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Autor: wenzel

EM 2020 in Frankreich

EM 2020 in Frankreich

Wir feiern die Europameisterschafts Medaillistin Marlen Reusser und Nachwuchshoffnung Noëlle Buri

 

Marlen Reusser (Hindelbank) hat an der Strassenrad-Europameisterschaft in Plouay (Frankreich) im Teamzeitfahren eine Silbermedaille und im Einzelzeitfahren eine Bronzemedaille geholt. Noëlle Buri (Oberburg) gelangen erfreuliche Resultate in der U23-Kategorie der Frauen.

Der RVE hat die beiden Frauen im Rahmen eines Apéros nach ihrer Rückkehr aus Frankreich, mit Stolz, für ihre tollen Leistungen mit Stolz gebührend gefeiert und geehrt.

Für Marlen Reusser als amtierende Schweizer Meisterin ist der Bronzetitel im Einzelzeitfahren an der EM ein weiterer Meilenstein in ihrer Radsport-Karriere. Kurz nach dem Start zwang sie ein mechanisches Problem zu einem Stopp, wodurch sie fast eine Minute verlor. Dass es dann doch noch für Platz drei gereicht habe, sei einfach schön. Für Reusser war die Woche in der Bretagne ein Marathonlauf. Nach dem Einzelzeitfahren am Montag fuhr sie Dienstags mit ihrem Team «Equipe Paule KA» ein World Tour Rennen, welches sie massgeblich mitgestaltete. Donnerstag folgte das EM-Strassenrennen der Frauen, wo sie und ihre westschweizer Kollegin Elise Chabbey aggressiv fuhren, jedoch nicht gegen die Dominanz der Holländerinnen ankamen. Platz 14 und 15 im Sprint für die beiden. Am Freitag fand die Woche mit dem «Mixed Relay» ihren Abschluss. Drei Herren und drei Damen fuhren jeweils zu dritt ein Zeitfahren über 26km, die summierten Zeiten zählten. Die Schweiz hatte Wetterpech, startete bei strömendem Regen und verlor knapp gegen die starken Deutschen, welche später trockene Verhältnisse vorfinden sollten. Bronze ging an die Italiener.

EM Rennbericht von Marlen unter: https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_121362.htm

Nöelle Buri aus Oberburg hat in der U23 Kategorie beim Einzelzeitfahren Platz 17 und beim Strassenrennen im Sprintfinish den 18. Platz erreicht. Auch für sie war die Teilnahme an der EM eine erfolgreiche und lehrreiche Gelegenheit. Noëlle, die sonst primär als Mountainbikerin unterwegs ist, muss ihr Zeitfahrrad nun leider zurückgeben. Es wurde ihr von ihrem Team «Thömus» geliehen. Aber wer weiss, vielleicht muss «Thömus» es schon bald für den nächsten internationalen Grossanlass reservieren.

 

EM Rennbericht von Noëlle Buri:

Vergangene Woche durfte ich die Schweiz in der U23 Kategorie an der Strasseneuropameisterschaft vertreten. Am Montag stand das 25km lange Zeitfahren auf dem Programm. Die Strecke war sehr wellig und technisch anspruchsvoll. Da ich kein eigenes Zeitfahrvelo habe, konnte ich zwei Wochen vor dem EM-Rennen eines von «Thömus» ausleihen. Während dem Rennen machte sich das wenigeTraining auf dem Zeitfahrvelo bemerkbar. In den Anstiegen konnte ich durch die andere Position nicht die ganze Kraft auf die Pedale übertragen. Am Schluss reichte es mir für den 17. Rang. Am Mittwochmorgen stand ich bereits wieder für das Strassenrennen an der Startlinie. Das Rennen ging über 6 Runden an 13,5 Kilometer. Auf dem Rennvelofühlte ich mich um einiges wohler als auf dem Zeitfahrvelo, doch das grosse Fahrerfeld (70 Fahrerinnen) machte mir ein wenig Angst. Nach dem Start versuchte ich schnell in die vorderen Reihen zu kommen, denn ich wollte jegliche Stürze verhindern. Während dem Rennen versuchten verschiedene Fahrerinnen durch eine Attacke vom Feld wegzukommen. Es gelang jedoch niemandem und das Rennen wurde im Sprint entschieden. Nach einer sehr schnellen Abfahrt kamen wir mit 70 km/h auf die Zielgerade. Das verkleinerte Feld von ca. 25 Fahrerinnen war sehr hektisch. Da mir die Erfahrungen in einem Schlusssprint fehlen, wollte ich kein zu hohes Risiko eingehen und hielt mich etwas zurück. Mit dem 18. Rang und der gleichen Zeit wie die Siegerin, bin ich zufrieden, da ich das erste von vier Jahren in der U23 Kategorie fahre und es nicht meine Hauptdisziplin ist.

