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Monat: Juli 2017

Erfolgreiche Durchführung der 38. Emmental-Rundfahrt

Erfolgreiche Durchführung der 38. Emmental-Rundfahrt

(Jürg) Am Wochenende vom 22. / 23. Juli wurde die Emmental-Rundfahrt zum 38. Mal ausgetragen. Die Rundfahrt startete 2017 zum zweiten Mal ab dem Saalbau in Kirchberg. Die Räumlichkeiten im Saalbau und der gegenüberliegenden Sporthalle eignen sich bestens, um den Radfahrer einen erfolgreichen Start in die Rundfahrt zu ermöglichen.

Wie aufgrund des Wetterberichts zu erwarten war, kamen am Samstag deutlich mehr Radfahrer nach Kirchberg als am Sonntag. So konnten am Samstag zahlreiche Radfahrer bei besten Bedingungen im Emmental beim Ausüben ihrer Sportart beobachtet werden. Aber auch die Teilnehmer am Sonntag blieben grösstenteils trocken. Der Regen hielt sich an den Wetterbericht und stellte seine Tätigkeit am frühen Morgen ein, so dass der Regenschutz nicht zum Einsatz kommen musste. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Schweiz und aus dem nahen Ausland. Der organisierende Radfahrverein Ersigen wurde mit der guten Teilnehmerzahl von 781 Radfahrern für seine Bemühungen belohnt. Es zeigt sich, dass nebst sportlichen Grossveranstaltungen auch kleinere Anlässe mit familiärem Charakter nach wie vor beliebt sind.

Die Helferinnen und Helfer standen am Wochenende bereits ab 05:00 Uhr im Einsatz, um die zahlreichen Velofahrerinnen und –fahrer zu empfangen. Dank der eingespielten Organisation konnte der Anlass reibungslos durchgeführt werden.

Die Teilnehmer mit einem Strassenfahrrad wählten zwischen einer 100-, 125- oder 150-Kilometer langen Strecke. Die Mountainbiker kamen, fernab vom Strassenverkehr, mit einer attraktiven und erlebnisreichen Strecke, auf ihre Kosten. Sie konnten zwischen zwei Strecken von 50 oder 60 Kilometer auswählen. Mit einer Abkürzung ab der Schaufelbühelegg direkt nach Affoltern wird die Nachfrage nach einer verkürzten Strecke zufrieden gestellt.

An der Emmental-Rundfahrt wird ohne Zeitmessung gefahren. Dadurch können die Velofahrer das idyllische Emmental, dank der gut markierten Streckenführung, voll und ganz geniessen und entdecken. Bei gutem Wetter werden die Teilnehmer mit einer herrlichen Rundsicht auf die Alpen, das Aaretal und das Mittelland für ihre Anstrengungen belohnt.

Bei den Verpflegungsposten versorgten die Helfer die Fahrer mit Sandwiches, Riegeln, Bananen, Bouillon, Biberli und Bichermüesli, sowie natürlich mit viel Flüssigkeit.

Die vielen positiven Rückmeldungen motivieren das OK-Team, sich hinter die Organisation der nächsten Austragung zu machen. Es freut sich schon heute, in einem Jahr an der 39. Austragung vom 21. / 22. Juli 2018 wieder viele Teilnehmer am Start begrüssen zu können.

Bilder vom Samstag: https://photos.app.goo.gl/aG2RbKosbGUuaGZ13

Bilder vom Sonntag: https://photos.app.goo.gl/7UnfnqzZZZ73kT2L2

Autor: Jürg Aebersold

Bilder: Thomas Wolleb

38. Emmental-Rundfahrt 22. / 23.07.2017

38. Emmental-Rundfahrt 22. / 23.07.2017

Besuchen sie uns an der 38. Emmental Rundfahrt

Liebe Radsportfreundinnen, liebe Radsportfreunde

Schon bald ist es soweit. Die Austragung der 38. Emmental-Rundfahrt vom 22. und 23. Juli 2017 ist nicht mehr allzu fern. Aus diesem Grund senden wir euch hier diese Erinnerung.

Ausschreibung hier.

