kleinen Runden (je 8.5km) das Feld anzuführen und alle Angriffe ab zu wehren. Zwei andere Fahrer vom Team waren dann in der ersten von zwei grossen Runden an je 19 km für den Zwischensprint und den Bergpreis zuständig. Danach sollte der Kapitän mit dem Sprintanfahrer vorne mitfahren.
Im Rennen am Sonntag mit über 100 Fahrern ging dann alles genau auf wie es geplant war, wir führten die 3 Runden an und holten die Sprint und Bergwertungen, doch es gab auf dem Kies und dem Pflasterstein auch Pannen. Dann im Sprint um den Sieg wollte unser Kapitän aus der 2. Position angreifen und erwischte dann ein Loch in der Strasse wo ihm die Kette raus fiel und unsere Sprintanfahrer konnten ihn noch überholen und auf Platz 5 fahren.
Mir reichte es trotz den drei ersten Runden im Wind auch noch in die top 20. so hatten wir dann 6 von 9 Fahrern in den Top 20 drinnen.

Jetzt freue ich mich auf eine kurze Erholung, bevor es dann nach Oststeiermarkt (Ö) geht, wo ich mit 5 anderen Fahrern gegen die Top U17 Fahrer von Europa über 5 Etappen mitfahren kann und hoffentlich in einer der drei Wertungen (Gesamt, Sprint und Berg) vorne mitfahren kann.

Marlen an der EM Strasse 2017 in Herning

Marlen an der EM Strasse 2017 in Herning

(Marlen) Mein Sieg an der Schweizermeisterschaft im Zeitfahren brachte die Selektion für die Europameisterschaft mit sich. So durfte ich im verregneten und windigen Herning die 31.5km lange Strecke der Frauen Elite als eine der zwei Schweizerinnen in Angriff nehmen. Eine grosse Ehre für mich! Leider fand ich trotz der mir eigentlich gelegenen, über lange Passagen flachen Strecke nicht wirklich ins Rennen und fuhr mässig. In einer Kurve ca. 2.5km vor dem Ziel rutschte mir dann das Rad auf der vom strömenden Regen nassen Strasse weg und ich bin am Boden gelandet. Dabei habe ich mir ein paar Prellungen und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Dass ich irgendwann befunden hätte, ich würde das Rennen fertig fahren und mich torkelnd auf das Ersatzrad gesetzt hatte, musste ich mir in der Folge von den dabei Anwesenden erklären lassen. Ich bin froh, hat die Festplatte gehalten und ist nichts Schlimmeres passiert. Auf ein hoffentlich besseres Nächstes! (Rang 28).