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Bericht Toskana

Bericht Toskana

Bericht Bike- und Velowoche 2017 in der Toskana

Bericht von Wenzel

Allgemein

Nach 2016 hat der RVE auch dieses Jahr eine Bike- und Velowoche in der Toskana organisiert. Waren wir 2016 noch in einer „naja-Unterkunft“ war heuer das RekaDorf GolfoDelSole unsere Homebase. Mit 7 Familien, den obligatorischen Männer- und Frauen WG sowie diversen Einzel(zimmer)kämpfern kamen sagenhafte 44 Teilnehmer zusammen.

Unser Tausendsassa-Präsident Ädu hat nicht nur die Zimmerbuchungen vorgenommen, er hat auch wieder einen sportlichen Wochenplan ausgearbeitet welcher täglich 2 kleine oder 1 grosse Tour vorsah. RadTransport mit 2 Bussen, tägliches Morgenfooting, diverse social Events wie Grillen und gemeinsames Abendessen – höchstperformantes WLAN, alles vom Feinsten. Danke Ädu!


Morgenfooting

Jeweils am brutal frühen Morgen um 07:30 haben sich tapfere und mutige Ersiger die ersten Verrenkungen des Tages angetan. Dass diese Events wirklich stattfanden hat der Autor erst auf den Fotos gesehen – Ferien sind Ferien und Aufstehen vor 08:45 ein No-Go! Basta 😉


Strassen-Training

Wenn möglich wurde in 2 Gruppen gestartet. Wer wie ich nicht gerne in der Gruppe fährt und noch nie einen Rennveloschlauch gewechselt hat, der kommt in der Toskana garantiert auf seine Kosten 😉 Irgendwie sind aber am Ende immer alle Gümmeler zurückgekommen!

An der Spitze wird immer ordentlich Tempo gemacht wobei aber darauf geachtet wird dass keiner zu lange Führen muss.

Während der Aufstieg jeder in seinem Tempo fährt ( bedeutet vereinsinternes Rennen 😉 ) wird die Abfahrt und die Rückfahrt dann wieder gemeinsam bestritten. Wenn zeitlich und logistisch möglich führt die Tour auch mal in eine Gartenbeiz.

Angenehme Temperaturen und relativ wenig Verkehr auf Nebenstrassen lassen die Ausfahrten trotz teilweise starkem Wind in guter Erinnerung.


Bike-Training

Die Toskana ist bekannt für ihre BikeTrails. Knochentrockene Wege in undurchdringlichem Wald und steinreich ist die Region ausserdem auch noch. Das Netz rund ums RekaDorf ist angenehm vielfältig und bietet vom Flow bis zum Knorz eigentlich alles.

Damit auch die Kleinen auf ihre Kosten kommen werden die Busse teilweise als Shuttle eingesetzt und diverse Gelateria-Stopps eingebaut. Abgesehen von einzelnen Schrammen, 1000 Mosquitostichen und einem guten Dutzend platten Füssen kommen wir ungeschoren davon.

Der Besuch in Massa Maritima sowie seinem Bikecanyon durfte auch 2017 nicht fehlen. Kleine wie grosse Biker konnten einige Fortschritte verbuchen.

 


Socializing

Auch die Abende sind teilweise organisiert. Gemeinsames Abendessen an der Promenade, Club-Grillade in Winterjacken mit der obligatorischen 5-Liter-Bottiglia (die auch 2017 ihren Meister fand) und das grosse Abschlussessen boten reichlich Gelegenheit zum Plagieren und Planen.

Nach 2016 (Stefans 30ter 😉 ) war 2017 Nöelle dran mit Kerzen-ausblasen.

Was wir seither auch wissen:
– Ein Schwarzwälder kann auch mal für 44 Leute reichen.
– Stöckli-Rennräder lassen sich auch mit immensen Kopfschmerzen noch gut lenken
– je kleiner der Tisch an dem du sitzt, desto früher wirst du essen


Fun

Das RekaDorf bot mit Minigolf, Fussball, Tischtennis und Pool auch reichlich Gelegenheit zur Bewegung ohne Rad. Überall wurde gefighted und die „Kleinen“ haben sich mächtig ins Zeug gelegt für das Selfie mit Rekalino ,-)

Das Ädu eigentlich Florist werden wollte wissen wir auch schon seit geraumer Zeit und dass die braune Sauce auf dem Trail kein Gelati ist auch !

 

Die Woche hat mächtig Spass gemacht und lässt den Wintereinbruch in der Schweiz etwas erträglicher werden. Auf ein Neues im 2018 !