Ein ziemlich langer Langlauftag

Ein ziemlich langer Langlauftag

(Ellie)Nach den gemütlichen Feiertagen war ich doch etwas verwirrt, als mich der Wecker am 2. Tag im neuen Jahr bereits um 05:30 Uhr aus dem Schlaf riss. Um 08:30 Uhr trafen sich dann rund 20 RV-Ersiger an der Talstation zur Engstligenalp. Die erste Hälfte der Gruppe erwischte – wie geplant – die erste Gondel, welche aber zwei Anläufe brauchte, weil die Insassen angeblich zu schwer waren ;-). Zu diesem Zeitpunkten ahnten wir noch nicht, dass wir am Abend noch viiieel mehr Geduld mit dieser Gondel brauchen würden….

Aber der Reihe nach. Am Vormittag genossen wir in 2 Gruppen den Langlaufunterricht mit Christof Zürcher. Damit niemand den Skiern die Schuld zuweisen konnte, falls es mal nicht so lief wie beabsichtigt, stellte uns Christof auch gleich das Langlaufmaterial zur Verfügung. Ein riesiges MERCI an dieser Stelle für deinen unermüdlichen Einsatz und das super präparierte MADUHS Langlaufmaterial!! https://www.zuercher-langlauf.ch/

Das tolle Bergpanorama entschädigte die anfängliche Kälte bis sich die wärmende Sonne zeigte. Bei super Bedingungen konnten wir über die Loipen gleiten. Nach dem Mittagessen im Bergrestaurant war noch freies Laufen angesagt. Wir konnten das herrliche Wetter richtig auskosten.

Nachdem sich alle richtig müde gelaufen hatten und es auch wieder kälter wurde, wollten wir gegen 16:00 Uhr fix auf die Gondel. Es blieb beim „fix wollen“… Schon von weitem war eine riesige Menschenschlange auszumachen. Also wieder zurück ins Bergrestaurant, aber auch dort mussten wir feststellen, dass noch andere dieselbe Idee hatten. Einzig im wohlriechenden „Stübli“ konnten wir noch einen freien Tisch für die Bahnangestellten ausfindig machen ;-). Rund 1.5 Stunden und ein paar Räubergeschichten später mussten wir in den sauren Apfel beissen und uns in die etwas kürzere aber immer noch ausreichend lange Warteschlange zur Gondel stellen.

Falls DU immer noch am lesen bist….BRAVO du ahnst es richtig: Wir mussten uns auch noch im Auto mit Geduld üben. Beklagen konnte sich zumindest das „Locher’sche“ Auto nicht: wir hatten dank Sitzheizung endlich warm und eine Büchse Weihnachtsgüetzi wurde auch noch hervor gezaubert. Wann genau wir zu Hause waren, weiss ich nicht mehr genau. Ich kann mich nur noch erinnern, dass ich nach einer Dusche um 21:00 Uhr hundemüde ins Bett plumpste und wenn ich nicht gestorben bin, dann liege noch heute….  😉

Danke an alle Beteiligten für den unvergesslichen Tag!

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