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Monat: August 2017

Sieg für Noëlle Buri in Hägglingen 27.8.2017

Sieg für Noëlle Buri in Hägglingen 27.8.2017

(Fränzi)Der Argoviacup in Hägglingen hätte für die Ersiger nicht besser starten können. Als erstes startete Noëlle Buri. Sie konnte ihr Rennen souverän gewinnen.

Weiter war eine stattliche Anzahl Ersiger am Start.
Soft: Fuhrimann Joel 10.Rang
Cross: Fuhrimann Jonas 4.Rang
Mädchen: Bieri Celiné 7.Rang

Rock: Bieri Dominic 11. / Schwendener Nicola 24.Platz
Mega: Schwendener Gregory 16. Platz

Am Nachmittag war zuerst Fabienne Buri an der Reihe. Sie legte einen guten Start hin und blieb bis zur Rennhälfte auf Position zwei. Leider überholten sie durch einen Sturz zwei Fahrerinnen. Am Schluss reichte es zu Platz 4.

Zum Schluss starteten noch die Fun Kategorien. Fränzi Wymann musste schon bald zwei Fahrerinnen ziehen lassen. Durch ihr konstantes Tempo konnte sie eine Fahrerin wieder einholen, die andere sah sie erst auf dem Podest wieder (2.Rang)

Alpenbrevet vom 26.08.2017

Alpenbrevet vom 26.08.2017

(Patrik) An diesem Samstagmorgen hiess es, beizeiten aufzustehen. Um 06.45 Uhr war in Meiringen der Start zum Alpenbrevet, bei welchem man vier unterschiedliche Touren fahren konnte. Vom RV Ersigen waren es 7 Personen welche sich für 3 Pässe (Silber Tour) entschieden und Patrik Riedi welcher 4 Pässe (Gold Tour) fahren wollte. Sehr eindrücklich an dieser Tour sind sicher die Bergpässe mit der ganzen Alpenkulisse rundherum, aber noch fast eindrücklicher ist die Meute an Radfahrern die am Start stehen. Insgesamt starteten 2‘500 begeisterte Radsportler zu diesem Abenteuer. Ab dem Start war es relativ nass bis zum Grimselpass hoch. Auch bis Gletsch stürzten einige Mitfahrer auf den nassen Strassen (niemand von uns). Von Gletsch aus mussten dann die einen 7 Ersiger über den Furkapass, nach Andermatt. Von wo aus sie dann noch den Sustenpass zu bewältigen hatten. Ab dann war dann eine lange Abfahrt Richtung Innertkirchen, über die Aareschlucht zurück nach Meiringen. Marlen und Jörg gelangen dabei sehr gute Zeiten! Diese Strecke unter 5 Stunden zu fahren braucht Ehrgeiz.
Patrik musste nach dem Grimselpass via Ulrichen über den Nufenenpass nach Airolo. Von Airolo aus dann über die Tremola auf den Gotthardpass nach Andermatt und dann ebenfalls als vierten und letzten Pass den Susten bezwingen. Gegen Mittag waren es gute 33 Grad den Felswänden am Susten entlang. Viele etwas weniger trainierte Radfahrer bekamen dies zu spüren. Auf der Abfahrt dann nach Meiringen hiess es nochmals: Volle Konzentration und dennoch Vollgas dem Ziel entgegen. Mit 7 Std. und 34min hat dann auch Patrik seine von sich selbst geforderte Zeit erreicht. Auch diese Zeit kann sich definitiv sehen lassen bei so vielen Kilometern und Höhenmetern.
Dieser Tag war sicher für alle Beteiligten ein Highlight und eine grosse sportliche Herausforderung.
Auf ein Neues im 2018… vielleicht sogar die Platinrunde mit 5 Bergpässen… wer weiss…  !

„Silber-Tour“ über 3 Alpenpässe (132km, 3‘875 Höhenmeter):
Reusser Marlen​  4.48.38 Std.
Wagner Jörg​​  4.51.40 Std.
Bolliger Daniel. ​​5.25.50 Std.
Mortier Simone​  7.07.06 Std.
Aebersold Babette​  7.10.16 Std.
Aebersold Jürg​  7.10.18 Std.
Häni Jan. ​​Aufgabe!

