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Autor: wenzel

Saisonrückblick 2019 Fabienne Buri

Saisonrückblick 2019 Fabienne Buri

(Fabienne) Ich konnte mein Saison wie bereits im letzten Jahr im RE/MAX Cycling Team fahren. Eine super Möglichkeit nationale und internationale Rennen zu bestreiten. Gestartet haben wir im Februar mit einem Team-Trainingslager in Mallorca um Kilometer zu sammeln und so den Grundstein für die Saison zu legen.

Mein Rennplan war vielfältig und ergab eine durchzogene Saison mit Tiefs aber auch vielen Highlights. Folgend ein paar Ausschnitte aus meinen Rennen der letzten Saison.

Schweizermeisterschaft Strasse Frauen Elite

Nachdem meine Schwester am Samstag den Vize- Schweizemeistertitel holte, hatte ich am Sonntag meine Chance. Die Strecke ging über 4 kleine und anschliessend 2 grosse Runden mit je einem langen Berg. Für mich war klar, dass ich bei diesem Berg nicht mit der Spitze mithalten kann. Aus diesem Grund griff ich gleich nach dem Start an, um in eine Fluchtgruppe zu kommen. Mit mir kamen 3 andere Fahrerinnen mit und so konnten wir gut zusammenarbeiten und einen Vorsprung von 1:30 Minuten herausfahren. Als es in den langen Aufstieg ging, konnte ich die Führung übernehmen und in meinem eigenen Rhythmus hochfahren. Ich hatte mir das Ziel gesetzt, erst ganz zuoberst von der Spitze eingeholt zu werden.

Ich hatte genau das richtige Timing und konnte mich so über den 1. langen Berg «retten» und mit der Spitzengruppe in die Abfahrt fahren (cooles Gefühl 🙂 ). In der 2. Runde waren aber meine Energiereserven auf 0. Irgendwie kämpfte ich mich noch einmal diesen Berg hoch, bis ins Ziel. Am Ende reichte es für den 14. Rang. Ich habe sicher noch viel Arbeit vor mir, aber den Mut zu haben einfach mal etwas zu probieren, war super.

GP Olten

Bei doch etwas nassen Bedingungen startete ich am Kriterium «GP Olten». Eines der wenigen Kriterien in der Schweiz. Zu fahren gab es 50 Runden mit je 850 Metern Länge. Jede 5. Runde war Sprintwertung. Zusammen mit meiner Teamkollegin Sandra fuhren wir die Sprints mit und holten uns so Punkte.

Das Rennen war sehr hart, da es doch viele Angriffe gab welche immer wieder neutralisiert werden mussten. Ich hatte aber Spass mit dem RE/MAX Cycling Team dieses Rennen zu fahren. So reichte es mir am Schluss für den 4. Gesamtrang bei den Frauen Elite.

Europameisterschaft

Ein grosses Highlight der Saison war die Europameisterschaft in Alkmaar. Ich durfte in der Kategorie U23 das Zeitfahren und das Strassenrennen absolvieren. Das Zeitfahren war komplett flach, mit einigen Kurven und viel Wind. Ich hatte mein Pacing nicht richtig eingeteilt und verlor am Schluss etwas Zeit. Es reichte nur für den 20. Rang, deutlich unter meinen Erwartungen.

Das Strassenrennen war nicht einfach. Viel Wind, Regen und viele Kurven in der Stadt machten das Rennen herausfordernd. Ich gab mein Bestes und konnte mich gut im Feld halten. Am Schluss wurde das Feld dann aber noch etwas in die Länge gezogen und es reichte mir für den 46. Rang. Mit dem Strassenrennen war ich zufrieden. Mit vielen neuen Erfahrungen und guten Erinnerungen konnte ich dann nach Hause zurückkehren.