Nachruf Fahrni Res

Nachruf Fahrni Res

Am vergangenen Samstag (15.08) ist unser Vereinsmitglied Andreas Fahrni (Res) völlig unerwartet verstorben. Mit Res verlieren wir eines unserer aktivsten Vereinsmitglieder, welches bei allen Anlässen Stammgast war: Sei es auf dem Rennvelo oder auf dem Bike, als Leiter der Elterngruppe oder im Feld der Aktiven, im Winter oder im Sommer, bei Tag oder bei Nacht. Mit seiner aufgestellten Art war er für jeden Anlass eine Bereicherung und ein sicherer Garant für gute Laune.

Res war sich für keinen Einsatz zu Schade, vom Vorfahrer über den Parkplatz-Einweiser bis zum Streckenposten hat er stets jede Aufgabe mit Freude und Eifer wahrgenommen.
Seine hilfsbereite Art, sein Humor und seine lustigen Geschichten werden uns fehlen. Diese Lücke im Feld werden wir nicht mehr schliessen können.

In dankbarer Erinnerung. Res – Ruhe in Frieden.

Zeitfahrschweizermeisterschaft 2020

Zeitfahrschweizermeisterschaft 2020


(Noelle)

Am letzten Wochenende fand die Schweizermeisterschaft im Zeitfahren statt. Der Parcour rund um den Flughafen in Belp war für uns alle quasi ein Heimrennen und wir freuten uns auf diesen Wettkampf, schon nur deshalb, weil wir nach der sehr langen Pause endlich wieder ein Rennen fahren durften. Der Kurs war sehr flach, aber mit den vielen scharfen Kurven war er technisch dennoch sehr anspruchsvoll.

Lars startete als Erster ins Rennen. Er sicherte sich mit seiner guten Leistung den 14. Platz in der U23 Kategorie. Marlen, Fabienne und ich starteten anschliessend in der Frauen-Elitekategorie. Wir mussten die 10km lange Runde zweimal bewältigen. Ich nahm die Strecke als zweite Fahrerin im ersten Block in Angriff und war mit dem Rennen ziemlich zufrieden. Allerdings konnte ich schlecht einschätzen, was die Zeit am Schluss Wert sein wird. Die vielen Fans auf der Strecke waren aber sehr motivierend, auch wenn ich unter dem Helm gar nicht so viel von den Anfeuerungsrufen mitbekam. Fabienne ging dann im zweiten Block auf die Runde. Leider startete sie etwas verhalten, drehte dann aber im Laufe des Rennes auf. Am Schluss entschieden leider wenige Sekunden über eine bessere Rangierung. Marlen startete als Titelverteidigerin als letzte Fahrerin ins Rennen. Ihr Druck war gross, die Konkurrenz war stark und von ihr wurde der Sieg erwartet. Ihr gelang ein super Start ins Rennen und sie konnte bereits in der ersten Runde die Fahrerin vor ihr überholen. Ein kurzer Schreckensmoment gab es, als ihr die Kette raussprang und sie deshalb stoppen musste. Ihr Vorsprung war aber so gross, dass sie trotz dieser Panne den Titel verteidigen konnte und zum dritten Mal in Folge Schweizermeisterin wurde. Herzliche Gratulation!