Startort

Die Emmental-Rundfahrt startet im 2017 wie im 2016 ab dem Saalbau in Kirchberg. Den Saalbau erreicht man bequem, ab Autobahnausfahrt Kirchberg, über die Umfahrungsstrasse, indem man der offiziellen Ausschilderung Industrie Neuhof und Saalbau folgt.

Hier stehen euch Garderoben mit Duschen zur Verfügung. Die Festwirtschaft haben wir ab 06:00 Uhr offen, so dass alle, welche gerne vor dem Start einen Kaffee mit Gipfeli genehmigen, dazu auch Gelegenheit haben.

Strecken

Es stehen die bekannten drei Strecken für die Strassenfahrer zur Verfügung. Auch dieses Jahr bieten wir die verkürzte Bikestrecke an. Diese führt ab der Schaufelbühlegg direkt nach Affoltern. Die Strecke verkürzt sich so um 15 km und verliert 200 Höhenmeter.

Alle Strecken können auch mit E Bikes absolviert werden. Wir können an den Verpflegungsposten allerdings keine Möglichkeit anbieten, die Akkus aufzuladen.

Alle übrigen Infos findet Ihr unter dem Link https://rversigen.ch/emmental-rundfahrt/ oder in der angehängten Ausschreibung.

Wir wünschen euch bei den Vorbereitungen viel Spass und freuen uns, euch in Kirchberg am Start der 38. Emmental-Rundfahrt begrüssen zu können.

 

Mit den besten Wünschen

RV Ersigen

OK Emmental-Rundfahrt

Kids Ausflug auf der ERF MTB-Strecke vom 19.07.2017

Kids Ausflug auf der ERF MTB-Strecke vom 19.07.2017

(Wenzel) Bei höchstsommerlichen Temparaturen um die 30° finden sich um 11:00 Uhr 4 Kids und 2 Eltern (taffe Biker-Mamis) beim Rössler in Ersigen ein, um die MTB Strecke der Emmental Rundfahrt zu befahren.

Schon zu Beginn wählen wir zum Sommerhaus eine etwas andere Route um a) ein paar zusätzliche Trails einzubauen und b) einen Brunnen anzusteuern, da eines der taffen Mamis schon mal ohne Wasser auf die Strecke wollte 😉

Die Hitze ist echt erdrückend – so dass wir wo immer möglich im Schatten der Bäume fahren und möglichst keinen Trail entlang der Emme auslassen. Dass auch der beste Guide mal falsch abbiegen kann, oder auch mal ein ganzes Dorf ‚auslässt‘ beweise ich dann in Hasle b. Burgdorf. Zur Strafe fürs Gelächter müssen dann alle einen Teil auf der Strasse fahren. Ha – wer zuletzt lacht…. 😉

Der Aufstieg zum Brandishub und das anschliessende Teilstück auf der Herzroute bis zur Schaukäserei in Affoltern i. Emmental gehört bei solchen Temparaturen eigentlich verboten – die Kids und Mamis fahren aber tapfer (Höhen)Meter um (Höhen)Meter einer leckeren Bratwurst entgegen: denn nicht nur wir werden in der Hitze gegrillt, Iris & Alexandra haben für die Kids ein leckeres Grill, Salat, Chips und Kuchen z’Mittag organisiert. Da sind die Strapazen natürlich schnell vergessen!

Nicht zuletzt durch die Tatsache, dass der Guide ein lausiger Griller ist, müssen wir die Tour etwas ‚abkürzen‘ um noch rechtzeitig zurück in Ersigen sein zu können. Also fahren wir nach dem Mittag via Lueg-Denkmal auf dem Jakobsweg zum Kaltacker. Der Jakobsweg ist, besonders im obersten Teil, eine echte Herausforderung für die Kids – liegen hier doch jeweils diverse Fondü-Tour und Neujahrs-Tour-Teilnehmer neben der Piste – aber sie meistern das mit Bravour! Und auch bei den Biker-Mamis gibt es überraschende Fortschritte zu berichten.