Ausblick

Während dem Sommer hatte ich auch noch meine Lehre als Kauffrau EFZ abgeschlossen. Nun kann ich mein Arbeitspensum auf 50% reduzieren und die restliche Zeit ins Training investieren. Mit der Heim-WM im 2020 und 2024 habe ich mir neue Ziele gesetzt. Die nächsten Schritte werde ich im Andy Schleck Cycles – Immo Losch Team machen. Das luxemburgische Team gibt mir die Chance, weiterhin nationale und internationale Rennen zu fahren. Berichte zu meinen Rennen könnt ihr auch jederzeit auf www.fabienneburi.ch mitverfolgen.

Jahresrückblick 2019 Lars Heiniger

Jahresrückblick 2019 Lars Heiniger

(Lars) Das Jahr 2019 war für mich nicht gerade ein einfaches Jahr.

Obwohl ich aufgrund der Ausbildung als Schreiner noch nicht so viel trainierte, startete ich mit einem Sieg und einem sechsten Rang bei der Elite auf der Bahn sehr motiviert in meine zweite Strassensaison und dies erst noch als Teil der Nationalmannschaft. Doch als ich im März mit dem Training hochschraubte bin ich gleich zwei Mal an einem Abend an mehreren Bahnrennen gestürzt. Von Kopf bis Fuss, alles aufgeschürft. Bandagiert und angeschlagen ging ich trotzdem weiterhin in die Schreinerei arbeiten. Die sichtbaren Wunden waren schnell verheilt und so trainierte ich parallel zur Arbeit wieder voll. Doch dann geschah es: bei der Arbeit draussen auf der Baustelle begann mich alles zu Jucken und am Abend war der ganze Körper geschwollen. Alles brennte und juckte. Beim Arzt hiess es dann, dass dies ein Zeichen für Stress im Körper durch die Wunden, die Arbeit und das viele Training sei. Weiter aber nichts.

In der Woche darauf gingen wir mit der Nati ins Lager auf Mallorca. Mit Vorfreude und Euphorie vergass ich alles was in den letzten Tagen los war. Wir trainierten und hatten dort eine gute Zeit. Doch als wir gut bis perfekt vorbereitet zurückkamen, lief an den Rennen nichts. Ich konnte nicht einmal an den Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen, wo ich noch deutlich weniger trainiert habe als im Frühjahr 2019. Nach der Arbeit war ich zu erschöpft und wollte nur noch schlafen. Als es so weit kam, dass ich andauernd müde war, die Leistungen in der Schule nicht mehr erbracht wurden und ich im Betrieb immer alles vergass, mussten wir leider feststellen das dies so nicht weitergehen kann und ich brach die Lehre im April ab. Bereits im Mai, durfte ich schon in der Feusi einsteigen, damit ich im August gleich im 2. Lehrjahr weitermachen konnte.

Diese Kooperation mit der Schule gab mir Zuversicht. Doch die Müdigkeit zog sich über die ganze Saison bis in den Herbst hin. Ich ging zwar an die Rennen und dies zwischendurch auch erfolgreich. Aber auch an den erfolgreichen Rennen fühlte ich mich nie 100% fit. Nicht an der Zeitfahrschweizermeisterschaft, als ich um nur 4.5 Sekunden den Titel verpasste, oder als ich in Basel mit fast einer Minute Vorsprung gewinnen konnte. Auch nicht als ich in Steinmaur mit knapp einer Minute Rückstand aus dem Feld nach vorne in die achtköpfige Spitzengruppe fuhr, und nach dem ich auch diese Gruppe sprengte, dritter wurde.

Als klar war das die WM für mich kein Thema sein würde, fuhr ich mit dem Training bereits im August wieder etwas runter. Die Junioren Saison war für mich gelaufen und ich wollte mich auf die U23 Jahre vorbereiten.

Trotzdem kann ich auf ein Jahr mit tollen Erlebnissen im Ausland zurückschauen. Mit Rennen in Luxemburg, Belgien und Holland, in Deutschland und auf der französischen Seite der Schweiz. Natürlich hätte ich immer gerne Vollgas gegeben und das Schweizerkreuz etwas besser präsentiert, doch bei diesen Umständen lag schlussendlich nie mehr drin.

