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Monat: Juli 2018

MTB-Europameisterschaft in Graz

MTB-Europameisterschaft in Graz


(Stefan) Das Juniorinnen-Kader von Swiss-Cycling, bei dem auch Noëlle mit dabei war, reiste bereits am Mittwoch nach Graz, um sich perfekt auf das Rennen vorzubereiten. Die Strecke in Graz ist anspruchsvoll und mit sehr vielen äusserts steilen Auf- und Abstiegen auch sehr selektiv. Noelle bekam die Strecke sehr gut in den Griff und musste sich als eine der Jüngsten mit Startnummer 38 im zweitletzten Startblock einreihen. Mit einem All-in-Start machte sie 15 Positionen gut und legte die Basis für den angestrebten Top 20 Platz. Im Glutofen von Graz kämpfte sie sich weiter nach vorne, bis sie irgendwo mit dem Wechsler ein Hindernis touchierte und dieser anschliessend vor allem in den kleinen Gängen nicht mehr richtig funktionierte. Mit einigen Fuss-Sprints in den Aufstiegen und einem Boxenstopp in der Techzone (O-Ton Noelle: «Scheisse, gefühlt verging da eine halbe Stunde“) konnte die Maschine einigermassen repariert werden, so dass sie das Rennen als 28. – nicht ganz in der angestrebten Platzierung – beenden konnte.
Jetzt heisst es warten auf die Selektion für die Weltmeisterschaften. Ev. kommt in der Lenzerheide die nächste Chance auf einen Einsatz in der Juniorinnen-Weltelite.

www.noelleburi.ch

Rückblick Emmental Rundfahrt

Rückblick Emmental Rundfahrt

Bilder Emmental-Rundfahrt 2018 (Samstag)
Bilder Emmental-Rundfahrt 2018 Sonntag
Bilder Emmental-Rundfahrt 2018 – Oberei (Sonntag)

Video:

(Jürg) Erfolgreiche Durchführung der 39. Emmental-Rundfahrt

Am Wochenende vom 21. / 22. Juli wurde die Emmental-Rundfahrt zum 39. Mal ausgetragen. Die Rundfahrt starteteauch 2018 ab dem Saalbau in Kirchberg. Die Räumlichkeitenim Saalbau und der gegenüberliegenden Sporthalle eignen sich bestens, um den Radfahrer einen erfolgreichen Start in die Rundfahrt zu ermöglichen.

Wie nach dem Wetterbericht zu befürchten war, fanden am Samstag nur wenige Radfahrer den Weg nach Kirchberg. Das Wetter zeigte sich aber versöhnlich und die mutigen Teilnehmer konnten grösstenteils die Rundfahrt bei gutem Radfahrwetter geniessen. Am Sonntag erfüllten sich die Hoffnungen des organisierenden Radfahrverein Ersigen und der Teilnehmerrückstand vom Samstag konnte praktisch wettgemacht werden. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Schweiz und aus dem nahen Ausland. Schlussendlich wurde die gute Teilnehmerzahl von 742 Radfahrern erreicht. Dies nicht zuletzt auch dank der Firma Sika, welche ihre Kunden einlud, an der Emmental-Rundfahrt mitzumachen um den Kundenkontakt einmal in einem anderen Umfeld pflegen zu können. Es bestätigte sich auch dieses Jahr, dass nebst sportlichen Grossveranstaltungen auch kleinere Anlässe mit familiärem Charakter nach wie vor beliebt sind.

Die Helferinnen und Helfer standen am Wochenende bereits ab 05:00 Uhr im Einsatz, um die zahlreichen Velofahrerinnenund –fahrer zu empfangen. Dank der eingespielten Organisation konnte der Anlass reibungslos durchgeführt werden.

Die Teilnehmer mit einem Strassenfahrrad wählten zwischeneiner 100-, 125– oder 150-Kilometer langen Strecke. Die Mountainbiker kamen, fernab vom Strassenverkehr, mit einer attraktiven und erlebnisreichen Strecke, auf ihre Kosten. Siekonnten zwischen zwei Strecken von 50 oder 60 Kilometer auswählen. Mit einer Abkürzung ab der Schaufelbüheleggdirekt nach Affoltern wird die Nachfrage nach einer verkürzten Strecke nun zufrieden gestellt.

An der Emmental-Rundfahrt wird ohne Zeitmessung gefahren. Dadurch können die Velofahrer das idyllische Emmental, dankder gut markierten Streckenführung, voll und ganz geniessen und entdecken. Bei gutem Wetter werden die Teilnehmer mit einer herrlichen Rundsicht auf die Alpen, das Aaretal, den Jura und das Mittelland für ihre Anstrengungen belohnt.