Der RV Ersigen hatte aber auch drei schnelle Männer am Start. Dabei schauten zwei 7. Ränge für Patrick Riedi bei den Master und Heinz Wermuth bei den Hobbyfahrern heraus. Matthias Aeschbacher rundete mit dem 12. Rang  die starken Ersiger Resultate ab.

Herzliche Gratulation!


Das Auf und Ab an der Pässefahrt des RV Ersigen 2020

Das Auf und Ab an der Pässefahrt des RV Ersigen 2020

(Stefan Gfeller)

Nach einigen Unsicherheiten im Frühling, verkündete Pescheam 08. Juni, dass der RV Ersigen auch dieses Jahr eine Pässefahrt in Angriff nimmt. Am Samstag, den 4. Juli 2020 um 7.47 Uhr war es soweit: die Pässefahrt 2020 des RV Ersigen startete am Brienzersee. Am Anfang waren folgende Protagonisten mit dabei: Simone, Jörg, Denis, Dänu, Pesche, Ädu, Pädu, Mätthu, Küsu, Christof, Heinz, Reinold, Andre und ich mit unserem Super-Begleiter Rämsi. Gemäss Planung von Pesche sollte uns der erste Tag 4570 Höhenmeter auf 142 km verteilt, bescheren.

Das Ziel des ersten Tages lag etwas unterhalb der Passhöhe des Lukmaniers. Gemächlich fuhren wir durch die morgendliche Ruhe mit den ersten Sonnenstrahlen bei stahlblauem Himmel gegen Innertkirchen, wobei wir im Halbschlaf den ersten Pass überquerten, den Chirchen bei der Aareschlucht. Bald darauf wurde uns der Sinn unserer 2-tägigen Ausfahrt bewusst: es ging steil gegen die Passhöhe der Grimsel. Die Gespräche wurden weniger und leiser, bis sie verstummten und dann das eigene Keuchen nebst den knatternden Motorrädern die Geräuschkulisse für die nächsten 2 Tage einläutete. Jeder und Jede fuhr in seinem Tempo und hatte Zeit sich an diesem Samstagmorgen zu entfalten. Vorbei an wunderschönen Wäldern und Wiesen erreichten wir mit starkem Gegenwind die schöne aber karge Steinlandschaft im Grimselgebiet bis wir schlussendlich den ersten richtigen Pass eroberten (42.7 km, 2164 m. ü. M., 8° C). Oben angekommen war das Wetter alles andere als Sonnenschein, dichte Wolken hinderten die wärmenden Strahlen daran, unsere schwitzenden Körper zu trocken und aufzuheizen. Dass es nicht bei jeder Passankunft erwähnt werden muss: Pädu erreichte jeweils immer als erster die Passhöhe und baute dafür für die anderen ein leckeres Buffet auf… 😉

Nach einer kurzen Stärkung auf der Grimsel ging es schlotternd Richtung Glescht, um sich im nachfolgenden Anstieg auf die Furka wieder zu erwärmen. Eine Konstante am Strassenrand war Rämsi, mit dem Handy bewaffnet zum Fotografieren und Filmen, gab es auch immer wieder ein «supper!», «hopp!» als Motivation.

Nach dem kurzen Anstieg auf die Furka (59 km, 2429 m. ü. M., 21° C) freuten wir uns über die lange Abfahrt bis Andermatt. Dieses rasante Ereignis sollte von Ädu mit einerGoPro festgehalten werden. Anstelle einer zügigen Fahrt wurde es zu einer gemächlichen Panoramatour hinter den Touristen aus aller Welt. Bei Kilometer 79.5 erreichten wir Andermatt und legten unseren Mittagsrast ein. Im Hotel Aurora sonnten wir uns auf der Terrasse und stärkten uns mehrheitlich mit leckerer Pasta. Vollgetankt nahmen wir den nächsten Hoger in Angriff, jedoch ohne Denis und Dänu. Sie konnten leider nur einen Tag mit von der Partie sein und fuhren via Susten wieder zurück nach Brienz!