Nachdem ich dann nach bereits zwei Radquerrennen für den Weltcup in Bern aufgeboten wurde, spürte ich das erste Mal, das meine Qualitäten als Fahrer wahrgenommen werden. Doch als beim Weltcup diese Müdigkeit wieder hervorkam, liessen wir die Sache endlich abklären und stellten fest, dass ich am pfeifferischen Drüsenfieber erkrankt bin. Als wir beim Arzt nach einem Grund für die Erkrankung suchten, führten mehr oder weniger alle Anzeichen auf die Zeit vom Lehrabbruch im Frühling zurück, was für den Arzt, die Verantwortlichen der Nati und auch für mich einiges erklärte.

Da es trotzdem nicht nur an den nationalen sondern auch an den internationalen Rennen meist gegen Ende nur knapp nicht aufging, freue ich mich nun auf die kommende Saison wo ich wieder einer der jüngsten in der neuen Kategorie sein werde. Mit gut zwei Monaten Trainingsrückstand und dem Gewissen, dass ich wieder ganz gesund bin, muss ich mir keinen unnötigen Druck für die ersten Rennen machen. Ich werde es wieder voll geniessen Rennen zu fahren. Was dann drin liegt werden wir dann sehen.

Mehr zu Lars auf FACEBOOK.

 

Ein ziemlich langer Langlauftag

Ein ziemlich langer Langlauftag

(Ellie)Nach den gemütlichen Feiertagen war ich doch etwas verwirrt, als mich der Wecker am 2. Tag im neuen Jahr bereits um 05:30 Uhr aus dem Schlaf riss. Um 08:30 Uhr trafen sich dann rund 20 RV-Ersiger an der Talstation zur Engstligenalp. Die erste Hälfte der Gruppe erwischte – wie geplant – die erste Gondel, welche aber zwei Anläufe brauchte, weil die Insassen angeblich zu schwer waren ;-). Zu diesem Zeitpunkten ahnten wir noch nicht, dass wir am Abend noch viiieel mehr Geduld mit dieser Gondel brauchen würden….

Aber der Reihe nach. Am Vormittag genossen wir in 2 Gruppen den Langlaufunterricht mit Christof Zürcher. Damit niemand den Skiern die Schuld zuweisen konnte, falls es mal nicht so lief wie beabsichtigt, stellte uns Christof auch gleich das Langlaufmaterial zur Verfügung. Ein riesiges MERCI an dieser Stelle für deinen unermüdlichen Einsatz und das super präparierte MADUHS Langlaufmaterial!! https://www.zuercher-langlauf.ch/

Das tolle Bergpanorama entschädigte die anfängliche Kälte bis sich die wärmende Sonne zeigte. Bei super Bedingungen konnten wir über die Loipen gleiten. Nach dem Mittagessen im Bergrestaurant war noch freies Laufen angesagt. Wir konnten das herrliche Wetter richtig auskosten.

Nachdem sich alle richtig müde gelaufen hatten und es auch wieder kälter wurde, wollten wir gegen 16:00 Uhr fix auf die Gondel. Es blieb beim „fix wollen“… Schon von weitem war eine riesige Menschenschlange auszumachen. Also wieder zurück ins Bergrestaurant, aber auch dort mussten wir feststellen, dass noch andere dieselbe Idee hatten. Einzig im wohlriechenden „Stübli“ konnten wir noch einen freien Tisch für die Bahnangestellten ausfindig machen ;-). Rund 1.5 Stunden und ein paar Räubergeschichten später mussten wir in den sauren Apfel beissen und uns in die etwas kürzere aber immer noch ausreichend lange Warteschlange zur Gondel stellen.

