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Monat: Mai 2018

Bundesliga: natürlich nicht im Fussball sondern auf dem Rennvelo

Bundesliga: natürlich nicht im Fussball sondern auf dem Rennvelo

(Stefan)Am Pfingstmontag ist Fabienne in Merdingen (D) am Bundesliga-Rennen gestartet. Insgesamt 10x musste der Rundkurs von 8,3 Kilometer von den Fahrerinnen absolviert werden. Die Kurs war geprägt von vielen engen Kurven und einem fiesen und steilen Anstieg. „Für dieses Rennen habe ich mir vorgenommen, etwas zu wagen und auszuprobieren. So habe ich mich so oft wie möglich vorne im Feld aufgehalten und ich bin bei Angriffen mitgegangen“, so das Feedback von Fabienne zu ihrer Renntaktik. „Meine Anstrengungen während dem Rennen führten dazu, dass ich am Schluss nicht mehr ganz mithalten konnte und 18. wurde (6. Rang bei den U23). Dennoch nehme ich aus diesem Rennen gute Erfahrungen mit. Ich habe etwas gewagt und vorne im Feld zu fahren hat mir sehr gefallen, auch wenn‘s am Schluss nicht ganz aufgegangen ist“.

www.fabienneburi.ch

Der RVE am Jura Derby

Der RVE am Jura Derby

(Ädu)Eine kleine Gruppe Ersiger mit Noëlle, Lars, Patrik, Stefan und Adrian starteten am Samstag in Boningen beim Jura Dreby. Wir hatten uns für die 140km Tour entschieden, welche unter anderem über den Scheltenpass und Binzberg führte. Das Wetter machte auch mit und die Strecke war sehr schön, abwechslungsreich und wie im Jura üblich mit weniger Verkehr auf den Strassen, so dass wir die Tour so richtig geniessen konnten, (wenn nicht gerade Patrik zu viel Druck auf den Pedalen hatte;-). Auf dem letzten Berg trafen wir dan auch noch die Kollegen vom RSC Aaretal Münsingen, so dass die letzten 4o km mit ihnen wie im Fluge verstrichen.
Reinhold entschied sich für die nicht weniger schöne 100km Strecke.

Kids Lager 2018 Zollikofen

Kids Lager 2018 Zollikofen

(Wenzel) Über Auffahrt (10-12. Mai) fand das jährliche Kids Bikelager des RVE statt. Bereits zum dritten – und vorläufig letzten mal – hat sich die blau-weisse Jugendmannschaft des RVE im Pfadiheim Grauholz in Zollikofen eingenistet. Bilder sagen mehr als Worte, daher erst mal eine kleine Diashow der ersten beiden Tage.

-Tag1-

Leider war das Wetter am Vatertag zunächst sehr garstig, so dass die Lagerleitung bereits am Vorabend entschieden hat, die Anfahrt ab Ersigen nach Zollikofen per Bike zu streichen. Es gab schon schlechtere Entscheide ,-)

Also fing das Lager mit dem Bezug der Unterkunft und einem zünftigen PickNick an. Aber bereits beim Dessert zeigte sich, dass es den Kids unter den (Zehen)Nägel brennt und eigentlich alle raus wollten: aufs Bike! Für den Nachmittag hatten wir uns noch eine kurze Tour ins Grauholz vorgenommen und abgesehen von etwas Nieselregen blieben wir trocken.

Während des Lagers bleibt mehr Zeit um auf die Kinder einzugehen und an den technischen Fähigkeiten zu schrauben. Schon nach wenigen Runden im Wald zeigten sich beachtliche Fortschritte und natürlich kam auch der Spass nicht zu kurz.