„Gold-Tour“ über 4 Alpenpässe (172km, 5‘294 Höhenmeter):
Riedi Patrik​​  7.34.20 Std.

RV Ersigen am Nationalpark Bike Marathon

RV Ersigen am Nationalpark Bike Marathon


(Frank.) Am Freitag 25. August ging’s für eine Handvoll Ersiger ins Graubünden zu den Bären, Wölfen und wilden Tieren auf Räder. Ädu, Stefan, Thomas und Frank machten sich auf zum Nationalpark Bike Marathon während Silvan, Christian, Daniel Marbacher (Neumitglied) sowie Franziska schon zur Akklimatisierung vor Ort waren. Nach letztem Bike-tuning und Einchecken stand Pastafuttern auf dem Programm, währenddessen die Rennstrategie besprochen wurde. Spät wurde es nicht, Samstag um 5 Uhr gings nämlich bereits richtig los – erst mal wieder mit Essen.

Das Wetter war optimal, bei angenehmen 18° wurden bis kurz vor Rennstart überschüssige Kleider deponiert – wo auch immer gerade ein Versteck war. Entsprechend der individuellen Rennstrategie wurde im Startfeld eingereiht, einige im Feld und andere vor (!?) der Spitze. Nach (nicht ganz für alle) neutralisierter Dorfdurchfahrt ging’s dann richtig los. Der erste Anstieg war mit angenehmer Steigung ruhig und hatte mit 1000Hm genügend Höhe um das Feld in die Länge zu ziehen, bevor es im Single-Trail über den ersten Sattel ‘Costaines’ führte. Es war ein prächtiger Tag und wir frühmorgens schon mitten in den Bündner Bergwelt auf komfortabler flowiger Piste – herrlich.

Weiter ging’s rund um den Nationalpark meist auf Schotterwegen und staubtrockenen Singelis rauf und runter sogar bis nach Italien (Livigno) – gut wenn du weisst was Gel auf Italienisch heisst.  Nach kurzer oder langer Laufpassage (nicht alle sind gut zu Fuss) ging’s über den Chaschauna (2694 m.ü.M.) zurück ins Engadin. Spätestens nach diesem Gipfel bei km 80 hatten wohl alle mehr oder weniger zu kämpfen; mit Krämpfen (dagegen gab’s ganz feinen Gurkensaft), leeren Beinen (dagegen gab’s leicht trockene Nusstorte) und quietschenden Ketten (dagegen gab’s Spray); die Verpflegung und Unterstützung durch die Helfer liess keine Wünsche offen. Von S-chanf ging’s eigentlich flach via Zernez, Guarda (Schellen-Ursli) und Ftan zurück nach Scuol, wir sammelten dabei trotzdem nochmal zähe 1000 Höhenmeter, total dann 137km mit 4000 Hm.

Die persönlich Ziel-Zeit haben vielleicht nicht alle erreicht. Es war und bleibt aber eine der schönsten Bike-Touren der Alpen, die uns mit dem prächtigen Wetter und super Trails in guter Erinnerung bleiben wird.

Sonntag zog es uns bei sonnigem Wetter nochmal von Scuol aus in die Höhe zur Regenerationsfahrt. Nach kurzer Pause auf einer Sonnenterasse fanden wir noch den – erst ruppigen und später wunderbaren – Singletrail zurück ins Tal.

Bilder in der Galerie, Rangliste auf mso-chrono.ch

 

Die Zeiten der Ersiger.

Strecke 137 km => Zum Vergleich. Der WebMaster hat 2006 für die 137 km satte 10:57 Std. benötigt ….

Buri Stefan- Pos 68 Overall – Pos 7 Kategorie (06:53)

Locher Adrian – Pos 149 Overall – Pos 36 Kategorie (07:28)

Wolleb Thomas – Pos 189 Overall – Pos 60 Kategorie (07:41)

Läderach Christian – Pos 190 Overall – Pos 20 Kategorie (07:41)

Marbach Daniel – Pos 195 Overall – Pos 57 Kategorie (07:42)

Schiffmann Frank – Pos 337  Overall – Pos 116 Kategorie  (8:23)

Marti Silvan – DNF

 

47 km

Wymann-Ebinger Franziska – Pos 9 Overall – Pos 6 Kategorie (01:52)