Die 12 übriggeblieben Rennradbegeisterten und deren treuer Begleiter Rämsi nahmen den Oberalp wie im Flug. Der kurze Aufstieg nach dem Mittag war etwas anstrengend, jedoch wurden wir mit einem wunderbaren Blick über den Oberalpsee inkl. Leuchtturm belohnt (90.7 km, 2044 m. ü. M., 24° C). Nach dem Start im Kanton Bern, durchquerten wir das Wallis, anschliessend Uri und auf dem Oberalp erreichten wir nun in den wunderschönen Kanton Graubünden. Auf dem Oberalp hatte Küsu die erste leichte Panne: ein Schleicher am Vorderrad, verursacht von einer Speiche welche sich dem Felgenband widersetzte. Nach einem Boxenstopp konnten wir die lange und schöne Abfahrt in Angriff nehmen, dieses Mal mehrheitlich ohne touristisches Beigemüse und dazu noch am Heimatort von Pädu vorbei… Leider realisierten die Bewohner nicht, dass ihr Radprofi vorbeiflitzte und somit verlief das Ganze unspektakulär. Unten in Disentis angekommen, stand uns der letzte Pass des ersten Tages bevor. Die Beine bereits etwas Müde, der Kopf nicht mehr so fit wie am Morgen und mit der prallen Sonne war der Aufstieg auf den Lukmaniereine Herausforderung. Zudem kamen hier die von Peschegeplanten Höhenmeter ins Spiel… Auf dem Garmin zeigte es knapp 3000 zurückgelegte Höhenmeter an, also noch mehr als 1500 Höhenmeter fällig. Disentis mit gut 1000 und der Lukmanierpass mit knapp 2000 m. ü. M., da fehlen also noch rund 600 Höhenmeter. Mit einem etwas mulmigen Gefühl wo sich die 600 Höhenmeter wohl noch verstecken könnten, kämpfte ich mich den Lukmanier hoch, welcher zum Glück wirklich nicht höher als 1972 m. ü. M. ist! Da Küsu in Disentis seinen Defekt fachmännisch reparieren liess, hatten auch die langsameren Bergfahrer mal ausgiebig Zeit, sich auf der Passhöhe des Lukmaniers zu erholen (128.8 km, 1972 m. ü. M., 27° C). Ein besonders schönes Gespann war jeweils Jörg und Simone: Jörg, topfit, kein Gewicht an den Lenden hatte mehr als genügend Reserven um seine Simone unterstützend den Berg hochzuschieben oder zu ziehen, Chapeau! Während der Wartezeit wurden auch unsere Sieger mit Blumen von Rämsi beschenkt: Pädu als schnellster Mann und Simone als schnellste Frau, beide holten jeden Bergpreis.

Ohne wirkliche Pause für Küsu, da er noch topfit aussah bei seiner Ankunft, machten wir uns an die letzte Abfahrt des Tages. Wir düsten runter bis auf 1428 m. ü. M. zur CampraAlpine Lodge & Spa, eine wunderschöne und empfehlenswerte Unterkunft, unser wohlverdientes Tagesziel.

Am Ende des ersten Tages stand auf dem Garmin: 139.6 km, 3749 Höhenmeter. Glücklicherweise stimmten die 4570 geplanten Höhenmeter nicht, denn ich hätte mich an diesem Tag nicht noch einen weiteren Berg raufquälen können.

Nach dem Zimmerbezug reinigten wir uns vom Schweiss, dem Salz und Strassendreck und liessen unsere Beine auf der Sonnenterrasse bei einem Bier baumeln.

Beim anschliessenden Nachtessen machten wir sehr grosse Augen ob den sehr kleinen Portionen beim Hauptgang. Neidisch begutachteten wir die grossen gutaussehenden Burger vom Nachbartisch… Glücklicherweise wurde uns noch Nachschlag angeboten und die sehr feinen Pastas fanden schnell den Weg in die hungrigen Mäuler.

 

Da leider keine Bar in der Nähe auszumachen war, entschieden sich die Meisten bereits um 10.00 Uhr das kuschlige Bett aufzusuchen. Je nach Zimmergenossen war der Schlaf mehr oder weniger erholsam, welchen wohl alle dringend für den nächsten Tag brauchen konnten.