Bei den Verpflegungsposten versorgten die Helfer die Fahrermit Sandwiches, Riegeln, Bananen, Bouillon, Biberli und Bichermüesli, sowie natürlich mit viel Flüssigkeit.

Die vielen positiven Rückmeldungen motivieren das OK-Team, sich hinter die Organisation der nächsten Austragung zu machen. Es freut sich schon heute, in einem Jahr an der40. Jubiläumsaustragung vom 27. / 28 Juli 2019 wieder viele Teilnehmer am Start begrüssen zu können.

 

 

Ferienpass 2018 beim RVE

Ferienpass 2018 beim RVE

(Ädu) Auch beim diesjährigen Ferienpass hat der RV-Ersigen eine kostenlose Biketour für Kids im Alter von 9-15 J aus der Umgebung angeboten. Dabei versuchen wir den Kids die Freude am Biken näher zu bringen und auch den einen oder anderen neuen Nachwuchsfahrer zu begeistern.
23 Kids haben sich angemeldet und sind auch erschienen. Der Anlass steht jeweils auch den Kids des Vereins offen, so das sich mit 27 Bikern ein stattliches Grüppchen zusammenfand. Gemächlich fahren wir in Richtung Rothöhe, bauen ein paar Technikübungen ein und zeigen spielerisch den Umgang mit dem Bike. Weiter geht es über rssante Trails in Richtung Schleumen, wo die Kids bei der Hornusserhütte eine kleine Zwischenverpflegung erwartet. In der Zwischenzeit wurde von den Leitern Franz Eggimann und Ädu Locher ein Technikparcours aufgestellt, auf dem die Kids nach dem Imbiss gefordert waren. Die Gruppe weist ein beachtliches Niveau auf, so dass auch unser Hilfs-Guide Thierry alle Hände voll zu tun hatte.
Über Mötschwil erreichen wir dann noch den Natural-Pumptrack beim Hurst (Hindelbank) wo noch ein paar Runden mit Jumps und Anliegerkurven gedreht werden. Pünktlich um halb 6 liefern wir die Kids nach 18km müde aber zufrieden bei den Eltern im Steinhof ab.

Gruss
Ädu

Vielen Dank unserem Bikespezialist Franz Eggimann für das kurzfristige Einspringen als Leiter.

Weitere Bilder hier: myCloud Franz

Podest für Lea Hofer am Bike-Giro

Podest für Lea Hofer am Bike-Giro

(Stefan) Bei den Fun-Frauen 1 erkämpfte sich Lea den 3. Platz – Bravo. Neben Lea wagte sich nur noch Stefan an das schönste (aber auch härteste) Bike-Etappenrennen im Engadin. Los gings wie jedes Jahr mit dem Einzelzeitfahren von St. Moitz hoch zur Corviglia-Bergstation und über den Freeride runter nach Salastrains. Bei über 400 Teilnehmern ist das Zeitfahren bereits enorm wichtig, weil damit die Startaufstellung für den 2. Tag festgelegt wird. Wohl auch wegen dem perfekten Wetter wurde der Startschuss am 2. Tag vom globalen Warnpiepsen aller Pulsuhren fast übertönt. Und wie jedes Jahr waren alle Vorsätze wie „das Rennen ist noch lang“ oder „fahre in den richtigen Pulszonen“ nach 1 Sekunde bereits vergessen. Ja keinen von hinten passieren lassen und möglichst den einten oder anderen „fressen“ ist die einzige Devise, die gilt. Über 44 km und rund 1000 Höhenmeter gings dann coupiert und auf vielen Singelis Richtung Bever, bevor das „richtige“ Rennen erst begann. 1200 Höhenmeter nonstop hochfahren bis fast zum Piz Nair. Das fiese: Man erkennt nach einer ersten Waldpassage ganz ganz weit oben ganz ganz kleine Punkte. Fürs erste ist klar: das sind chinesische Astronauten, die die Mondlandung geschafft haben. Nach und nach kommt dann aber die Gewissheit, dass das leider nicht so ist und man da raufhecheln muss.

Man ahnts: Der 3. Tag begann wieder mit dem globalen Warnpiepsen aller Pulsuhren und die Renntaktik war nach der 1. Sekunde auch bereits wieder vergessen. Die Strecke war mit 63 km etwas kürzer und mit 2000 Höhenmeter etwas flacher. Beiden Ersigern lief es gut und Lea konnte ihren 3. Platz halten. Stefan kämpfte mit 5 Konkurrenten um die Top-Ten und konnte sich schliesslich als 8. den angestrebten Rang in den Top-Ten sichern.

www.engadin-bike-giro.ch