 

Am Abend lernen die Kids dass die Tour nach dem letzten Schluck aus dem Bidon noch nicht beendet ist, sondern dass ein Bike auch ein minimales Mass an Pflege verlangt. Sicher eine Lektion die bei den Mittwochs-Trainings zu kurz kommt

Das schönste am Biken ist ja bekanntlich das Essen danach. Unsere „Küchen-Frau-Schaft“ – bestehend aus Katrin Stettler und Patricia Zuber – hat hier für die insgesamt 27 Kids und 5 Betreuer genau das richtige. „Älpler-Maggarone“ und „Epful-Muus“. Dazu noch ein leckerer Kuchen vom Geburtstagskind Isabelle und eine kleine Video-Show mit den Bildern des Tages, und schon geht der erste Lagertag zu Ende.

-Tag2-

Der frühe Biker rockt den Trail! Pünktlich um 07:30 versammelt sich die ganze Meute zum Morgen-Footing. Wir können von allen Fronten über Fortschritte berichten: Dieses Jahr sind wir sogar ohne Stürze ausgekommen ,-) Das Wetter ist 1A und einem langen tollen Tag auf dem Bike steht nichts mehr im Wege.

Bereits in den vorangehenden Jahren sind wir am Freitag auf den BremerLoop gefahren. Dieses Jahr lassen wir uns auf dem Hinweg besonders viel Zeit – sei es um die Trails im Riederewald und in der Thalmatt auszukosten, oder die Bedienung der Navigationsgeräte ausgiebig zu üben – so dass die Gruppen 2 und 3 erst auf die Mittagszeit in der Eymatt ankommen.

Nach dem Essen erhalten wir noch überraschend Besuch von Fäbu Cancellara. der sich auch Zeit für ein Gruppenfoto nahm. Leider ist die Gruppe 1 von Buri Stefan zu dem Zeitpunkt noch auf dem Bremer unterwegs.

Am Abend stand dann das obligatorische Grillen auf dem Programm. Dieses Jahr hat der Präsi das fleischliche Wohl zur Chef-Sache erklärt und selber Hand angelegt. Wo 2017 noch Kohle-Fleisch und Brand-Blasen angesagt waren, ging es heuer doch eher gesittet zu und her. Was so ein paar Grillzangen doch für einen Unterschied ausmachen können.

Unsere Kids können es nach dem Essen jeweils kaum erwarten in der Küche beim Abwasch zu helfen. Eine ausgeklügeltes System welches von den alten Ägyptern übernommen worden ist sorgt dafür, dass jeder und jede mal dran kommt. Für die notwendige Sicherheit sorgen die Kids gleich selber.

-Tag3-

Nach dem Morgenfooting wird die Unterkunft gereinigt und das Material verladen. Das Wetter ist wiederum 1A und der Heimfahrt per Bike steht nichts im Wege. Aus der geplanten Renn-Simulation in Münchenbuchsee wird leider nichts, weil ein gewisser WebMaster keine Zeit fand alle Eventualitäten abzuklären und für einen Plan-B hat’s schon gar nicht gereicht. Die Zeit bis zum Mittag kriegten wir beim Grauholz aber auch so ohne Probleme rum.

Die Rückfahrt nach Ersigen führt uns in 3 Leistungsgruppen über den Schwarzkopf. Die stärkeren Fahrer/-innen helfen den kleineren Biker/-innen dabei die Steigungen zu bewältigen, so dass alle auf den „Gipfel“ kommen. Dieses Miteinander-Fahren ist an den Mittwoch-Trainings jeweils auch nur bedingt möglich und trägt viel zur Gruppenbildung bei.

Pünktlich um 17:00 erreichen wir Ersigen und übergeben die Kids müde aber glücklich ihren Eltern. Viel zu schnell sind die 3 Tage um und wir blicken auf ein erfolgreiches Lager 2018 zurück. Die Unterkunft für 2019 ist bereits gebucht! Sei auch du (wieder) dabei – es lohnt sich!

 

Im Video unten ist die letzte Abfahrt vom Schwarzchopf zum Sädelbach festgehalten, gefolgt von ein paar Stimmen der Teilnehmer (ab Min. 04:30). Viel Spass!

Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden.

 

 

Top-20 an der UCI Juniors Serie in Obertraun

Top-20 an der UCI Juniors Serie in Obertraun

(Stefan) Am vergangenen Sonntag startete Noelle in Obertraun (Ö) an der Juniors-World-Serie. Obertraun gilt als eine der schwierigsten Mountainbike-Strecken weltweit und fordert den Fahrer/innen alles ab. Die gebaute Strecke hat sehr viele technische Sektionen und ist mit den vielen Steingärten, Felsblöcken und Schanzen auch anfällig für Defekte. Noelle meinte dazu:
„Zusammen mit den vielen kurzen, knackigen Anstiegen war das Rennen enorm hart und erforderte vollste Konzentration“.
Aufgrund der fehlenden UCI-Punkten musste Noelle wieder in der hintersten Reihe starten. Der Start gestaltete sich als schwierig, weil die Fahrerinnen vor Noelle früh abstiegen und alle den langen Starthang hinaufrennen mussten. Noelle fand danach aber rasch einen guten Rhythmus und kämpfte sich Position um Position nach vorne. Am Schluss reichte es mit Rang 19 erneut in die Top-20.
„Während dem Rennen fühlte ich mich endlich wieder gut und ich bin extrem froh, dass meine Kräfte in den Beinen wieder zurückkommen“.
Die Stürze und Blessuren in den Rennen in Italien und Holland scheinen verdaut zu sein.

Fabienne an der Gracia Orlovà in Tschechien

Fabienne an der Gracia Orlovà in Tschechien


(Fabienne)Die letzte Woche verbrachte ich in Tschechien. Zusammen mit dem RE/MAX Cycling Team fuhren wir die Gracia Orlovà Rundfahrt. Für mich war es die erste «richtige» Rundfahrt in der Elitekategorie.
Die erste Etappe startete am Donnerstag. Zu fahren waren 104 km auf einer Hügeligen Strecke. Es war sehr hart. Das Tempo wurde hochgehalten und ich musste schauen, dass ich den Anschluss ans Feld nicht verliere. Am Schluss reichte es nicht ganz, dass ich mit dem Feld ins Ziel kam. Bei einer Rundfahrt muss man den Kontrollschluss einhalten, um am nächsten Tag wieder starten zu können. Bei uns waren es 15% was bei 3h Fahrzeit doch relativ viel ist. Dies hatte ich im Moment als ich den Anschluss verpasste aber nicht wirklich im Kopf und fuhr so mein «Zeitfahren» in der Wagenkolonne «Vollgas» ins Ziel. Diese Etappe war eines der härtesten Rennen für mich.

Die zweite Etappe war kilometermässig fast gleich lang. Auch wieder 100 km waren zu fahren. Dazu kamen aber noch 4 Berge. Der erste ca. 12 km lang, der zweite 8km, der dritte 7km und der letzte 5km. Im ersten Berg gab es schnell viele kleinere Gruppen. Ich konnte mich zusammen mit 2 Teamkolleginnen in einer etwas grösseren Gruppe bis ins Ziel halten.

Die dritte Etappe war das Zeitfahren. Ich freute mich riesig darauf, obwohl die Strecke nicht sehr spektakulär war. Die Strecke war 5.5 km auf der rechten Seite einer gesperrten Autobahn hochfahren und auf der anderen Seite 5.5 km zurück ins Ziel fahren. Ich konnte eine gute Pace fahren und mich auf dem 56 Platz klassieren. Nachdem man sich vom Zeitfahren kurz erholen konnte ging es am Nachmittag weiter mit 63 km. Das Feldfahren ging von Tag zu Tag besser und so konnte ich mich im Feld verstecken und Energie sparen.