 

Am Sonntagmorgen eröffnete die Campra Lodge extra wegen uns das Frühstücksbuffet bereits um 07.00 Uhr. Mit feinem Brot, frischen Gipfeli, Butter, Konfi, selbstgemachten Müesli und Joghurt, Eiern, Käse und Fleisch füllten wir unsere Bäuche und Energiedepots.

 

Bereits kurz nach 08.00 Uhr starteten wir in den 2. Tag der Pässefahrt, wobei die ersten gut 30 km nur bergab gingen. Die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit dieser Strecke (über 50 km/h) konnten wir leider nicht bis am Sonntagabend halten… Die geplante Route am Sonntag versprach 166 km und 4910 Höhenmeter. Da die Höhenvorgabe vom Samstag etwas zu hoch war, machte dies einem Mut, da wir mit weniger Höhenmetern rechneten. Dieser Mut verliess mich jedoch beim Aufstieg auf den Nufenen. Das ist wohl der längste Anstieg am Stück, welchen ich bisher zurückgelegt habe: von gut 300 m. ü. M. in Biasca bis auf knapp 2500 m. ü. M. Auch an diesem Tag änderte sich nichts beim Bergauffahren: meistens alleine, keuchend (oder eher schnaubend) der sengenden Hitze ausgesetzt, erneut vorbeirauschende knatternde Motorräder und Touristen mit dem Auto, die nicht wissen wie man anständig überholt… Zwischendurch waren da Gedanken: WIESO tust du dir das an? Das haben sich die Überholenden wohl auch gefragt. Jedoch ist das Glücksgefühl oben auf dem Nufenen anzukommen einfach unbeschreiblich, gegen nichts in der Welt umzutauschen. Wie uns Rämsimitteilte: «Jobs füllen deine Brieftasche, Abenteuer füllen deine Seele». Genau so hat sich die langersehnte Ankunft nach dem strengen Aufstieg auf den Nufenen angefühlt (92.2 km, 2476 m. ü. M., 25°C). Während der Abfahrt wurde es mit jedem verlorenen Höhenmeter wärmer. Bis wir Ulrichen erreichten, war es in meinem Windstopper wie in einem Dampfbad. Bei einem ausgiebigen Mittagsrast in Ulrichen sahen alle, bis auf Rämsi, etwas müde aus, Pesche wäre am liebsten am Mittagstisch eingeschlafen. Jedoch war die Vorfreude es bald geschafft zu haben grösser und dank der Energie aus den Pastas schwangen wir uns voller Freude wieder auf die Rennräder, wobei dann die ersten paar Meter besonders zäh waren. Zudem war es das erste Mal auf der Pässefahrt, dass wir uns verfuhren. Glücklicherweise stellten wir nach ca. 200 Meter fest, dass der gewählte Weg nicht wirklich rennradtauglich war und auf der anderen Bachseite der wunderbare Asphalt auf uns wartete. In Ulrichen trennten sich wieder zwei von uns, aber dies war geplant. Jörg und Simone verbrachten ihre ersten 2 Ferientage mit uns und reisten von Ulrichen aus mit dem Zug in die Lenzerheide. So waren wir mit Rämsi noch 11 Übriggebliebene und die weibliche Vernunft liess uns ab da auch im Stich (Bspw. Sonnencréme… J). Im Gegenwind kämpften wir uns Richtung Anstieg nach Gletsch. Kaum ging es in die ersten Haarnadelkurven trennte sich wiederum die Spreu vom Weizen. Die Bergspezialisten waren schon ausgeruht auf dem Grimsel als die Letzten keuchend Gletsch erreichten. Jedoch war der Anstieg kaum der Rede wert und alle erreichtenüberglücklich, aber auch erschöpft den letzten grossen Pass, die Grimsel, welche sich nun deutlich freundlicher zeigte als noch am Samstag (124 km, 2164 m. ü. M., 24°C). Nach einer letzten Stärkung und einem ausgiebigen Toilettenbesuch freuten wir uns auf die lange Abfahrt bis nach Innertkirchen.