GP Tzamo in Savagnier U17

GP Tzamo in Savagnier U17

(Lars) Zum ersten mal war auch Elia Goetschmann mit mir bei der u17 dabei. Doch da er etwas am kränkeln war, musste er das Rennen abbrechen. Ich hatte am Anfang noch etwas kalt, doch am Ende drückte die Sonne durch und wegen eines Sturzes in der Nebenstrasse wurde das Rennen um eine Runde gekürzt. Dies erfuhren wir dann erst einen guten Kilometer vor der Zieleinfahrt. Ich war nicht optimal positioniert doch ich konnte mich am Ende auf den 6. Rang sprinten

Noëlle an der Jugend-EM Graz 2017

Noëlle an der Jugend-EM Graz 2017


(Noëlle)
Montag, Team Time Trial

Das erste Rennen der Woche war ein kurzes Teamrennen. Ein Team bestand immer aus einem Mädchen und zwei Knaben. Das Rennen diente für die Startaufstellung am nächsten Tag. Vor dem Start fiel einem Knaben von meinem Team die Kurbel ab, die Mechaniker konnte den Schaden aber zum Glück schnell flicken. Wir starteten gut ins Rennen, doch kurz vor Schluss verklemmte dem Teamkollegen die Kette und er konnte sie nicht mehr lösen, so musste er noch bis ins Ziel rennen. Damit hatten wir natürlich keine gute Zeit und wurden zum Schluss 54.

Dienstag, XCO Team Relay

Am zweiten Tag stand wieder ein Teamwettkampf statt. Dieses Mal war es eine Stafette. Jeder vom Team musste nacheinander eine grosse Runde absolvieren. Unser 54. Rang vom Vortag bedeutete, dass wir fast zuhinterst starten mussten. Wir waren aber voll motiviert, das Feld von hinten aufzurollen. Der erste Fahrer startete gut und konnte viele Plätze gut machen. Als zweites war ich an der Reihe. Ich konnte auch einige Fahrer und Fahrerinnen überholen und machte ebenfalls ein gutes Rennen. Der Schlussfahrer konnte nochmals viele Ränge gut machen und so wurden wir schliesslich 22. Mit diesem Resultat waren wir wieder bei den Leuten. Dieser 22. Rang bedeutete für unser Team, dass jeder von uns 22 Punkte für die Overall-Wertung bekam. Bei der Overall-Wertung werden die Rangpunkte aller Wettbewerbe gezählt. Dies bedeutet, je weniger Rangpunkte, je besser.

Mittwoch, MTB combined

Am Morgen mussten wir einen Technikparcour absolvieren. Vor dem Start war ich sehr nervös. Die ersten 3 Sektionen gelangen mir sehr gut, doch beim vierten machte ich einen Fehler und hatte somit schon 2 Strafpunkte. Nach diesem Fehler wurde ich noch viel nervöser. Doch auch die anderen Sektionen schaffte ich noch fehlerfrei und hatte somit nur 2 Strafpunkte. Am Nachmittag gab es dann ein Rennen, in welchem man mit dem Zeitabstand von den Fehlern startete. Für jeden Strafpunkt gab es ein Handicap von 20 Sekunden. Nachdem Mittag hat es heftig angefangen zu Regnen und die Strecke wurde sehr rutschig und anspruchsvoll. Ich konnte als achte mit 40 Sekunden Handicap starten und fuhr ein gutes Rennen. Zum Schluss war es ein super 8. Rang 😊, über den ich mich sehr freute.

Donnerstag, XC X-Large25225225

Am Donnerstag stand der Marathon auf dem Programm. Die Strecke war ziemlich einfach, da es zuerst alles den Berg hinauf, und zum Schluss wieder alles hinunter ging. Ich meisterte den Aufstieg ziemlich gut und war zuoberst in einer guten Position. In der Abfahrt hatte ich leider einen Sturz und musste viele Fahrerinnen an mir vorbeiziehen lassen. Dieser Sturz hätte nicht sein müssen und er ärgerte mich sehr. Zum Schluss wurde ich 19.

Freitag, XCO

Das letzte Rennen war ein normales Crosscountry Rennen. Die Sonne schien stark und es war extrem heiss und düppig. In der ersten Runde machte mir die Hitze zu schaffen und auch meine Beine waren nicht wirklich parat. Doch in der zweiten und dritten Runde konnte ich immer schneller fahren und viele Fahrerinnen überholen. Die Motivation, noch mehr Konkurrentinnen zu überholen war riesig und am Schluss reichte es mir noch zum 15. Rang.