Und dann kam schon die letzte Etappe. Wir mussten 8 Runden an je 12 km fahren. Ich spürte die letzten Tage in den Beinen und auch im Kopf. Meine Konzentration war auch schon besser und so fuhr ich nicht wirklich gut im, sondern ganz hinten vom Feld. Ein grosser Fehler. Die Strecke hatte viele schmale Wege und einige kurze aber steile Anstieg. Ich verlor schon in der 2. Runde den Anschluss ans Feld. Dies ging aber auch noch anderen so und so ergab sich eine weitere kleinere Gruppe an etwa 30 Fahrerinnen. So fuhren wir in gleichmässigem Tempo unsere Runden bis ins Ziel.

Fazit: Eine gelungene erste Rundfahrt bei der ich viel lernen konnte, es aber auch noch viel Potenzial nach vorne hat. 🙂

www.fabienneburi.ch

Berichte vom Weekend (Bergrennen Silenen / EZF Langnau)

Berichte vom Weekend (Bergrennen Silenen / EZF Langnau)

6. Rang für Lars Heiniger

Ein starker 6. Rang für Lars Heiniger U17, beim Bergrennen Silenen-Amsteg- Bristen.

 

BOE Einzelzeitfahren Langnau-Zäziwil 10.7km

Das EZF in Langnau ist den RVE Hobbyfahrer am letzten Mittwoch geglückt! Auch wenn Patrick nach dem harten Dienstag Training nicht ganz frisch war, reichte es dennoch für den 2. Podestplatz, und dies auch ohne ZF-Maschine und Lenkeraufsatz.
Aber auch Heinz Wermuth glänzten in seiner Kategorie (Hobby C) mit dem 2. Podestplatz und Adrian Locher in der (Kat Hobby B) mit dem 3. Rang.
Beat Rigazzi startete etwas später und hatte auch mehr Gegenwind, dennoch reichte es für den 12. Rang in der Kat Hobby B.

Race for Elia!

Hobby A:
2. Platz Patrik Riedi                  14:07
16. Platz Marc Burkhalter       15:09

Hobby B:
2. Platz Adrian Locher              14:22
12 Platz Beat Rigazzi                 17:05

Hobby C:
2. Platz Heinz Wermuth          14:35

Nationales Zeitfahren in Thun

Nationales Zeitfahren in Thun

(Ädu)Starke Leistungen der Ersiger am Nationalen Zeitfahren in Thun, über jeweils 15.1km:
Patrik Riedi hatte wie immer viel Druck auf den Pedalen und klassierte sich bei den Hobby A auf dem starken 2. Rang!
Dies ohne Lenkeraufsatz und ZF- Maschine!!
Einen weiteren Podestplatz holte sich Heinz Wermuth mit dem 3.Rang in der Kat Hobby C.
Beat Rigazzi klassierte sich bei den Hobby B auf dem 8. Rang.
Ein starkes Zeitfahren gelang auch Fabienne Buri bei den Frauen E mit dem 6. Rang. Bravo!!

Weitere Informationen:
www.rrc-thun.ch
www.ezf-thun.ch
www.swiss-cycling-boe.ch

BOE Strassenrennen in Riedbach

BOE Strassenrennen in Riedbach

(Ädu)Am BOE-Strassenrennen in Riedbach waren auch wieder einige Hobbyfahrer aus dem RV Ersigen am Start und hielten sich gut im Rennen, so klassierte sich Locher auf dem 6. Gesamtrang, Brönnimann 10. Riedi 11. und Rigazzi auf dem 12. Rang.

Eine überragende Leistung zeigte aber unser U17 Fahrer Elia Götschmann, trotz kleiner Übersetzung konnte er bis am Schluss mit der Spitze mithalten und klassierte sich auf dem 17. Gesamtrang und 1. Rang U17! Bravo Elia!

Weiter geht es für die RVE-RennfahrerInnen am kommenden Wochenende beim EZF in Thun und am Proffix Swiss Bike Cup in Solothurn.

Resultate und Bilder unter: https://www.swiss-cycling-boe.ch/