Auf den Plateaus bei der Abfahrt hiess es dann doch noch etwas pedalen. In Innertkirchen besammelten wir uns, um den letzen Hoger gemeinsam zu bestreiten. Angeführt vom Präsidenten ging es in zügigem Tempo neben dem Eingang der Aareschlucht vorbei über den Chirchen, definitiv die letzten Höhenmeter bis ins Ziel. Ab jetzt hiess es: rollen lassen uns ausfahren. Zufrieden, unfallfrei, überglücklich, erschöpft, leer und etwas brauner (oder röter…) erreichten wir unseren Ausgangspunkt in Brienz.

Nach dem 2. Tag stand auf dem Garmin: 166.2 km, 3056Höhenmeter. Glücklicherweise auch nicht so vieleHöhenmeter wie gemäss Planung. Je nach Messmethode, ob barometrisch oder geodatenbasiert unterschieden sich die Angaben betreffend der Höhe erheblich. In diesem Fall war es glücklicherweise effektiv jeweils weniger.

 

Am Ziel angekommen nutzten einige die erfrischende Möglichkeit sich im Brienzersee zu reinigen und abzukühlen. Das ganze Gepäck und die Fahrräder wurden wieder verladen und das grosse Abenteuer mit dem vielen Auf und Ab, ob psychisch oder physisch, war nun vollendet. Leider hatten an diesem Sonntag noch viele andere Personen die Idee das schöne Wetter im Oberland zu geniessen. So kam es, dass wir auf der Nachhausefahrt zu Beginn eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit als auf dem Rad erreichten… So hatten wir aber die Möglichkeit uns gemächlich von den Bergen zu verabschieden. J

 

Mit unzähligen wunderschönen Eindrücken und der super Kameradschaft auf dem Rad werden mir diese beiden unvergesslichen Tage in sehr guter Erinnerung bleiben.

An das Organisationsteam Pesche und Ädu sowie dem Begleiter Rämsi ein riesiges Dankeschön! Ihr habt das super gemacht, nächstes Jahr will ich wieder dabei sein, wenn es heisst: Pässefahrt RVE 2021!

MTB Plauschtour am Burgdorfer Ferienpass

MTB Plauschtour am Burgdorfer Ferienpass

(Ädu). 

Mit spielerischen Fahrübungen, schönen Trails und viel Spass, durften wir am Mittwoch den Kids am Ferienpass die Freude am Biken vermitteln.

Nebst Hilfsleiter Lukas Schneider begleitete die Gruppe mit den 12 Kinder auch unsere Elite Rennfahrerin Fabienne Buri und konnte sogleich wertvolle Tipps weitergeben. Die Tour führte nach Hindelbank auf den kleinen Pumptrack im Wald, wo es für die Kids eine kleine Zwischenverpflegung gab. Weiter ging es nach Ersigen wo beim RVE Kidsbike Treffpunkt ein kleiner Geschicklichkeitsparcours auf die Kids wartete.

Die Kids hatten auf dem Biketürli sichtlich Spass und waren aber auch leicht zu begeistern, so waren doch einzelne Kids schon das 3. und 4. mal dabei.

 

Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten ab dem 06. Juni 2020

Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten ab dem 06. Juni 2020

Liebe Vereinsmitglieder des RV Ersigen

Freudig und mit viel Erleichterung haben wir von den Lockerungen des Bundesrates vom 27.05.2020, gelesen. Die jetzigen Rahmenbedingungen ermöglichen uns die Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten ab dem 06. Juni 2020. Dies ist eine wirklich tolle Nachricht!

Ab folgenden Zeitpunkten werden die RVE – Trainings wieder aufgenommen:

08. Juni 2020: Rennvelo für Einsteiger
09. Juni 2020: Rennfahrer und Hobbytraining
10. Juni 2020: Kidsbiken
13. Juni 2020: Hobbyausfahrten

Die weiteren Treffpunkte und Trainingszeiten sind unverändert der Vorjahren und können der Agenda entnommen werden.