In der Overall U17f Wertung reichte es mir zu Rang 14.

 

Blau-weisse Podeste in Oberburg

Blau-weisse Podeste in Oberburg

(Wenzel)Am Samstag 19.08.2017 fanden nicht nur das coolste OpenAir der Schweiz (Gampel VS) und der schönste BikeMarathon der Schweiz (GRC in Verbier VS) statt, sondern ganz nebenbei auch die erste Oberburger Speichä-Chiubi mit Beteiligung des RV Ersigen. Bereits vergangenen Mittwoch haben wir unsere Kids im Rahmen des Kids-Trainings mit der Strecke bekannt gemacht – und nebenher die Wiese etwas ‚befahrbar‘ gemacht.

Den Herren Buri und Locher ist es gelungen eine Strecke auf die Beine zu stellen, welche sowohl für Fahrer wie auch für Zuschauer äusserst attraktiv war. Erwartungsgemäss war dann das halbe Teilnehmerfeld in Blau-Weiss.

Den Start machten die Kategorien Soft und Cross um 13.30 und dies gleich mit einem Paukenschlag. Auf 5 Runden der KurzDistanz legte Jonas Fuhrimann eine eindrückliche Performance an den Tag. Bereits am Ende der Startschleife hatte Jonas sich an 2. Stelle festgebissen und liess das Hinterrad des Führenden nicht mehr aus den Augen.

In Runde 2 war er bereits in Führung und gab diese bis zur letzten Runde nicht mehr aus der Hand. In Runde 5 erschien Jonas ’nur‘ noch an zweiter Stelle und hat den Fotografen ziemlich nervös gemacht 😉 Wie ein eiskalter Profi hat sich Jonas auf der Zielgeraden in Position gebracht und auf der Aussenbahn angegriffen. Das Publikum hat ihn quasi zum Sieg ‚geschrien‘! Bravo Jonas. Vor lauter Schreien und Anfeuern habe ich leider kein Video vom Zieleinlauf hinbekommen …

Aber auch die anderen Fahrer konnten mit sehr guten Leistungen überzeugen. Jöel Stettler fuhr ständig in der Spitzengruppe mit und konnte sich von Platz 7 in der Startrunde zwischenzeitlich sogar auf den 3. Rang vorkämpfen. Zwischenzeitlich durfte er sich sogar als Bronze-Gewinner feiern lassen, leider musste das Resultat aber nach der Siegerehrung noch korrigiert werden und nun fehlen Joel 1.4 Sek. zur Bronzemedaille. Beim nächsten mal klappt es aber bestimmt. Die weiteren Ersiger-Crosser Kimi (Rang 11), Nico (Rang 13), Lars (Rang 16) und Eneas (Rang 17) runden das tolle Resultat ab.

Bei den Cross Modi fuhr Céline Bieri auf den 3. Rang. Dies ist alles andere als selbstverständlich, hatte Céline doch auf der ersten Runde einen heftigen Sturz bei den Kamelbuckeln und es könnte genau so gut ein „DNF“ auf der Rangliste stehen. Mit Celina Alvarez hat ein weiters RVE-Modi Rennluft geschnuppert. Sie hat über die gesamte Renndauer nicht abreissen lassen und fuhr nur kurz hinter den älteren Modis ins Ziel auf Rang 6.

Noch besser lief es den Mädchen in der Kategorie Soft. Gleich bei ihrem ersten Renneinsatz fuhr Zuber Isabelle mit einem beherzten Schlussspurt auf den 3. Rang!

Mit Zingg Vivienne auf Rang 2 waren die Ersiger Modis gleich doppelt auf dem Siegerpodest. Auch hier ein grosses Bravo.