Falls DU immer noch am lesen bist….BRAVO du ahnst es richtig: Wir mussten uns auch noch im Auto mit Geduld üben. Beklagen konnte sich zumindest das „Locher’sche“ Auto nicht: wir hatten dank Sitzheizung endlich warm und eine Büchse Weihnachtsgüetzi wurde auch noch hervor gezaubert. Wann genau wir zu Hause waren, weiss ich nicht mehr genau. Ich kann mich nur noch erinnern, dass ich nach einer Dusche um 21:00 Uhr hundemüde ins Bett plumpste und wenn ich nicht gestorben bin, dann liege noch heute….  😉

Danke an alle Beteiligten für den unvergesslichen Tag!

Happy new Year

Happy new Year

Der RV Ersigen wünscht einen guten Start ins 2020, gute Gesundheit, keine Unfälle und viel Spass auf 2 Rädern.

Die nächsten Events

  • Langlauftag am 02.01.2020
  • Bahntraining am 04.01.2020
  • Hauptversammlung am 24.01.2020
  • Wintersporttag (Neu! Fatbike, Pistenbock, Langlauf, Alpin) auf dem Jaunpass am 22.02.2020
    (Details folgen)

 

Jahresrückblick 2019 Marlen Reusser

Jahresrückblick 2019 Marlen Reusser

Der RV Ersigen ist stolz auf seine Rennfahrerinnen und Rennfahrer. Unter anderem Marlen Reusser, welche das Zeitfahren der European Games in Ljubljana für sich entscheiden konnte. Zudem wurde Marlen zweifache Schweizermeisterin auf der Strasse (Zeitfahren und Strassenrennen).

Nun ist der ideale Zeitpunkt nochmals auf die Saison 2019 von Marlen Reusser zurückzuschauen und einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2020 zu machen.

Rückblick 2019 – ein überaus erfolgreiches Jahr:
Im Februar gab ich meine Arbeitstätigkeit als Assistenzärztin auf, um erstmals mit einem World Tour Team (World Cycling Center, CMC UCI) als professionelle Radfahrerin unterwegs zu sein. Nun konnte ich mich zu einhundert Prozent dem Sport widmen, was sich sogleich in meinen Resultaten niederschlug: Ich gewann das UCI 1.1 Zeitfahren in Ljubljana, sowie das der European Games, wurde zweifache Schweizermeisterin (Strasse und Einzelzeitfahren), gewann ein holländisches Kriterium, wurde Dritte im Gesamtklassement der BeNeLadies Rundfahrt und Fünfte im Gesamtklassement der Tour of Thailand.

Die Erfolgssträhne wurde im Juli herb durch einen Sturz im Teamzeitfahrtraining bei 45km/h unterbrochen, durch welchen ich mir erneut das Kreuzbein brach. Nach dem schweren Sturz 2018 mit einer komplizierten Beckenfraktur, war dies umso ärgerlicher. Nichts desto trotz sollte es mir gelingen bis zu den Weltmeisterschaften in Yorkshire GB Ende September wieder in Form zu kommen. Mit einem sechsten Platz im Einzelzeitfahren (sowie auch im Teamzeitfahren) holte ich für die Schweiz den heiss ersehnten Startplatz für das Einzelzeitfahren an den kommenden Olympischen Spielen (Tokyo 2020).

Ebenso bin ich durch meine Resultate auf Platz 26 der Weltrangliste vorgestossen, womit die Schweiz auch einen Platz für das Olympische Strassenrennen erhält. Ich könnte nicht zufriedener sein mit diesem Jahr 2019. Ein kleiner Wehrmutstropfen war nun die verlängerte Off-Season-Pause aufgrund der operativen Entfernung einer Metallplatte, welche einen der Beckenbrüche fixiert hatte. Komplikationen machten einen Monat später eine zweite Operation nötig. Nun bin ich aber wieder ganz im Strumpf und bereit, 2020 mit all den Grossanlässen in Angriff zu nehmen.