Schutzkonzepte RVE

RVE Schutzkonzept für Hobby-Trainingsbetrieb ab 06.06.2020

RVE Schutzkonzept für Nachwuchs-Trainingsbetrieb ab 06.06.2020

 

5 RVE – Corona – Regeln

Achtung: Nach wie vor ist das Corona Virus in unserer Bevölkerung existent. Um einer erneuten Ausbreitung des Virus Einhalt zu bieten, finden unsere sportlichen Trainings unter folgenden 5 RVE-Corona-Regeln statt:

  1. Jedes Training wird von einer verantwortlichen Person geleitet;
  2. Nur wer sich gesund fühlt nimmt am Training teil; «Erkrankst Du innerhalb 7 Tage nach einem Training mit Verdacht auf Corona, dann informiere unverzüglich deinen Trainingsleiter oder Adrian Locher.»
  3. Teilnehmer werden vom Verantwortlichen namentlich registriert; daher ist das Eintragen im Vereins Doodle für jedes Training obligatorisch!
  4. Kein Körperkontakt, auch bei der Begrüssung und Verabschiedung;
  5. Kein Tausch von Nahrung, Getränken, Werkzeug, usw.

Wir sind froh, endlich in den gewohnten Vereinsbetrieb zurückkehren zu können! Dabei bitten wir bei allen Mitgliedern um Verständnis für die nach wie vor geltenden Schutzmassnahmen.

 

KEINE EMMENTAL RUNDFAHRT IM 2020

KEINE EMMENTAL RUNDFAHRT IM 2020

Absage 41. Emmental Rundfahrt. Der Vorstand des RV Ersigen hat in seiner Sitzung vom 14.05.2020 beschlossen, auf die Durchführung der 41. Emmental Rundfahrt vom 25./26. Juli 2020 zu verzichten.

Die restriktiven Auflagen des Bundes betreffend die Durchführung von Sportevents, sowie die Unsicherheit über die Entwicklung weiterer Lockerungsmassnahmen seitens des BAG, haben uns zu diesem schweren Schritt bewogen.
Den Sportlerinnen und Sportlern danken wir für das Verständnis für unseren Entscheid. Wir freuen uns sehr, euch in einer weniger hektischen Situation 2021 wieder bei uns an der Emmental Rundfahrt 24. /25. Juli 2021 begrüssen zu dürfen.

Alles gute und bleibt gesund

Vorstand RV Ersigen

OK Emmental Rundfahrt

Schutzmassnahme im Radsport

Schutzmassnahme im Radsport

Seit dem 16. März 2020 sind die Vereinsaktivitäten aufgrund Covid-19 eingestellt. Ab dem 11. Mai darf wieder in Kleingruppen trainiert werden. Swiss Cycling hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Sport und Swiss Olympic ein Schutzkonzept für den Radsport-Trainingsbetrieb während der Corona-Pandemie erarbeitet. Die wichtigsten Bestimmungen werden an dieser Stelle festgehalten.

https://www.swiss-cycling.ch/de/magazin/news/swiss-cycling/schutzmassnahmen-im-radsport/

Swiss Cycling hat ein Dokument mit den häufigsten Fragen und Antworten bereitgestellt.

FAQ Schutzkonzept Radsport

 

 

 

!!!!!! Nach wie vor keine offizielle RV-Trainings!!!!!😢😭

Als Sportverein sind wir den BAG-Vorschriften verpflichtet und müssen das Schutzkonzept von Swiss Cycling  einhalten.
Ohne diese Massnahmen zu strapazieren, resp. diese nicht einzuhalten, ist die Wiederaufnahme des RVE Trainingsbetriebs aus Sicht der Trainingsverantwortlichen aktuell (noch) nicht möglich.

Wir analysieren deshalb die Situation laufend und warten auf die weitere Entwicklung, resp. die weitere Öffnungsstrategie des Bundes.