Bei den Soft Giele haben Lukas ( Rang 4 ) und Fynn ( Rang 5 ) das Podest nur knapp verpasst. Wärend sein Bruder vorne Gas gab, hat Jöel Fuhrimann das Rennen sichtlich genossen und ist mit viel Flow auf Rang 12 gefahren. Auch Kimis jüngerer Bruder Mika war zum ersten mal auf einer Rennstrecke und hat ohne richtige Vorbereitung eine Runde absolviert. Bravo…


Um 14.30 ging es dann weiter mit der Kategorie Rock, welche 8 Runden auf der mittleren Distanz zurücklegen mussten. Mehr als die Hälfte der Fahrer trug das RVE Shirt! Bereits beim Start hat sich Severin an die Spitze gesetzt, gewillt dem Rennen seinen Stempel aufzudrücken. Während dem gesamten Rennen war er Teil eines 4er Blocks, welcher hart um die Spitze kämpfte.

Richtig absetzen konnte Severin sich aber nicht. Eventuell hat er ein wenig zu oft bzw. zu lange geführt, denn in der letzten Runde lag er nur noch auf Rang 2. Während dem Überrunden von Fahrern wurde er dann auf der Zielgerade nochmals überholt und landete letzlich auf Rang 3. Dahinter fuhr Niklas einsam auf Rang 5 ( ganz der Showman mit Bunny Hops auf den Kamelbuckeln ), Patrick Rang 7, Fabio Rang 9, Nicola Rang 10 , Thierry Rang 11, Jeremias Rang 13, Florian Rang 14 und Raul Rang 15.
Bei den Rock Modis konnte Anina Murina leider nicht ganz vorne mitfahren. Sie hat ihren Lauf aber souverän gemeistert und auf Rang 3 gelandet.


Um 15.00 haben die Kategorien Mega und Hard ihren Parcours absolviert und dabei erstmals die ganze Strecke befahren, inkl. dem harten Aufstieg zum „Leimern“ auf offenem Feld. Lars Heiniger hat in eindrücklicher Manier einen lupenreinen Start-Ziel Sieg mit zwischenzeitlichem Streckenrekord hingelegt und lief nie Gefahr, das Rennen aus der Hand zu geben.

Mit gut 1 1/2 Min. Vorsprung verwies er die Kunkurrenz in die Schranken. Joel Oppliger auf Rang 4 und Yannick Lindauer auf Rang 5 haben auch eine starke Leistung gezeigt, konnten jedoch das hohe Tempo der Spitze nicht mithalten.

Moser Mascha hatte als einzige Teilnehmerin der Kategorie Hard den Sieg bereits beim Start auf sicher, fuhr aber trotzdem Vollgas und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden ( hat dein Papi mir gesagt ;-). Weniger klar und deshalb umso erfreulicher war der Sieg von Janice Stettler in der Kategorie Mega Modi. Schon ziemlich durstig vom ganzen Anfeuern konnte ich nicht mehr den ganzen Rennverlauf verfolgen – aber ich glaube dass Janice immerzu geführt hat und im Ziel war sie sehr glücklich.

Ob beim „Pfüderi“ (Like-A-Bike) Rennen Ersiger Knöpfe am Start waren kann ich leider auch nicht sagen, versuchte ich mich doch beim Burgdorfer-Zelt vor der Teilnahme an der Team-Staffette zu verstecken. Geglückt ist mir das leider nicht und so durfte ich mit Jeremias und Severin als Team antreten. Mit dem Ehepaar Wymann, Fabienne Buri, Pascal Locher, Timo Läderach, Raoul und José Alvarez und Küse Kohler war auch bei diesem Race das halbe Teilnehmerfeld Feld per du. Gewonnen wurde die Stafette durch das Team Buri/Locher/Läderach. Die Väter Alvarez, Kohler und Zuber waren sich im Ziel einig dass das die härtesten 50 Höhenmeter seit langem waren.

Im FUN-Rennen über 9 Runden hat Stefan Buri dann gezeigt wer im Dörfchen die Biker-Hosen anhat. In eindrücklicher Manier hat er die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren und ich schwöre dass da kein einziger Tropfen Schweiss geflossen ist! Auf Rang 2 landete mit Frank Schiffmann ein weiterer Ersiger der von Jeremias auf dem Siegerpodest würdig vertreten wurde. Auf jeden Fall hat Familie Zuber nun ausreichend Bidons zuhause und kann endlich mal ein paar alte Flaschen entsorgen…

Danke an das OK für das tolle Fest. Hoffentlich wieder im 2018 – aber bitte nicht mehr am Grand-Raid / Gampel Weekend. Es ist schon so schwer genug für einen Walliser.

Bilder in der Galerie.