Ausblick 2020 – ein Jahr voller Herausforderungen:
Mit den Heimweltmeisterschaften Aigle-Martigny 2020 Ende September und den Olympischen Spielen Tokyo Ende Juli stehen ganz grosse Anlässe auf dem Radsportkalender! Die Selektionen für Tokyo wird ein Komitee aus Swiss Cycling und Swiss Olympics treffen und am 20. Juni offiziell bekannt geben. Ich hoffe, die Schweiz in beiden Disziplinen vertreten zu dürfen. Solange trainiere ich fleissig mit meinem neuen Team Bigla-Katusha (www.bpct.ch). Dieses Schweizer World Tour Team ist 2020 stark aufgestellt und wir werden hoffentlich einige Siege feiern dürfen! Neben mir fahren mit Elise Chabbey (Genf) und Katrin Stirnemann (Aargau) zwei weitere Schweizerinnen für das Team. Alle Fahrerinnen leben bei sich zuhause und werden nur für Camps und Wettkämpfe einberufen. Ich werde also weiterhin genügend in den Genuss unseres schönen Bernerlandes kommen und gemeinsam mit meinem Partner, dem syrischen Radfahrer Badreddin Wais, trainieren können. Ich freue mich!

Bahntraining Aigle

Bahntraining Aigle

(Ädu) Das erste Bahntraining der Wintersaison 19/20 fand am 03.11.2018 auf dem Holzoval des Centre Mondial du Cyclisme in Aigle statt. 19 Ersiger nahmen diese Gelegenheit und willkommene Abwechslung war. Ganze drei Stunden gehörte das 200m Holzoval den Ersigern. Dabei wurden 6 Bahnneulinge durch Pesche und Ädu in die Kunst des Bahnfahrens eingeführt, während dessen die Bahnerfahrenen unermüdlich ihre Runden drehten. Nach einer Std Einführung drehten alle zusammen ihre Runden in Gösseren und kleineren Gruppen und fuhren gekonnt ihre Ablösungen. Natürlich durften Übungen wie der Einer- / Zweier-Rundengewinn nicht fehlen.

Nach drei unfallfreien, abwechslungsreichen und teils doch recht intensiven Bahnrunden, gönnte man sich noch etwas zu essen und trinken, bevor es dann wieder Richtung Ersigen und Umgebung ging.

Das nächste RVE Bahntraining ist am 4. Januar in Grenchen geplant.

Anmeldung für nächstes Bahntraining unter https://doodle.com/poll/bc7ec4mrmzgu72ru

Strassen-Weltmeisterschaft mit Marlen Reusser und Noëlle Buri

Strassen-Weltmeisterschaft mit Marlen Reusser und Noëlle Buri

(Stefan)

Was für ein Wahnsinn. Letztes Jahr hatte der RV Ersigen mit Mathias Flückiger und Noëlle Buri bereits 2 Fahrer/innen an der Mountainbike-WM in der Lenzerheide. Und dieses Jahr ging es an der Strassen-Weltmeisterschaft im englischen Yorkshire mit Marlen Reusser und Noëlle Buri gleich weiter.

Und Marlen gab im Zeitfahren der Elite schon mal die blau-bärenstarke RV-Visitenkarte ab. Trotz den ungeliebten nassen Verhältnissen fuhr sie stark und belegte den 6. Rang. Nasskalt ging es auch für Noëlle los. Mit knapp 100 weiteren Fahrerinnen startete sie zum Juniorinnen-Rennen. Noëlle fuhr stark und bewegte sich geschickt im Feld, so dass sie in keinen der sehr zahlreichen Stürze verwickelt war. Gut positioniert musste sie leider in der letzten Kurve vor der Zielgerade der Schwedin vor ihr ausweichen, welche stürzte und verlor dadurch den Schwung für den Schlussspurt. Als 16. war sie insgesamt und mit etwas Distanz trotzdem zufrieden. Im Elite-Rennen der Frauen mit Marlen konnten sich einige Fahrerinnen schon früh absetzen und dem Verfolgerfeld mit Marlen gelang es nicht mehr, diese einzuholen. Marlen kam im ersten Feld als 34. ins Ziel.

Der RV Ersigen gratuliert euch beiden ganz herzlich. Wir sind stolz auf euch.