Unter Einhaltung der Vorschriften ist Trainieren im privaten Rahmen bis max 5 Personen erlaubt.
Wir zählen darauf, dass sich Radsportlerinnen und Radsportler vom RV Ersigen auch zukünftig so solidarisch uneingeschränkt an die Massnahmen des Bundes halten wie bis anhin.

 

Vielen Dank!

Bild: CopyRight RSC Aaretal (https://www.rscaaretal.ch/)

!!! Unterbruch der Vereinsaktivitäten !!!

!!! Unterbruch der Vereinsaktivitäten !!!

Aus aktuellem Grund müssen wir leider ab sofort die Vereinsaktivitäten des RV Ersigen bis auf weiteres einstellen.

Das heisst,

  • keine gemeinsame Ausfahrten am Samstag
  • keine Hallentrainings.

Auch der Start in die Saison mit den Dienstag Trainings und dem Kidsbiken müssen wir leider verschieben.

Ich wünsche euch allen viel Geduld, haltet euch an die Vorgaben für einen gesunden Start in die neue Saison, halt etwas später.

Der Vorstand RVE

2. Frühlingsrennen 2020 in Hindelbank

2. Frühlingsrennen 2020 in Hindelbank

Wenig Fahrer, hohes Tempo

(lbg) Nur 48 Teilnehmer nahmen bei besten Bedingungen das zweite Frühlingsrennen in Angriff. Der Luzerner Yves Lütolf bezwang im Zweierspurt den Solothurner Niki Hug und erreichte
das dritthöchste auf diesem Parcours gefahrene Stundenmittel.
Neun Frauen, unter ihnen Marlen Reusser, Clara Koppenburg, Eva Hürlimann und Nicola Spirig wollten mit den Männern die fünf Runden fahren, mussten jedoch feststellen, dass nur die ganz tempofesten die Pace mithalten konnten.

Die Wetterverhältnisse waren auf dieser coupierten und oft dem Wind ausgesetzten Strecke tatsächlich selten so ideal wie am Samstag. Die angenehme Temperatur und kein Gegenwind animierten die Fahrer von Anfang an zu einem animierten Rennen. Trotzdem gelang es einem Trio erst in der Schlussrunde eine klare Differenz zu schaffen.

Weil nur drei Junioren und sechs Anfänger am Start waren wurden die beiden Kategorien gemeinsam auf die Strecke geschickt und die Distanz auf 3 Runden fixiert. Obwohl viele Rennen in der Schweiz und im Ausland abgesagt wurden gingen nur 48 Fahrer, also knapp die Hälfte der gemäss behördlichen Auflage möglichen Teilnehmer an den Start.

Leider ereignete sich auch diesmal ein Sturz, der die Einlieferung des Fahrers in das Spital Burgdorf nötig machte. Ein Anfänger wurde von einem Auto, das eine Stopstrasse missachtet hatte, umgefahren. Er erlitt leichte Verletzungen, aber sein Rennrad wurde komplett zertrümmert.

Resultate: http://www.fruehlingsrennen-hindelbank.ch/425433684

Bilder v. Thomas Wolleb: https://photos.app.goo.gl/GfuVihpywKseRbUX9

Wie weiter?

Weil die Bestimmungen der Behörden eingehalten wurden, konnte das zweite Frühlingsrennen durchgeführt werden – wenn auch in reduzierter Form nur für die lizenzierten Fahrerinnen und Fahrer. Vorbehältlich neuer Verordnungen in den nächsten Tagen werden die zwei letzten Rennen in Hindelbank ausgetragen. Das „Rämsi-Team“, der RV Ersigen und Swiss Cycling BOE haben folgendes vorgesehen:

Am Samstag, 21. März 2020 findet das 3. Rennen statt. Startberechtigt sind diesmal alle drei Hobby-Kategorien (A, B, C + Frauen Hobby) sowie die Schüler.

Für das letzte Rennen vom Samstag, 28. März 2020 werden wir informieren sobald die Vorabklärungen bei den Behörden erfolgt sind.

Die definitive Regelung wird auf der Homepage publiziert und den bereits angemeldeten Teilnehmer per e-mail zugestellt.