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Schlagwort: Nöelle

Top-20 an der UCI Juniors Serie in Obertraun

Top-20 an der UCI Juniors Serie in Obertraun

(Stefan) Am vergangenen Sonntag startete Noelle in Obertraun (Ö) an der Juniors-World-Serie. Obertraun gilt als eine der schwierigsten Mountainbike-Strecken weltweit und fordert den Fahrer/innen alles ab. Die gebaute Strecke hat sehr viele technische Sektionen und ist mit den vielen Steingärten, Felsblöcken und Schanzen auch anfällig für Defekte. Noelle meinte dazu:
„Zusammen mit den vielen kurzen, knackigen Anstiegen war das Rennen enorm hart und erforderte vollste Konzentration“.
Aufgrund der fehlenden UCI-Punkten musste Noelle wieder in der hintersten Reihe starten. Der Start gestaltete sich als schwierig, weil die Fahrerinnen vor Noelle früh abstiegen und alle den langen Starthang hinaufrennen mussten. Noelle fand danach aber rasch einen guten Rhythmus und kämpfte sich Position um Position nach vorne. Am Schluss reichte es mit Rang 19 erneut in die Top-20.
„Während dem Rennen fühlte ich mich endlich wieder gut und ich bin extrem froh, dass meine Kräfte in den Beinen wieder zurückkommen“.
Die Stürze und Blessuren in den Rennen in Italien und Holland scheinen verdaut zu sein.

Top-Resultat von Noelle an der Trofeo Alfredo Binda in Cittiglio – Italien

Top-Resultat von Noelle an der Trofeo Alfredo Binda in Cittiglio – Italien

(Stefan) Am vergangenen Sonntag gings für Noelle Buri mit der U19-Nati an ihr erstes internationales Strassenrennen nach Italien. Bella Italia zeigte den Fahrerinnen die kalte Schulter: Der Start vom 160 Fahrerinnen umfassenden Feld  erfolgte bei starkem Regen und kalten Temperaturen. „Ich war extrem nervös und voller Panik, da ich zum ersten Mal in einem so grossen Feld startete“, meinte Noelle nach dem Rennen. Die ersten 20 Kilometer waren extrem hektisch und es gab viele Stürze. Noelle startete sehr aktiv, reihte sich vorne ein und umging so die Stürze. Am Schluss des letzten grossen Anstieges musste sie leicht reissen lassen, konnte die Lücke zur Spitze in der Abfahrt jedoch wieder schliessen. Im Sprint erkämpfte sie sich den 22. Rang. „Es war eine gute Erfahrung, aber das Rennen war hart“.

Noëlle am European Youth Olympic Festival 2017

Noëlle am European Youth Olympic Festival 2017

(Noëlle): Ich bin sehr stolz, dass ich am EYOF in Györ die Schweiz in der Disziplin Cycling vertreten durfte. V
oller Vorfreude bin ich mit dem Swiss Olympic Team nach Györ angereist und nach einer mega Eröffnungsfeier fing unser Wettkampf am Dienstag an. Als Erste überhaupt, habe ich das Einzelzeitfahren der Frauen eröffnen müssen. Natürlich hätte ich auch gerne eine Konkurrentin vor mir gehabt, die ich hätte einholen können, aber dies war nun halt nicht der Fall. Bis in Rennhälfte unterstützte mich der Rückenwind. Da die Strecke dann in die gegengesetzte Richtung zurück ins Ziel führte, hatte ich einen harten Kampf mit dem Wind. Manchmal blies es mich fast von der Strasse. Mit dem 32. Rang auf dieser flachen Strecke bin ich aber immerhin in der vorderen Hälfte klassiert. Vom Strassenrennen am Donnerstag erhoffte ich mir dann mehr. Am Abend vor dem Rennen haben wir drei Frauen vom Swiss
Cycling Team eine Teamtaktik besprochen und wir waren voller Tatendrang. Am Start war ich ziemlich nervös, aber ich freute mich sehr, hatte gute Beine und war parat. Wohl waren die anderen Fahrerinnen auch nervös, denn kurz nach dem Start kam es zum ersten grossen Sturz und meine Kollegin und ich waren ebenfalls in diesen Sturz involviert. So ein Pech! Bis wir wieder mit unseren Velos losfahren konnten, war das Hauptfeld leider schon ausser Reichweite. Für mich begann dann eine  lange Aufholjagt. Aber alleine im Wind war es ein aussichtsloses Unterfangen und ich fuhr 44 Kilometer quasi wie ein weiteres Einzelzeitfahren! Immerhin konnte ich das Rennen beenden, aber ich habe mir diesen Wettkampf schon anders vorgestellt!

Nach unseren Rennen hatten wir dann Zeit, um die anderen Schweizer Wettkämpferinnen und Wettkämpfer während ihren Einsätzen zu unterstützen. Das war sehr spannend und abwechslungsreich. Ich bin Swiss Cycling und Swiss Olympic sehr dankbar, dass ich Teil des Teams sein durfte!