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Monat: August 2017

Fabienne an der EM Strasse 2017 in Herning

Fabienne an der EM Strasse 2017 in Herning

(Fabienne) Die letzte Woche verbrachte ich in Herning (Dänemark) an der Europameisterschaft Strasse.
Am Mittwoch startet ich am Einzelzeitfahren über 18 km. Die Strecke war mehrheitlich flach, mit einigen Steigungen. Gefordert wurden wir zudem vom starken Wind und den zum Teil starken Regenschauer. Ich konnte mich mit den Bedingungen und der Strecke gut zurechtfinden und bin als 18. mit meinem Resultat zufrieden.
Den zweiten Einsatz hatte ich am Freitag beim Strassenrennen. Zusammen mit zwei weiteren Schweizerinnen hatten wir eine Distanz von 60 km zu absolvieren. Das Feld war sehr nervös und es braucht schon etwas Nerven um im Feld mitzufahren. Als wir auf der letzten Runde waren bereiten wir uns auf das Ende vor, sammelten uns alle drei, um im Sprint taktisch mitfahren zu können. Leider entschieden wir uns für die falsche Seite und stürzten alle drei rund 7 km vor dem Ziel in einem Massensturz. Somit war eine gute Rangierung ausser Reichweite. Wir beendeten aber alle das Rennen ohne grossen „Schaden“. Es war eine super Erfahrung und ich konnte vieles Neues lernen.


Noëlle am European Youth Olympic Festival 2017

Noëlle am European Youth Olympic Festival 2017

(Noëlle): Ich bin sehr stolz, dass ich am EYOF in Györ die Schweiz in der Disziplin Cycling vertreten durfte. V
oller Vorfreude bin ich mit dem Swiss Olympic Team nach Györ angereist und nach einer mega Eröffnungsfeier fing unser Wettkampf am Dienstag an. Als Erste überhaupt, habe ich das Einzelzeitfahren der Frauen eröffnen müssen. Natürlich hätte ich auch gerne eine Konkurrentin vor mir gehabt, die ich hätte einholen können, aber dies war nun halt nicht der Fall. Bis in Rennhälfte unterstützte mich der Rückenwind. Da die Strecke dann in die gegengesetzte Richtung zurück ins Ziel führte, hatte ich einen harten Kampf mit dem Wind. Manchmal blies es mich fast von der Strasse. Mit dem 32. Rang auf dieser flachen Strecke bin ich aber immerhin in der vorderen Hälfte klassiert. Vom Strassenrennen am Donnerstag erhoffte ich mir dann mehr. Am Abend vor dem Rennen haben wir drei Frauen vom Swiss
Cycling Team eine Teamtaktik besprochen und wir waren voller Tatendrang. Am Start war ich ziemlich nervös, aber ich freute mich sehr, hatte gute Beine und war parat. Wohl waren die anderen Fahrerinnen auch nervös, denn kurz nach dem Start kam es zum ersten grossen Sturz und meine Kollegin und ich waren ebenfalls in diesen Sturz involviert. So ein Pech! Bis wir wieder mit unseren Velos losfahren konnten, war das Hauptfeld leider schon ausser Reichweite. Für mich begann dann eine  lange Aufholjagt. Aber alleine im Wind war es ein aussichtsloses Unterfangen und ich fuhr 44 Kilometer quasi wie ein weiteres Einzelzeitfahren! Immerhin konnte ich das Rennen beenden, aber ich habe mir diesen Wettkampf schon anders vorgestellt!

Nach unseren Rennen hatten wir dann Zeit, um die anderen Schweizer Wettkämpferinnen und Wettkämpfer während ihren Einsätzen zu unterstützen. Das war sehr spannend und abwechslungsreich. Ich bin Swiss Cycling und Swiss Olympic sehr dankbar, dass ich Teil des Teams sein durfte!