Trainingsende Saison 2019

Trainingsende Saison 2019

Die Sommer-Trainings sind abgeschlossen. Am 17.09.2019 fand die End of Season Rennvelo Tour statt, mit Pizza und einer lauschigen Fahrt im Mondschein. Am 18.09.2019 hatten dann die Kids ihr letztes Training. Der Ausklang wurde traditionell mit feinstem Gebäck – bereitgestellt von den Eltern – vorgenommen.

Somit schaltet der RV Ersigen in den Wintermodus.

  • Jeweils am Samstag MTB oder Gravel Ausfahrt
  • Jeweils am Dienstags Abends MTB Ausfahrt mit Licht
  • Ab 31.10.19 Start Hallentraining
  • Ab 1.11.19 Start Kids Hallentraining
  • 09.11.19 Bahntraining Aigle (09:00 – 11:00)
  • 07.12.19 MTB Fonduetour (TP 15:00 Bären Ersigen)
  • 28.12.19 MTB Altjahrstour (TP 10:00 Bären Ersigen)
  • 02.01.20 Langlauftag mit C. Zürcher
  • 04.01.20 Bahntraining Grenchnen (14:30 – 16:30)

Senioren am Grand-Raid BCVS im Wallis

Senioren am Grand-Raid BCVS im Wallis

(Frank)

Am 23. August reisten sechs Vereinsmitglieder (vorwiegend Senioren) ins Unterwallis an den Grand Raid – ein Bikemarathon von Verbier nach Grimentz. Die erste Austragung 1990 war noch ein Abenteuer mit Stahlharten Rahmen, Bananen und Tee, wer im Ziel ankam wurde als Held gefeiert. Aber auch nach 30 Jahren Entwicklung der Bikes und Food sowie dem Ausbau der Trails ist es dennoch eine echte Herausforderung. Da der Trail quer durch die ‘Quatre Vallées’ führt, summieren sich bei 125km rund 5000 Höhenmeter. Es gibt heute auch die Möglichkeit, verkürzte Strecken zu absolvieren. Doch den Schlussaufstieg auf den berüchtigten Pas de Lona auf 2787m, wo das Bike kurz getragen werden muss, kommt keiner herum (ausser die E-Bikes, deren Akku reicht wohl nicht 😉)

Nach verkürzter Nacht und reichhaltigem Frühstück (Protein!) starten rund 30 Bikerinnen 700 Biker und bei perfekten Bedingungen um 6:30 in Verbier in den 1000m Aufstieg. Bereits die erste Abfahrt nach La Tzoumaz führt über einen super Flow Trail, alle sind noch frisch und geniessen den Spass. Die Strecke führt weiter über Waldwege und Singletrails hoch über die Bergrücken und wieder runter in kleine Walliser Dörfer mit vielen Zuschauern und Verpflegungsposten.

Nicht mehr ganz frisch fahren wir bei km 90 in den letzten 1400m Aufstieg auf den Pas de Lona. Oben angekommen ist das Rennen fast gelaufen – aber nicht ganz. Es folgt eine lange, abwechslungsreiche und streckenweise harte Abfahrt über Alpwege und Singles, durch Bäche und Geröllhalden welche noch die letzten Kraftreserven und Konzentration fordern. Die Landschaft ist wunderschön, aber nicht alle können diese in vollen Zügen geniessen und anhalten (!) um Fotos schiessen – es bleibt halt doch ein Rennen.

Alle RV-Ersiger erreichen das Ziel, mit mehr oder weniger Rückstand und Schäden an Bike und Body. Im Sprudelbad lassen wir die Beine spätabends dann richtig hängen, die 20m ins Bett schaffen wir auch noch knapp.

Am Sonntag nutzen wir das wunderschöne Wetter um die erste Etappe mit dem Flowtrail nach La Tzoumaz (https://youtu.be/DboZbiQcqyc ab Minute 2:47) nochmal in Genusstempo zu fahren und ein paar Bilder zu schiessen.