Weitere Bilder vom OK in Oberburg 

Rangliste unter https://www.swiss-cycling-boe.ch/resultate/ und direkt hier Rangliste Oberburg v1

Piccola Roubaix Strassenrennen in Borgomanero (I)

Piccola Roubaix Strassenrennen in Borgomanero (I)

(Lars) Am Samstag gingen wir alle 9 Fahrer hinter dem Auto auf die Strecke. Dann am Abend nach dem Essen hatten wir die Teambesprechung. Mir und drei anderen Jungs wurde der Auftrag über die drei kleinen Runden (je 8.5km) das Feld anzuführen und alle Angriffe ab zu wehren. Zwei andere Fahrer vom Team waren dann in der ersten von zwei grossen Runden an je 19 km für den Zwischensprint und den Bergpreis zuständig. Danach sollte der Kapitän mit dem Sprintanfahrer vorne mitfahren.
Im Rennen am Sonntag mit über 100 Fahrern ging dann alles genau auf wie es geplant war, wir führten die 3 Runden an und holten die Sprint und Bergwertungen, doch es gab auf dem Kies und dem Pflasterstein auch Pannen. Dann im Sprint um den Sieg wollte unser Kapitän aus der 2. Position angreifen und erwischte dann ein Loch in der Strasse wo ihm die Kette raus fiel und unsere Sprintanfahrer konnten ihn noch überholen und auf Platz 5 fahren.
Mir reichte es trotz den drei ersten Runden im Wind auch noch in die top 20. so hatten wir dann 6 von 9 Fahrern in den Top 20 drinnen.

Jetzt freue ich mich auf eine kurze Erholung, bevor es dann nach Oststeiermarkt (Ö) geht, wo ich mit 5 anderen Fahrern gegen die Top U17 Fahrer von Europa über 5 Etappen mitfahren kann und hoffentlich in einer der drei Wertungen (Gesamt, Sprint und Berg) vorne mitfahren kann.

Argoviacup Langendorf 13.8.2017

Argoviacup Langendorf 13.8.2017

 (Fränzi) Nach der Sommerpause des Argoviacups ging es am letzten Wochenende in Langendorf mit dem vierten Lauf weiter. Der Anfang machte am Morgen Schwendener Gregory (Mega), er platzierte sich als 17. Bei der Kategorie Rock fuhr Bieri Dominic auf Rang 14. Beim Geschicklichkeitsparcour fuhren die Brüder Fuhrimann Joel (Soft) auf Platz 13.und Jonas auf den 7. Rang.
Am späteren Nachmittag ging Fränzi Wymann bei den Fun Frauen an den Start. Bei der ersten Zieldurchfahrt war sie in der dreier Spitzengruppe. In der zweiten Runde in einer technischen Aufwärtspassage konnte sie ihre zwei Gegnerinnen mit einer anderen Linienwahl überholen und nutzte dies für den Angriff. Sie kam weg und durfte sich im vierten Argoviacuprennen über den vierten Sieg freuen.

20. Eiger Bike mit Ersiger Beteiligung

20. Eiger Bike mit Ersiger Beteiligung

Update: Fotos in der Gallerie.

(Ädu) Traditionell stand am letzten Wochenende wieder das Eiger Bike auf dem Programm von einigen Ersiger Bikerinnen und Biker.
Am Samstag standen als erstes unsere Nachwuchsbiker im Grund von Grindelwald am Start. In einer Reihe aufgereiht wurde gestartet und die Kids hatten im Grund von Grindelwald eine kleinere oder grössere Runde zu bewältigen und anschliessend galt es den kräftezerrenden Anstieg bis ins Ziel, im Dorfzentrum hinter sich zu bringen. Die Ersiger Nachwuchsbiker meisterten die Strecke gut und schnell, so dass es mit den Geschwister Severin und Vivien Zingg gleich zwei Podestplätze zu feiern gab. Auch die restlichen RVE Kids fuhren alle samt starke Rennen und hatten sichtlich Freude daran.