Nach einer letzten Stärkung beim Kaltacker geht es nun via Strausack-Trail & Powermanhole zurück nach Ersigen, wo wir pünktlich um 17:00 eintreffen.

Ein grosses Kompliment gebührt den Kids, welche trotz sommerlicher Temparatur das Bike der Badi vorgezogen haben. Und dann natürlich den Mamis die sich finanziell und/oder logistisch an der Tour beteiligt haben.

Ferienpass Burgdorf 12.07.2017

Ferienpass Burgdorf 12.07.2017

(Wenzel) Auch beim diesjährigen Ferienpass hat der RV-Ersigen eine kostenlose Biketour für Kids im Alter von 9-15J aus der Umgebung angeboten. Dabei versuchen wir den Kids die Freude am Biken näher zu bringen und auch den einen oder anderen neuen Nachwuchsfahrer zu begeistern.

9 Kids (allesamt Jungs) hatten sich angemeldet und sind auch erschienen. Der Anlass steht jeweils auch den Kids des Vereins offen, so das mit 14 Bikern ein stattliches Grüppchen zusammenfand. Gemächlich fahren wir in Richtung Rothöhe, bauen ein paar Technikübungen ein und zeigen spielerisch den Umgang mit dem Bike. Bei der Hornusserhütte in Schleumen gibt es einen kleinen Imbiss (Zuckerbrot) und einen Technikparcour (Peitsche). Die Gruppe weist ein beachtliches Niveau auf so dass auch unseren beiden Hilfs-Guides Dario und Lars alle Hände voll zu tun haben.

Über Mötschwil erreichen wir dann noch den Natural-Pumptrack beim Hurst (Hindelbank) wo noch ein paar Runden mit Jumps und Anliegerkurven gedreht werden. Pünktlich um halb 6 liefern wir die Kids müde aber zufrieden bei den Eltern ab.

Merci an Dario & Lars fürs Mithelfen.

Bike-Giro-Engadin

Bike-Giro-Engadin

(Stefan) Bei der zweiten Austragung des bike-giro-engadin waren mit Chrigu Läderach und Stefan Buri auch zwei Ersiger im Feld mit 400 Teilnehmern aus 22 Nationen am Start. Der Prolog, ein Einzelzeitfahren von St. Moitz hoch zur Corviglia-Bergstation, wurde dieses Jahr mit einem zusätzlichen und sehr steilen Loop um die Bergstation und dem Downhill über den Freeride runter nach Salastrains erweitert. So gab es bereits am ersten Tag ein Nonstop-Hochhecheln über rund 1000 Höhenmeter. Bei leichtem Schneefall und angezuckerten Bergwiesen war aber intensives Kurbeln sowieso die beste Option. Beide Ersiger kämpften verbissen und reihten sich vorne in den entsprechenden Kategorien ein. Die Starvorbereitungen für den zweiten Tag begannen mit 4°C recht frisch (oder auf Berndeutsch: souchaut). Im Callup teilte der Speaker mit, dass das Rennen ab dem Startschuss „scharf“ losgeht und keine Neutralisationsphase eingebaut ist. Das nahmen alle wortwörtlich und ein globales Warnpiepsen aller Pulsuhren begleitete das Feld in die ersten Kilometer. Wer selber Rennen fährt weiss, dass Vorsätze wie „das Rennen ist noch lang“ oder „fahre in den richtigen Pulszonen“ in solchen Momenten keine Bedeutung mehr haben. Ja keinen von hinten passieren lassen und möglichst den einten oder anderen „fressen“ ist die einzige Devise, die gilt. Über 44 km und rund 1000 Höhenmeter gings dann coupiert und auf vielen Singelis Richtung Bever, bevor das „richtige“ Rennen erst begann. 1200 Höhenmeter nonstop hochfahren bis fast zum Piz Nair. Nach 5 Minuten der erste Kontrollblick auf die Pulsuhr. Irgendwas ist mit dem Ding nicht in Ordnung. Die Kilometerzahl bleibt praktisch stabil. Weiterkurbeln und in immer kürzeren Abständen der Kontrollblick auf die Uhr. Schon fast panisch kommt dann die Gewissheit, dass die Uhr perfekt funktioniert, die Kilometer aber nur unendlich langsam vorbeigehen. Und einmal mehr verflucht man sich, die ersten Kilometer nicht vernünftiger angegangen zu sein und jede Szene von jedem Training, bei welchem man nicht hart genug gekämpft hat, läuft als Film vor dem geistigen Auge ab. Glücklicherweise meldet sich aber auch immer wieder das Renn-Gen: „… ja keinen von hinten passieren lassen …“.
Die beiden Ersiger-Oldies konnten jedenfalls ihre Positionen halten und zeigten gute Leistungen. Am 3. Tag erfolgte dann bei der Startaufstellung das nervöse Abtasten. Sind die neben mir auch gezeichnet und haben auch schwere Beine? Und schon wieder kommt die Panik. Die Jungs sehen verdammt gut aus und witzeln oder lehnen sich lässig cool an ihre Bikes. Der Startschuss fällt und das globale Warnpiepsen aller Pulsuhren ertönt erneut hundertfach. Obwohl die Beine schwer sind und die Reserven knapp werden heisst es erneut: Ja keinen von hinten passieren lassen und möglichst den einten oder anderen „fressen“. Die Strecke ist mit 63 km etwas kürzer und mit 2000 Höhenmeter etwas flacher. Beiden Ersiger läuft es gut und Stefan kann im Kampf um das Tagespodest in seiner Kategorie mitfahren. 6 km vor dem Ziel zerstört ein spitziger Stein dann aber alle Hoffnungen. Platten, anhalten und Schlauch rein. Eine gefühlte Ewigkeit in der ein Konkurrent um den anderen vorbeifährt. Die Worte, die den Schlauchwechselprozess begleiten, sind zwar nicht bikerwürdig, lassen sich aber (hoffentlich) mit dem Renn-Gen entschuldigen.

