32. Oststeiermark Radjugendtour in Österreich

32. Oststeiermark Radjugendtour in Österreich

(Lars)Ich konnte nach Italien mit dem Team TSP-Aargau auch noch nach Österreich an die Oststeiermark Radjugendtour, das grösste u17 Strassen rennen von Europa, wo unter den 21 Teams auch 11 Nationalteams Teil nahmen.

Beim PROLOG im Mannschaftszeitfahren über 9km auf holprigen Strassen und Bahngleisen, wurden wir hinter den deutschen und den Belgiern 3.

Bei der 1.ETAPPE war ich sehr nervös bei diesen Fahrern. Und musste mich zurückfallen lassen und konnte dann am Ende noch im Sprint des Verfolgerfelds 2 Sekunden herausfahren und wurde 61.er, was mir dann den Mut für die folgenden Tage gab.
An der 2.ETAPPE fühlte ich mich dann im Feld schon ziemlich wohl und konnte bis zur 1. Zieldurchfahrt an der Spitze des Feldes mitfahren und kam dann mit dem Feld auf die Zielgerade, wo es im Sprint um den ca 30. Rang ging. Ich war gut positioniert und mein Teamkollege griff an und ich folgte ihm, doch er klinkte schnell wieder aus und ich war 250m vor dem Ziel im Wind. Ich probierte dann wie am Vortag einfach durchzuziehen. Doch wegen der verschiedenen Übersetzungen, konnte ich nicht ganz mithalten und wurde noch guter 53.
Die 3.ETAPPE war dann nicht wirklich gut für mich. Ich fuhr im neutralen Bereich einen Defekt ein und weil ich nervös wurde und gerade weiterfahren wollte, merkte ich nur an den zuviel verbrauchten Körner dass etwas nicht stimmt. Ich musste dann mit einem Bremsklotz an der Felge hinter dem Teamauto herfahren und als wir Anfang des Berges den Bremsklotz zurechtbogen, hatte ich keine Kraft mehr und als es gerade zu regnen begann nahm mich der Schlusswagen mit ins Ziel.
Bei der 4. und letzten ETAPPE über 87km konnte ich bis 2km vor dem Ziel gut mitfahren und auch mal die Führung im Feld hinter 3 Ausreissern übernehmen. Bei dieser Etappe kamen wir in der Abfahrt auf über 90km/h und hatten einen Schnitt von 45km/h, also gerade 10 km/h schneller als in der Schweiz. Am letzten Hügel konnte ich dann nicht mehr ganz mithalten und wurde zum Ende nochmal 53. wie an der 2.Etappe.
Ich konnte in diesen 5 Tagen sehr viel lernen und konnte viel Selbstvertrauen gewinnen und nehme diese tolle Erfahrung mit in die nächste Saison.

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