2. Vivien Zingg Kat. Soft
7. Céline Bieri Kat. Cross
2. Severin Zingg Kat. Rock
7. Florian Müller Kat. Rock
8. Niklas Schneeberger Kat. Rock
11. Patrick Reinmann Kat. Rock

Am Abend stand noch ein hart umkämpfter Prolog nach Eliminator-Modus vor dichter Zuschauerkulisse auf dem Programm. Kurz entschlossen hat sich Silvan Marti für dieses Rennen auch angemeldet. Die Vorläufe meisterte er suferän und er schaffte es sogar in den viertelfinal, wo er dann aber leider sehr knapp ausschied. War aber auch gut so, denn so konnten wir endlich essen gehen und unsere Speicher für den nächsten Tag wieder füllen.

Am Sonntag erwartete uns ein prächtiger Bergsommertag in Grindelwald. Als erstes starteten um 07:00 Stefan Buri, Christof Zürcher und Chrigu Läderach auf die 88km Strecke. Um 07:45 und 08:15 galt es dann auch ernst für Lea Hofer, Silvan Marti, Daniel Marbach, Adrian Locher, und Hansueli Stettler auf der 55km Strecke.
Lea Hofer war die jüngste Dame auf der 55km Strecke und einer Zeit von 4Std 14 reichte es für den guten 6. Rang.
Silvan Marti beklagte schon in der ersten Steigung zur Grossen Scheidegg schlechte Beine, ev spürte er noch seinen Effort vom Vortag im Eliminator Rennen. Mit den KM wurden aber auch seine Beine besser und er erreichte das Ziel in 3 Std. 42 auf dem 33. Rang.
Mit einer Zeit von 3:28 war unser Presi Adrian Locher zufrieden mit seiner Zeit auf den 55km, auch wenn er eher in den Abfahrten zu kämpfen hatte.
Daniel Marbacher startet das erste Mal am Eiger Bike und hatte daher auch etwas Respekt von den vielen Höhenmeter. Er teilte sein Rennen aber gut ein und kam mit einer Zeit von 03:51 sichtlich zufrieden ins Ziel.
Hansueli Stettler teilte die 55km mit seinem Sohn gut ein und kam mit einer Zeit von 6 Std 32 ins Ziel.
Stefan Buri konnte auf der 88km Strecke einen durchwegs hohen Rhythmus fahren und wurde im Gegensatz von vielen anderen von Krämpfen verschont. Leider verpasste er mit dem 4. Rang nur knapp das Podest in seiner Kategorie.
Christof Zürcher und Christof Läderach kämpften sich auf der 88km Strecke mit Krämpfen geplagt in die letzte Steigung zur Kleinen Scheidegg. Aber auch sie erreichten das Ziel auf dem 10. und 12. Rang.
Trotz dem Kampf in den Steigungen, genoss aber jeder die herrliche Bergkulisse von Eiger Mönch und Jungfrau bei diesem schönen Wetter.

55km
Lea Hofer 06. Kat. Rang 04:14
Adrian Locher 13. Kat. Rang 03:28
Silvan Marti 33. Kat Rang 03:42
Daniel Marbacher 42 Kat. Rang 03:51
Hansueli Stettler 113. Kat. Rang 05:55

88km
Stefan Buri 4. Kat. Rang 05:53
Christof Zürcher 10. Kat. Rang 06:32
Christian Läderach 12. Kat. Rang 06:42

22km
16. Rang Gian Luca Schwendener

Marlen an der EM Strasse 2017 in Herning

Marlen an der EM Strasse 2017 in Herning

(Marlen) Mein Sieg an der Schweizermeisterschaft im Zeitfahren brachte die Selektion für die Europameisterschaft mit sich. So durfte ich im verregneten und windigen Herning die 31.5km lange Strecke der Frauen Elite als eine der zwei Schweizerinnen in Angriff nehmen. Eine grosse Ehre für mich! Leider fand ich trotz der mir eigentlich gelegenen, über lange Passagen flachen Strecke nicht wirklich ins Rennen und fuhr mässig. In einer Kurve ca. 2.5km vor dem Ziel rutschte mir dann das Rad auf der vom strömenden Regen nassen Strasse weg und ich bin am Boden gelandet. Dabei habe ich mir ein paar Prellungen und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Dass ich irgendwann befunden hätte, ich würde das Rennen fertig fahren und mich torkelnd auf das Ersatzrad gesetzt hatte, musste ich mir in der Folge von den dabei Anwesenden erklären lassen. Ich bin froh, hat die Festplatte gehalten und ist nichts Schlimmeres passiert. Auf ein hoffentlich besseres Nächstes! (Rang 28).