Mit Stefan auf dem 9. Kategorienrang und Chrigu auf dem 15. Kategorienrang war der bikegiro aus Ersiger-Sicht sehr erfolgreich.

 

Weitere Infos unter: www.engadin-bike-giro.ch

Anmerkung der Redaktion: Der eine war zu schnell, der andere hat derart geflucht dass das Objektiv seinen Dienst verweigerte – daher gibt es hier „nur“ Stimmungsphotos zu betrachten ,-)

Update 5.7.17

Argoviacup Seon – 2 Podestplätze für Ersiger-Damen

Argoviacup Seon – 2 Podestplätze für Ersiger-Damen

(Fränzi) Bereits um 9.00 Uhr wurde der Rennbetrieb mit der Kategorie Hard gestartet. Bei den Jungs beendete Lars Heiniger das Rennen auf Rang 15 und Schwendener Gian-Luca auf Platz 27. Bei den Hard Mädchen schenkten sich Noëlle Buri und Meret Lüthi nichts. Von Beginn an schlugen sie ein hohes Tempo an, keine weitere Fahrerin konnte ihnen folgen. Bis kurz vor Schluss vermochte Noëlle das Rennen von der Spitze aus zu dirigieren. Leider bekam sie „Seitenstechen“ und konnte deshalb nicht mehr um den Sieg sprinten.

Danach folgten für den RV Ersigen:

Schwendener Gregory 14.Rang (Mega)

Bieri Dominic 16.Rang und Schwendener Nicola 24.Rang (Rock)

Fuhrimann Jonas 5.Rang und bei den Mädchen Bieri Celiné 6.Rang (Cross)

Fuhrimann Joel: 11.Rang (Soft)

Am Nachmittag waren die Fun Kategorien an der Reihe, für den RVE Fränzi Wymann Ebinger. Beim Einfahren fühlten sich ihre Beine noch nicht sehr gut an. Aus diesem Grund wollte sie nicht von der Startlinie weg angreifen. Doch mit dem Startschuss waren auch die Beine (oder vorallem der Kopf 😉 voll parat und sie verwarf die Taktik bereits am ersten kurzen „Högerli“. Diesem Angriff hatte keine  Gegnerin etwas entgegenzusetzen. Von da an konnte Fränzi ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen.